Klassischerweise schließt man einen Bausparvertrag mit dem Wunsch ab, sich später Wohneigentum anschaffen zu wollen. Durch die regelmäßigen Sparraten schafft man einen Kapitalstock, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Das in einem Bausparvertrag angesparte Vermögen kann später als Eigenkapital angerechnet werden. Und je mehr Eigenkapital Immobilienkäufer mitbringen, desto günstigere Kreditkonditionen können sie von Banken und Finanzdienstleistern erwarten.

Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung

Da Bausparverträge größtenteils lediglich über Bausparsummen von einigen Zehntausend Euro abgeschlossen werden, lässt sich mit ihnen meist nicht die gesamte für die Immobilienfinanzierung benötigte Kreditsumme abdecken. So bilden Bausparverträge oft nur einen Teil der Finanzierung. Häufig kommen zusätzlich noch ein Annuitätendarlehen und/oder ein KfW-Förderdarlehen zum Einsatz.

Einen Bausparvertrag in eine Finanzierung einzubauen, ist aber durchaus von Vorteil. So begnügen sich Bausparkassen mit einer nachrangigen Besicherung im Grundbuch. Dadurch kann die Bank eine erstrangige Besicherung erhalten, was sich im Allgemeinen positiv auf die Zinskonditionen des Annuitätendarlehens auswirkt.

Wer kurzfristig einen Finanzierungsbedarf für den Hausbau oder einen Hauskauf hat, für den eignen sich klassische Bausparverträge nicht, außer die Wahl fällt auf eine Sofortfinanzierung. Die Kombination aus Bausparvertrag und Vorfinanzierungskredit bietet zwar Zinssicherheit über einen langen Zeitraum, kann aber auch teurer als eine herkömmliche Baufinanzierung über ein Annuitätendarlehen der Bank sein. Es empfiehlt sich daher, immer mehrere Angebote einzuholen und miteinander zu vergleichen.

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Bausparvertrag für Berufsanfänger

Sinnvoll kann der Abschluss eines Bausparvertrags auch für Berufsanfänger sein. Diese verdienen meist noch nicht viel. Oft liegt ihr Einkommen unter den Grenzen für Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie, sodass sie die vollen Fördergelder fürs Bausparen erhalten. Zusätzlich können sie auch die Riester-Zulagen über einen speziellen Wohn-Riester-Bausparvertrag nutzen. Wer diesen vor dem 25. Lebensjahr abschließt, erhält vom Staat einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro.

Junge Bausparer unter 25 Jahren haben gegenüber älteren noch einen weiteren Vorteil: Sie dürfen die Gelder aus der Wohnungsbauprämie einmalig frei verwenden, sind also mit ihrem Bausparguthaben nicht an eine wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Die Voraussetzung ist jedoch, dass sie den Bausparvertrag sieben Jahre lang bespart haben. Darüber hinaus gewähren Bausparkassen jungen Sparern zwischen 16 und 25 Jahren einmalige Bonuszahlungen als Startunterstützung.

Biallo-Tipp: Einige Bausparkassen bieten spezielle Jugendtarife mit beispielsweise höherer Guthabenverzinsung an oder gewähren eine Bonuszahlung. Einen solchen Jugendbonus findet man zum Beispiel bei BHW oder Schwäbisch Hall.

Bausparvertrag als Zinssicherungsinstrument

Auch Menschen, die bereits Eigentümer einer Immobilie sind, können einen Bausparvertrag sinnvoll nutzen. Denn mit einem Bausparvertrag lässt sich für die Zukunft vorbauen und ein Darlehen mit festgeschriebenen Zinsen für später sichern. Wer also jetzt schon weiß, dass er in Zukunft eine größere Summe benötigt, der kann sich mit einem Bausparvertrag Planungssicherheit verschaffen.

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