.
Der Siebträger sieht sauber aus, aber der Kaffee schmeckt trotzdem bitter?

In diesem Artikel erklären wir dir, warum ein Espresso plötzlich bitter, unangenehm kräftig oder einfach anders schmecken kann, obwohl du deinen Siebträger regelmäßig reinigst. Wir schauen uns an, wo sich Kaffeeöle und feine Rückstände festsetzen, warum du sie häufig erst spät bemerkst und wie sich geeignete Komponenten gründlicher reinigen lassen.

Die Maschine ist aufgeheizt, die Bohnen sind dieselben wie gestern und auch an Mahlgrad und Menge hast du nichts verändert. Trotzdem schmeckt der Espresso plötzlich bitterer. Also wird der Siebträger ausgespült, das Sieb ausgewischt und noch einmal von vorne begonnen. Der nächste Espresso schmeckt allerdings kaum besser.

Spätestens jetzt beginnt häufig die Suche nach der Ursache bei den Bohnen oder den Einstellungen der Maschine. Dabei lohnt sich vorher ein genauer Blick auf die Teile, die täglich mit dem Kaffeemehl und dem fertigen Espresso in Kontakt kommen.

Ein Siebträger kann sauber aussehen und trotzdem Rückstände tragen, die du auf den ersten Blick kaum erkennst. Kaffee enthält natürliche Öle und zahlreiche weitere Bestandteile. Bei jeder Zubereitung kommen diese mit Sieb, Siebträger und anderen Komponenten in Berührung. Mit der Zeit können sich daraus Ablagerungen entwickeln.

Das bedeutet nicht, dass ein bitterer Espresso automatisch auf einen verschmutzten Siebträger zurückzuführen ist. Mahlgrad, Brühtemperatur, Extraktionszeit, Dosierung und Bohnen spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wenn sich der Geschmack aber verändert, obwohl die übrigen Bedingungen gleich geblieben sind, sollte die Reinigung bei der Fehlersuche nicht fehlen.

Warum sich der Geschmack verändern kann, obwohl alles sauber aussieht

Bei einer Siebträgermaschine passiert während der Zubereitung einiges. Heißes Wasser trifft unter Druck auf fein gemahlenen Kaffee und löst dabei die Stoffe, die später Aroma, Körper und Geschmack des Espressos bestimmen. Gleichzeitig kommen Sieb und Siebträger immer wieder mit Kaffeeölen und feinsten Kaffeepartikeln in Kontakt.

Nach dem Bezug klopfst du den Puck aus, spülst den Siebträger ab und auf den ersten Blick ist alles wieder sauber. Genau dieser Eindruck kann täuschen.

Ein dünner Film aus Kaffeeölen muss nicht sofort als sichtbarer Schmutz auffallen. Rückstände können sich außerdem dort sammeln, wo du beim schnellen Reinigen nach dem Espresso kaum hinschaust. Mit der Zeit können sie altern und sich geschmacklich bemerkbar machen.

Gerade Kaffeeöle sind dabei interessant. Sie tragen zwar zum Aroma des Kaffees bei, alte Rückstände gehören aber nicht in den nächsten frisch gebrühten Espresso. Was von vergangenen Bezügen an den Komponenten haftet, kann erneut mit heißem Wasser in Kontakt kommen.

Deshalb ist die regelmäßige Reinigung mehr als eine Frage der Optik. Sie gehört zur Pflege einer Siebträgermaschine und kann dabei helfen, möglichst konstante Bedingungen für die Kaffeezubereitung zu erhalten.

Schmeckt der Espresso plötzlich anders, solltest du trotzdem nicht sofort jedes Bauteil in ein Reinigungsbad legen. Zuerst lohnt sich ein kurzer Vergleich: Sind es wirklich dieselben Bohnen? Wurde der Mahlgrad verändert? Läuft der Bezug ungewöhnlich schnell oder langsam? Ist die Maschine auf derselben Temperatur eingestellt?

Bleiben diese Faktoren weitgehend unverändert, rücken Sieb, Siebträger und weitere kaffeeführende Komponenten als mögliche Ursache stärker in den Fokus.

Wo sich Kaffeeöle und feine Rückstände im Siebträger verstecken

Wer seinen Siebträger nach jedem Bezug ausspült, macht bereits vieles richtig. Trotzdem gibt es Bereiche, die bei dieser schnellen Reinigung kaum erreicht werden. Besonders interessant wird es, wenn du das Sieb einmal aus dem Siebträger herausnimmst.

Unter dem Siebrand, in feinen Vertiefungen und an den Kontaktflächen können sich Rückstände sammeln. Auch die vielen kleinen Öffnungen eines Siebes sind dauerhaft Kaffee, heißem Wasser und Druck ausgesetzt. Was von oben sauber aussieht, muss deshalb auf der Unterseite nicht genauso aussehen.

Je nach Konstruktion kommen weitere Stellen hinzu. Ausläufe, Gewinde und schmale Übergänge können ebenfalls mit Kaffee in Kontakt kommen. Gerade dort lässt sich mit einem Schwamm oder Tuch nur eingeschränkt arbeiten. Eine Bürste erreicht zwar mehr, aber auch sie kommt nicht automatisch in jede kleine Öffnung.

