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	<title>Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus, Autor bei Presse-Blog</title>
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	<description>Presseinformationen weltweit  an Journalisten und Leser verbreiten</description>
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		<title>Tierisch unterwegs im Schwarzwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 07:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wandern kann zu einer der spannendsten Aktivitäten im Familienurlaub werden – zumindest auf den Themenwanderwegen im Schwarzwald: Sie versprechen aktives Naturerleben auch für kleine Wanderer. Lehrreich sind die speziell angelegten Pfade auf den Spuren von Kuckuck, Fledermaus, Wildkatze und Co. Und <a href="https://www.presse-blog.com/2026/05/04/tierisch-unterwegs-im-schwarzwald/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/05/04/tierisch-unterwegs-im-schwarzwald/" data-wpel-link="internal">Tierisch unterwegs im Schwarzwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wandern kann zu einer der spannendsten Aktivitäten im Familienurlaub werden – zumindest auf den Themenwanderwegen im Schwarzwald: Sie versprechen aktives Naturerleben auch für kleine Wanderer. Lehrreich sind die speziell angelegten Pfade auf den Spuren von Kuckuck, Fledermaus, Wildkatze und Co. Und bei geführten Wanderungen mit Eseln, Lamas, Alpakas, Ziegen oder Pferden lässt sich die abwechslungsreiche Natur des Schwarzwalds noch einmal ganz besonders erleben. </p>
<p><b>Tierische Themenwanderwege:</b></p>
<p><b>Erlebnispfad „Flori Forelle“ in Oberkirch-Ödsbach</b></p>
<p>Auf dem neuen Erlebnispfad „Flori Forelle“ in Oberkirch-Ödsbach begeben sich Familien auf eine spannende Reise durch verschiedene Lebensräume: Entlang des Weges erfahren kleine und große Wanderer, welche Tiere und Pflanzen im Wasser, in der Luft, in den Wiesen und Wäldern des Renchtals heimisch sind. Ziemlich sicher dürften sie davon überrascht sein, wie groß die Vielfalt der Lebewesen etwa auf einer Streuobstwiese ist oder wie die Waldbewohner leben. Der zweite Streckenabschnitt richtet sich eher an die technisch begeisterten Entdecker und macht erlebbar, wie vielseitig der Rohstoff Holz ist, wie unser Trinkwasser entsteht und Strom aus Sonnenenergie gewonnen wird. Der 3,5 Kilometer lange Rundweg bietet darüber hinaus zahlreiche Spielstationen, die bei Familien keine Langeweile aufkommen lassen. <a href="https://www.renchtal-tourismus.de/files/user_upload/RTG_Erlebnispfad_FloriForelle_Flyer_2026_06_klein.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.renchtal-tourismus.de </a></p>
<p><b>Auf Schatzsuche gehen: „Ameisenpfad“ in Rötenbach</b></p>
<p>Wer wissen möchte, wie stark eine Ameise ist, aus welchem Holz Zauberstäbe gemacht sind und wie ein Flusskrebs aussieht, der ist auf dem „Ameisenpfad“ in Friedenweiler-Rötenbach richtig. Auf dem etwa vier Kilometer langen Rundweg im Hochschwarzwald kommen Wanderer an zehn Stationen vorbei, an denen viel zu entdecken und auch etwas Mut gefordert ist: Es gilt, auf Kletterbäume zu steigen und über Baumstämme zu balancieren. Zudem ist es möglich, mit der abenteuerlustigen und neugierigen Ameise Amina beim Geocaching auf Schatzsuche zu gehen: Geräte mit Anleitung und ein Aufgabenzettel sind während der Öffnungszeiten in der Tourist-Information im Rathaus Rötenbach ausleihbar. Falls ein eigener GPS-Empfänger vorhanden ist, lassen sich die Infos auch herunterladen unter <a href="https://www.friedenweiler.de/touristik/wanderwege/roetenbacher-ameisenpfad" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.friedenweiler.de</a></p>
