Vertreterinnen von öffentlichen und freien Trägern, von Adressat:innen der Sozialen Arbeit sowie des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. – DBSH formulierten dabei konstruktive wie provokante Positionen. Diese Impulse sollen die Debatte um die weitere Entwicklung der Studiengänge Sozialer Arbeit in den kommenden Monaten und Jahren bereichern.
Im Rahmen der Tagung wurde der Förderpreis des FBTS und des DBSH verliehen. Ausgezeichnet wurde Marie Löffelbein für ihre Bachelorarbeit „Was ich mir wünsche, ist ja nicht irgendwie total unerreichbar" – Eine partizipative, autofotografische Studie zur Teilhabe psychiatrieerfahrener Menschen im Kontext einer sozialräumlich organisierten Eingliederungshilfe der Stadt Jena.
In seinem Grußwort hob der Ludwigshafener Sozialdezernent David Guthier die besondere Bedeutung sozialräumlich orientierter Sozialer Arbeit hervor. Als Beispiel nannte er LUKaS, das seit 2024 praktizierte Modell für die gemeinsam mit Kooperationspartnern gestaltete Eingliederungshilfe in der Stadt Ludwigshafen. „Wir freuen uns, dass der FBTS die Stadt Ludwigshafen als Ausrichtungsort für seine Herbsttagung gewählt hat", so Guthier. Die Tagung habe zudem die gelungene Vernetzung zwischen Theorie und Praxis unterstrichen.
Der Vorstand des FBTS bedankte sich bei der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und ihrem Präsidenten Prof. Dr. Gunther Piller für die hervorragenden Bedingungen als Tagungsort.
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