Kaffeeöle sind dabei nicht mit losem Kaffeepulver gleichzusetzen. Während einzelne Partikel beim Spülen häufig schnell verschwinden, kann sich auf Oberflächen mit der Zeit ein dünner Film bilden. Bleibt dieser bestehen, können sich weitere Rückstände daran anlagern.

Wie schnell das passiert, hängt auch davon ab, wie intensiv die Maschine genutzt wird. In einem Haushalt mit zwei Espressi am Morgen sieht die Belastung anders aus als bei einer Maschine, die den ganzen Tag über verwendet wird. Deshalb gibt es für eine gründliche Reinigung keinen Rhythmus, der für jede Siebträgermaschine gleichermaßen passt.

Ein guter Hinweis ist der Zustand der Komponenten selbst. Siehst du beim Herausnehmen des Siebes dunkle oder schmierige Rückstände, ist eine gründlichere Reinigung längst sinnvoll. Doch auch bevor solche Ablagerungen deutlich sichtbar werden, kann eine regelmäßige Intensivreinigung zur Pflege beitragen.

Warum Ausspülen und Abwischen irgendwann nicht mehr ausreichen

Das kurze Ausspülen nach dem Bezug bleibt wichtig. Es entfernt frische Kaffeereste, bevor sie antrocknen können. Als einzige Reinigungsmethode stößt es jedoch irgendwann an Grenzen.

Wasser fließt beim Abspülen hauptsächlich über die frei zugänglichen Oberflächen. Fest anhaftende Kaffeeöle oder Rückstände in kleinen Öffnungen lösen sich dadurch nicht zwangsläufig vollständig. Genau deshalb kann ein Siebträger außen glänzen, während sich an weniger sichtbaren Stellen bereits Ablagerungen befinden.

Starkes Schrubben ist ebenfalls nicht immer die beste Antwort. Je nach Oberfläche können ungeeignete Bürsten oder Scheuermittel Spuren hinterlassen. Auch aggressive Haushaltsreiniger gehören nicht automatisch an Bauteile, die später wieder mit dem Getränk in Kontakt kommen.

Für Siebträgermaschinen sollten grundsätzlich die Reinigungsanweisungen des jeweiligen Herstellers beachtet werden. Das gilt sowohl für die verwendeten Mittel als auch für die Frage, welche Teile ausgebaut und separat gereinigt werden dürfen.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen der normalen Pflege nach der Kaffeezubereitung und einer gelegentlichen gründlicheren Reinigung. Beide haben ihre Berechtigung. Das tägliche Abspülen verhindert, dass große Mengen frischer Rückstände auf den Komponenten bleiben. Die intensivere Reinigung kümmert sich dagegen um Bereiche und Ablagerungen, die sich im Alltag nicht vollständig erreichen lassen.

Dabei geht es nicht darum, möglichst aggressiv zu reinigen. Die bessere Reinigung ist diejenige, die Verschmutzungen erreicht, ohne das Material unnötig zu belasten.

Genau an diesem Punkt wird Ultraschall interessant. Bei geeigneten, herausnehmbaren Komponenten muss die Reinigung nicht ausschließlich davon abhängen, ob eine Bürste mechanisch bis in jede kleine Vertiefung gelangt.

Wie Ultraschallreinigung geeignete Siebträgerteile gründlich reinigen kann

Bei einem Siebträger liegt die Stärke der Ultraschallreinigung vor allem dort, wo du mit Bürste und Schwamm nur schwer hinkommst. Dazu gehören beispielsweise die feinen Öffnungen des Siebes, schmale Kanten, Vertiefungen, Gewinde und je nach Bauart demontierbare Ausläufe.

Für die Reinigung werden zunächst alle dafür geeigneten Teile vom Siebträger getrennt. Das Sieb lässt sich bei vielen Modellen herausnehmen. Auch weitere Komponenten können je nach Konstruktion demontierbar sein. Welche Teile tatsächlich separat gereinigt werden dürfen, gibt der Hersteller der Espressomaschine vor.

Anschließend wird das Ultraschallgerät mit Wasser und einem für das Material sowie den vorgesehenen Einsatzzweck geeigneten Reinigungsmittel befüllt. Bei Teilen, die später wieder mit Kaffee beziehungsweise Trinkwasser in Kontakt kommen, muss das eingesetzte Reinigungsmittel ausdrücklich für diesen Anwendungsbereich geeignet sein. Dosierung und Temperatur richten sich nach den Angaben des Reinigungsmittelherstellers und den Vorgaben für die jeweiligen Bauteile.

Nun kommen die demontierten Teile in den Reinigungskorb. Sie sollten nicht direkt auf dem Boden der Ultraschallwanne liegen, da dies die Ultraschallübertragung beeinträchtigen und das Gerät belasten kann.