<p><b>„Riesenregenwurmpfad“ am Belchen wird am 12. Juli eröffnet</b></p>
<p>Der Badische Riesenregenwurm bringt es auf bis zu 60 Zentimeter Länge und kommt weltweit nur in der Region zwischen Feldberg, Belchen und Wiesental oberhalb von 1000 Metern Höhe vor. Ihm gewidmet ist der „Riesenregenwurmpfad“ an der Hohtann, der am 12. Juli 2026 nach umfangreicher Neugestaltung eröffnet wird. Der 1,5 Kilometer lange Rundweg ist zwischen dem Wiedener Eck und dem Belchen gelegen – Familien begeben sich auf eine Heldengeschichte mit dem Riesenregenwurm „Rolf-Rosemarie“ als liebenswertem Protagonisten, der die Kinder auf dem Weg begleitet und an sechs interaktiven Stationen in Aktion tritt. Durch die Storyline werden aktiv Verbindungen zur umgebenden Natur und dem Badischen Riesenregenwurm geschaffen. Ein zentrales Element entlang des Weges sind Kugelbahnen: Hier können die Kinder ihren Spieltrieb ausleben. Fantasie und Motorik fördernde Spielstationen ergänzen zudem das Erlebnisportfolio, unter anderem durch eine wegbegleitende Familienrallye sowie einen Pirschpfad, auf dem es verschiedene heimische Tierarten zu entdecken gilt. <a href="https://schwarzwaldregion-belchen.de/de/veranstaltungen/family.php" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.schwarzwaldregion-belchen.de </a></p>
<p><b>Vogelpfad „Rettet die Waldvögel“ in Kappelrodeck</b></p>
<p>Langer Schnabel, kurze Beine, bunte Federn, laute Schreie – die Vogelwelt ist unglaublich artenreich und vielfältig. Auf dem Vogelpfad „Rettet die Waldvögel“ in Kappelrodeck wurden einige heimische Arten ausgewählt und entlang des Weges dargestellt. An verschiedenen Stationen erfahren Wanderer Wissenswertes über: Den Rotmilan, ein streng geschützter Greifvogel, der ein eleganter Segler ist. Den Schwarzstorch, einer der größten und seltensten Waldvögel. Und den Waldkauz, der zur Gattung der Eulenvögel zählt und dessen Gehör und die Nachtsichtfähigkeit legendär sind. Start und Ziel der 2,5 Kilometer langen Tour ist der Wanderparkplatz Hofackerteich. <a href="https://www.nationalparkregion-schwarzwald.de/tour/vogelpfad-kappelrodeck-rettet-die-waldvoegel" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nationalparkregion-schwarzwald.de</a></p>
<p><b>Kuckuck und Co. in Lenzkirch</b></p>
<p>Wie vielfältig die heimische Vogelwelt ist, zeigt auch ein knapp zwei Kilometer langer Erlebnisweg in Lenzkirch im südlichen Schwarzwald: In „Kucky´s Vogelwelt“ gibt es neben viel Wissenswertem zum Kuckuck und seinen gefiederten Freunden auch an jeder Station eine kleine Aufgabe zu erfüllen: So dürfen Kinder die Jahresringe eines Baumes zählen, auf einem Xylophon spielen oder die Kletterstämme erklimmen. Entspannt wird dann in der großen Vogelnestschaukel. <a href="https://www.hochschwarzwald.de/touren/kuckys-vogelwelt-lenzkirch-db420ae303" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hochschwarzwald.de</a></p>
<p><b>„Wildbienenpfad“ zeigt die Biodiversität und Schönheiten des Kaiserstuhls</b></p>
<p>Mit 385 Arten ist der Kaiserstuhl am Westrand der Ferienregion Schwarzwald die wildbienenreichste Gegend in Deutschland. Doch nicht nur weitverbreitete Wildbienenarten leben dort, auch seltene Spezialisten mit besonderen Nahrungs- und Lebensraumansprüchen sind im Kaiserstuhl beheimatet. Diese seltenen und oftmals auch bedrohten Arten können Familien auf dem 5,5 Kilometer langen „Wildbienenpfad“ in Vogtsburg-Oberrotweil näher kennenlernen: Holzbiene Wanda lädt dazu ein, die informativen Stationen entlang des Rundwegs zu entdecken – dabei geht es um die Lebensräume und Besonderheiten der Tiere und wie jeder auch im eigenen Garten Wildbienen ein Zuhause bieten kann. Der Pfad zeigt die Biodiversität und charakteristischen Schönheiten des Kaiserstuhls. Er führt vorbei an Obstbäumen, Talwiesen, Hohlgassen, Schilf und Weinbergen – und bietet nicht zuletzt tolle Blicke auf das kleine Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs. <a href="https://www.naturgarten-kaiserstuhl.de/de/wandern#/article/cacaaf91-6a7d-4dd1-9ee6-52813fe02ac3" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.naturgarten-kaiserstuhl.de</a></p>
<p><b>Mit Wendelin Wiedehopf durch die Kaiserstühler Weinberge</b></p>
<p>Wendelin ist ein Wiedehopf und hat viel zu tun: Er lebt in den Weinbergen und nistet in Rebhäuschen, sucht mit seinem langen spitzen Schnabel Maulwurfsgrillen, verteidigt sich gegen einen Marder und erschreckt sich, als der Sperber aus dem Gebüsch des Hohlwegs herausfliegt und ihn fangen möchte. Nebenan nistet sein Freund, der Bienenfresser. Doch der muss seinen Jungen noch sagen, wohin die ganze Familie im September fliegen soll – Kinder und Erwachsene können ihm an den insgesamt sieben Stationen helfen, die Lösung zu finden! Kinder und Familien erwartet auf dem „Wendelin-Wiedehopf-Pfad“ in Ihringen auf 3,4 Kilometern eine Schatzsuche zu den tiefsten Hohlwegen und Lößkellern in den Weinbergen auf den Spuren des gefiederten Gesellen Wiedehopf. Dabei gibt es spannende Rätsel zu lösen und einiges zu fühlen, zu hören und zu entdecken. Zurück geht’s durch einen Dschungelpfad mit Kletterseil. <a href="https://www.naturgarten-kaiserstuhl.de/de/wandern#/article/466657ab-117e-4059-87a7-87b2449b21ba" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.naturgarten-kaiserstuhl.de</a></p>
<p><b>Natur ist Leben: „Prechtäler Bienenweg“</b></p>
<p>Auf geht´s zu wunderbaren Kräuterwiesen mit Bienen, Schmetterlingen und Grashüpfern! Unterwegs geben Infotafeln und eine Sinnesstation faszinierende Einblicke in die Welt der Wild- und Honigbienen und deren Bedeutung für den Artenreichtum von Wiesen und Obstbäumen. Die 13,2 Kilometer lange Rundtour „Prechtäler Bienenweg“ führt zunächst am Ufer der Elz entlang und später durch das sonnenverwöhnte, weit offene Prechtal. Der Anstieg zum Bergle belohnt mit Ausblicken auf urige Schwarzwaldhöfe und herrlich grüne Weiden mit grasenden Kühen. Am Bergle lässt sich an einer Sinnesstation auf spielerische Weise der Geruchs- und Tastsinn erproben. <a href="https://www.zweitaelerland.de/article/tour/5e3b6b65-05d6-4f7d-8543-0073c81a2d69#/article/5e3b6b65-05d6-4f7d-8543-0073c81a2d69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.zweitaelerland.de </a></p>
<p><b>Ziegen und Zicklein im Murgtal</b></p>
