Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Fingern, nächtlich einschlafende Hände oder Schmerzen: Ein Karpaltunnelsyndrom kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Viele Betroffene möchten eine Operation möglichst vermeiden oder suchen zunächst nach einer konservativen Behandlungsmöglichkeit.
Mit der Handgelenk-Dehnbandage curpal® steht eine nicht-invasive Möglichkeit zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms ohne OP zur Verfügung. Dabei kommt ein mechanisches Therapieprinzip zum Einsatz: Das Karpalband wird gezielt gedehnt. Dadurch wird der Karpaltunnel geweitet und der darin verlaufende Medianusnerv entlastet. Ziel ist es, den Druck auf den Nerv zu reduzieren und Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms zu lindern.
Karpaltunnelsyndrom ohne OP behandeln: Wie curpal® funktioniert
Beim Karpaltunnelsyndrom wird der Medianusnerv im Bereich des Handgelenks eingeengt. Genau an dieser Stelle setzt das Therapieprinzip von curpal® an.
Anders als eine Bandage, die das Handgelenk lediglich passiv fixiert, verfolgt curpal® einen aktiven mechanischen Ansatz. Durch die Anwendung der Handgelenk-Dehnbandage wird eine gezielte Dehnung im Bereich des Karpaltunnels erzeugt. Das Therapieprinzip ist darauf ausgerichtet, den Karpaltunnel zu weiten und dadurch den Druck auf den Medianusnerv zu reduzieren.
Das curpal® Prinzip lässt sich in drei Schritten zusammenfassen:
Karpalband dehnen → Karpaltunnel weiten → Medianusnerv entlasten.
Damit bietet curpal® Menschen, die nach einer konservativen und nicht-invasiven Behandlung des Karpaltunnelsyndroms suchen, eine einfach anwendbare Therapieoption.
Karpaltunnel behandeln ohne OP: konservative Möglichkeiten berücksichtigen
Die Aussicht auf einen operativen Eingriff kann bei Betroffenen Fragen und Sorgen auslösen. Gleichzeitig bedeutet die Diagnose Karpaltunnelsyndrom nicht zwangsläufig, dass ausschließlich operative Behandlungsmöglichkeiten betrachtet werden müssen.
„Mit curpal® möchten wir insbesondere Menschen eine Option bieten, die sich über eine alternative beziehungsweise konservative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms informieren und eine nicht-invasive Therapie in Betracht ziehen möchten“, erklärt Wolfgang Breinlinger, Geschäftsführer der bayer Feinwerk GmbH & Co. KG.
Die Handgelenk-Dehnbandage wurde für die selbstständige Anwendung entwickelt. Sie kann zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs eingesetzt werden. Verbrauchsmaterialien sind für die Anwendung nicht erforderlich.
Nicht nur ruhigstellen: curpal® soll den Karpaltunnel gezielt weiten
Der wesentliche Unterschied liegt im Therapieansatz. curpal® soll das Handgelenk nicht lediglich ruhigstellen, sondern dort ansetzen, wo der Medianusnerv eingeengt wird: am Karpaltunnel.
Durch die gezielte Dehnung des Karpalbandes wird der Karpaltunnel geweitet. Dadurch entsteht mehr Raum für den Medianusnerv und der Druck auf den Nerv wird reduziert. Im Mittelpunkt der Behandlung steht somit die mechanische Entlastung.
Kurz gesagt:
Gezielte Entlastung des Medianusnervs statt ausschließlich passiver Fixierung.
Das zugrunde liegende Prinzip bleibt dabei leicht nachvollziehbar: Karpalband dehnen, Karpaltunnel weiten, Medianusnerv entlasten.
Ärztliches Gutachten zum Therapieprinzip von curpal®
Unser Therapieprinzip wurde durch ein ärztliches Gutachten bestätigt. Das Gutachten wurde durch Dr. med. Martin Lucas, Facharzt für Allgemeinmedizin mit langjähriger Erfahrung in manueller Medizin, Rehabilitation und Sportmedizin erstellt.
Seine Bewertung lautet:
„Der Einsatz der Bandage wird aus medizinischer Sicht ausdrücklich empfohlen.“
Während des im Gutachten beschriebenen Beobachtungszeitraums traten keine Nebenwirkungen auf. Auch Materialschäden oder Verschleiß wurden nicht festgestellt. Zudem konnte die Bandage selbstständig und sicher angewendet werden.