Nach dem Einschalten überträgt der Ultraschallgeber hochfrequente Schwingungen auf die Flüssigkeit. Dabei entstehen mikroskopisch kleine Bläschen. Sie wachsen und fallen innerhalb kürzester Zeit wieder zusammen. Dieser physikalische Vorgang wird Kavitation genannt.

Der entscheidende Unterschied zur Reinigung mit einer Bürste: Die Reinigungsflüssigkeit gelangt auch an viele verwinkelte Stellen und in kleine Öffnungen. Dort kann die Kavitation dazu beitragen, anhaftende Kaffeeöle und andere Rückstände von geeigneten Oberflächen zu lösen. Gerade bei einem fein gelochten Sieb ist das praktisch, weil nicht jede einzelne Öffnung von Hand bearbeitet werden muss.

Wie lange die Reinigung dauert, lässt sich nicht pauschal festlegen. Verschmutzungsgrad, Material, Reinigungsflüssigkeit, Temperatur und Leistung des Gerätes spielen dabei zusammen. Eine unnötig lange Beschallung ist nicht automatisch gründlicher. Die jeweiligen Herstellerangaben sollten deshalb die Grundlage für die Einstellungen bilden.

Für eine solche Anwendung können unsere EMMI Ultraschall-Reinigungssysteme eingesetzt werden. Entscheidend ist, ein Gerät zu wählen, dessen Wanne ausreichend groß für die zu reinigenden Komponenten ist und das zum vorgesehenen Einsatz passt.

Nach dem Reinigungsdurchgang werden die Teile aus dem Bad genommen. Je nach verwendetem Reinigungsmittel müssen sie anschließend gründlich mit sauberem Wasser gespült werden, damit keine Reinigerreste an kaffeeführenden Oberflächen verbleiben. Danach lässt du alle Komponenten vollständig trocknen und setzt den Siebträger entsprechend den Herstellervorgaben wieder zusammen.

Nicht jedes Teil einer Espressomaschine gehört allerdings ins Ultraschallbad. Elektrische Komponenten, fest verbaute Baugruppen und Materialien oder Beschichtungen, deren Ultraschalltauglichkeit nicht geklärt ist, bleiben draußen. Auch der komplette Siebträger sollte nicht pauschal eingetaucht werden, wenn beispielsweise Griffmaterial, Verklebungen oder andere Bestandteile dafür nicht ausgelegt sind.

Ultraschall ersetzt außerdem weder die tägliche Reinigung noch die vom Maschinenhersteller vorgesehenen Pflegeprogramme. Die Methode ist vielmehr eine Möglichkeit, geeignete demontierte Komponenten gezielt intensiver zu reinigen, wenn Spülen und Bürsten an ihre Grenzen kommen.

Über die Emmi Ultrasonic GmbH

Die Emmi Ultrasonic mit Sitz in Deutschland hat sich auf Entwicklung, Herstellung und den weltweiten Vertrieb von innovativen Ultraschallgeräten- und verfahren spezialisiert. Die patentierten emmi-Ultraschall-Produkte zeichnen sich u.a. durch extrem miniaturisierte Ultraschall-Chips und technologische Innovationen aus, die seit 2008 für die Reinigung, Prophylaxe und Therapie im oralen und dermatologischen Bereich eingesetzt werden.

Die Gesellschaften der emmi ultrasonic Unternehmen gehören mehrheitlich zur EMAG AG GROUP, Mörfelden-Walldorf (Germany) und beschäftigen sich ausschließlich im Bereich Gesundheit-Schönheit-Wellness. Sie beschäftigen sich seit 2005 mit der Entwicklung neuer, revolutionärer Ultraschalltechnologien für die Mundhygiene und Zahnreinigung. Die Grundlagen dieser Innovation stammen unter anderem aus den umfangreichen Erfahrungen der Unternehmensgruppe in den Bereichen von Ultraschallreinigungsgeräten in Krankenhäusern, Motorenreinigung im Rennsport u.a. Ferrari, in der Industrie bei Ford Automobile sowie Triebwerksreinigungsbäder in der Luftfahrt z.B. Lufthansa und Air France.

Das Ziel der Unternehmengruppe ist es, durch innovative Technologien und Produkte mit Ultraschall die Lebensqualität aller Menschen zu verbessern und deren Anwendung durch jedermann zu Hause zu ermöglichen. Ständige Anstrengungen der Unternehmensgruppe im Bereich Forschung & Entwicklung führen zu immer mehr neuen, innovativen Anwendungen von Ultraschall für Gesundheit und Schönheit, die die Lebensqualität der Menschen deutlich verbessern. Die Möglichkeiten des Einsatzes von Ultraschall in diesen Bereichen stehen erst am Anfang und werden in der näheren und ferneren Zukunft noch für viele Überraschungen sorgen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Emmi Ultrasonic GmbH
Gerauer Straße 34
64546 Mörfelden-Walldorf
Telefon: +49 (6105) 406724
Telefax: +49 (6105) 406781
http://www.emmi-dent.de

Ansprechpartner:
Cüneyt Emekci
Geschäftsführer
Telefon: +496105406794
E-Mail: c.emekci@emmi-ultrasonic.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel