Am 11. Mai wurden im Haus der Architektinnen und Architekten sieben Entwürfe mit dem Studierendenpreis „Inklusiv gedacht – der Umbau beginnt im Kopf“ ausgezeichnet. Eine Fachjury kürte aus 30 eingereichten Arbeiten die Preisträger. Der Wettbewerb, ausgelobt von der Architektenkammer Baden‑Württemberg, dem Dachverband Integratives Planen und Bauen e.V., dem Blinden‑ und Sehbehindertenverband Württemberg e.V. sowie dem Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden‑Württemberg e.V., in Kooperation mit dem Verband baden‑württembergischer Wohnungs‑ und Immobilienunternehmen e.V. und der Wüstenrot Stiftung, setzt ein klares Zeichen für eine inklusive Stadtentwicklung, die soziale Teilhabe, Klimaschutz und architektonische Qualität gemeinsam denkt. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 11.000 Euro vergeben. Der Verband baden‑württembergischer Wohnungs‑ und Immobilienunternehmen e.V. verlieh zwei Sonderpreise.

„Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und muss von Anfang an mitgedacht werden“,so Nora Welsch,Schirmherrin des Wettbewerbs und Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Baden-Württemberg. Ausgehend von diesen Gedanken ging der Studierendenwettbewerb der Frage nach, wie Bestandswohngebäude so umgebaut werden können, dass sie selbstbestimmtes, sicheres und würdiges Wohnen für alle ermöglichen. 63 Studierende der Architektur und Stadtplanung erarbeiteten Konzepte für eine Weiterentwicklung des Wohnquartiers „Mühlburger Feld“ in Karlsruhe – typische Zeilenbauten aus den 1960er Jahren.

Die Jury zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau der Entwürfe und bewertete insbesondere die selbstverständliche Barrierefreiheit, den innovativen Umgang mit dem Bestand und die inklusive Gestaltung von Freiräumen und Treffpunkten. Den mit 2.500 Euro dotierten Preis vergab sie an das Projekt „Assistenzhäuser – Inklusion durch Ergänzung“ von Yasin Sahin, Amar Hadzic, Yasin Ahsen Cavuslar, Hochschule Karlsruhe. Aus Sicht der Jury überzeugt der Entwurf durch maßvolle, wirtschaftliche Eingriffe, die eine barrierefreie Erschließung der Siedlung ermöglichen und beispielhaft für vergleichbare Bestandssituationen sind.

Mit Auszeichnungen und jeweils 1.500 Euro wurden folgende Entwürfe gewürdigt:

Punkt vor Strich von Martina Hermanutz und Mika Morhard, HTWG Hochschule Konstanz. Mit minimalen Eingriffen wird das Quartier barrierefrei, demografisch resilient und wirtschaftlich tragfähig weiterentwickelt. 

Nachbarschaft im Doppelpack von Florina Althaus und Leandra Sinn, Hochschule Karlsruhe. Variable Grundrisse und die Integration von Freiraum, sozialer Vielfalt, Barrierefreiheit und Klimaanpassung überzeugen.

Exklusive Freiräume vonSven Altmann, Hochschule KarlsruheMit einfachen und wirtschaftlichen Mitteln schafft der Entwurf hochwertige Hofräume und verbindet Barrierefreiheit, Urbanität und Stadtgrün schlüssig. 

Anerkennungen, verbunden mit 1.000 Euro, erhielten:

Erdgeschoss als Schlüssel von Lena Bauder und Saveria Bürkle, KIT, Karlsruhe; FAMÜHLY von Larissa Hofsäß, Hilal Eker, Ida Tominski, Lara Zoé und Michelle Barowski, HfWU Nürtingen; Mühlburger Feld – Zwischen den Zeilen von Jakob Gaus und Tizian Landt, HTWG Hochschule Konstanz  

Sonderpreise, dotiert mit 500 Euro, gingen an:

Punkt vor Strich von Mika Morhard und Martina Hermanutz, HTWG Hochschule Konstanz; FAMÜHLY von Larissa Hofsäß, Hilal Eker, Ida Tominski, Lara Zoé und Michelle Barowski, HfWU Nürtingen

Mehr zu den prämierten Entwürfen: www.akbw.de/studierendenwettbewerb2026

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