Karpaltunnel-Behandlung zu Hause: curpal® selbstständig anwenden
Bei der Entwicklung von curpal® wurde Wert darauf gelegt, dass sich die konservative Behandlung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
curpal® wurde für die selbstständige Anwendung konzipiert und kann an beiden Händen eingesetzt werden. Die Anwendung ist nicht auf eine Arztpraxis oder Therapieeinrichtung beschränkt, sondern kann beispielsweise zu Hause oder unterwegs erfolgen.
Damit verbindet curpal® ein mechanisches Therapieprinzip mit einer einfachen Anwendung: Karpalband dehnen, Karpaltunnel weiten, Nerv entlasten.
Karpaltunnelsyndrom ohne OP behandeln: curpal® ist auf Rezept erhältlich
curpal® besitzt die Hilfsmittelnummer 05.07.03.0002. Bei entsprechender ärztlicher Verordnung werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.
Darüber hinaus ist curpal® mit Pharmazentralnummern (PZN) im Sanitätshaus- und Apothekenumfeld gelistet:
curpal® Small/Klein: PZN 20368216
curpal® Large/Groß: PZN 20371201
Patientinnen und Patienten können sich beispielsweise im Sanitätshaus oder in der Apotheke bei der Auswahl der passenden Größe unterstützen lassen.
Wann kommt eine konservative Karpaltunnel-Behandlung infrage?
curpal® richtet sich an Menschen mit Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms, die nach einer konservativen und nicht-invasiven Behandlungsmöglichkeit suchen. Wer einen operativen Eingriff möglichst vermeiden möchte, kann sich über nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Ob eine konservative Therapie im individuellen Fall infrage kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden. Insbesondere bei starken, fortschreitenden oder länger anhaltenden Beschwerden ist eine medizinische Untersuchung wichtig.
curpal® bietet eine nicht-invasive Möglichkeit zur Karpaltunnel-Behandlung ohne OP, die unmittelbar am Karpaltunnel ansetzt: durch Dehnung des Karpalbandes, Weitung des Karpaltunnels und Entlastung des Medianusnervs.
Über curpal®
curpal® ist eine patentierte Handgelenk-Dehnbandage zur nicht-invasiven Behandlung des Karpaltunnelsyndroms. Das zugelassene Medizinprodukt der Klasse I wurde für die selbstständige Anwendung entwickelt und verfolgt ein mechanisches Therapieprinzip zur gezielten Weitung des Karpaltunnels.
Die drei Kernelemente des curpal® Therapieprinzips: Karpalband dehnen. Karpaltunnel weiten. Medianusnerv entlasten.
curpal® kann an beiden Händen angewendet werden. Bei ärztlicher Verordnung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse gegeben.
Die bayer Feinwerk GmbH & Co. KG aus Villingen-Schwenningen ist seit 1987 Spezialist für die Entwicklung und Fertigung feinmechanischer und mechatronischer Lösungen. Das Unternehmen unterstützt Kunden aus Medizintechnik, Fahrzeugtechnik sowie Lebensmittel- und Handwerksbranchen dabei, innovative Produkte effizient und marktfähig zu realisieren.
Zentrales Prinzip ist „Einfach ist einfach besser“: bayer Feinwerk vereinfacht komplexe technische Systeme gezielt, um sie zuverlässiger, kostengünstiger und wettbewerbsstärker zu machen. Die Leistungen reichen von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Serienfertigung – flexibel abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kunden.
Zu den bekanntesten Innovationen zählen das Medizinprodukt curpal zur nichtinvasiven Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, die halbautomatische Pralinenmaschine pralinenfix, sowie Ventil- und Baugruppenlösungen für Nutzfahrzeuge, deren Herstellkosten teils um bis zu 30 Prozent reduziert werden konnten.
Mit zertifizierten Qualitätsstandards (DIN EN ISO 13485 + AC, DIN EN ISO 9001) und der Kombination aus Entwicklungs- und Fertigungskompetenz bietet bayer Feinwerk ein leistungsstarkes Umfeld für OEMs, Zulieferer und Unternehmen mit individuellen Produktideen.
Firmensitz: Max-Planck-Str. 49, 78052 Villingen-Schwenningen
Web: https://bayer-feinwerk.com/
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