<p>Berührungsintensiv ist der „Ziegenpfad“ in Forbach-Bermersbach im romantischen Murgtal: Entlang eines kleinen Baches schlängelt sich der etwa fünf Kilometer lange Pfad zwischen romantischen alten Heuhütten direkt durch eine Ziegenweide. Die putzigen Vierbeiner hoppeln herbei, umringen die Wanderer, warten auf saftige Blätter und lassen sich gerne streicheln. Problem: Meist würden die Kleinen wahrscheinlich gerne eins der putzigen Zicklein mit nach Hause nehmen wollen…<a href="https://www.murgtal.org/tour/wandererlebnis-bermersbach-ziegenpfad-bermersbach" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.murgtal.org</a></p>
<p><b>Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe auf dem „Wolfspfad“</b></p>
<p>Auf dem „Wolfspfad“ gehen Kinder und Erwachsene gemeinsam mit Maskottchen „Lupus“ auf eine spannende Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe. Gemeinsam kann erlebt werden, welche Gefahren den Tieren bei ihrer Reise in den Schwarzwald drohen, wie der Wolf in Märchen dargestellt wird oder wie man sich leise wie ein Wolf anschleichen kann. Auch lässt sich an einer Station messen, wie schnell – im Vergleich zu einem Wolf – ein Mensch laufen kann. Ein Rastplatz mit Spiel- und Ausruhmöglichkeiten und die Wolfshütte mit weiteren interessanten Informationen laden zum Verweilen ein. Am Beginn des Weges steht ein Kugelautomat, aus dem man sich für 1 Euro eine Kugel für die einzelnen Stationen herauslassen kann. Der „Wolfspfad“ liegt bei Strittberg südlich von Höchenschwand, ist etwa vier Kilometer lang und verläuft hauptsächlich auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Wald. <a href="https://www.hoechenschwand-tourismus.de/article/0139ab0f-2f0e-423e-ab23-78b12aa9ac25" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hoechenschwand-tourismus.de</a></p>
<p><b>Zweisprachig und lehrreich: „Insektenpfad“ in Bad Bellingen</b></p>
<p>Der „Insektenpfad“ in Bad Bellingen am Westrand der Ferienregion Schwarzwald ist ein zweisprachiger Naturerlebnispfad (deutsch/französisch) für Kinder und Familien, um ihnen die Welt der Insekten und anderer Kleintiere näher zu bringen. An den verschiedenen Stationen wird jeweils ein Tier vorgestellt, stellvertretend für eine ganze Tiergruppe: Dazu gehören u.a. Schmetterlinge, Bienen, Spinnen, Heuschrecken und Bodenlebewesen wie Regenwürmer. An jeder Station des Rundwegs wartet ein Faltblatt mit Aufgaben und Anregungen für Aktivitäten und Beobachtungen. Der Bereich um die Stationen wurde so angelegt, dass die Kinder mit etwas Glück und je nach Jahreszeit selbst Insekten und Co. entdecken können. <a href="https://www.bad-bellingen.de/erleben-entdecken/kurpark/insektenpfad" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bad-bellingen.de</a></p>
<p><b>Kinder-Erlebnispfad „Dachsweg“ in Dachsberg</b></p>
<p>Auf dem „Dachsweg“ ist die Mithilfe von kleinen Entdeckern gefragt: Denn Dachs Grimli hat ein Problem – in seinen Dachsbau ist ein Wagenrad eingebrochen, die Ruhe damit dahin. Also trommelt Grimli fünf seiner Freunde zusammen… Deren Stärken und Fähigkeiten können Kinder auf dem 3,5 Kilometer langen Erlebnispfad in Dachsberg kennenlernen: Sie werden selbst zu Ameisen, Eichhörnchen oder Rotmilanen, müssen spannende Aufgaben lösen und erfahren dabei, wie stark, sprunggewaltig oder scharfsichtig die Tiere sind. <a href="http://www.dachsweg.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dachsweg.com</a></p>
<p><b>„Spechtpfad“ führt durch alle Zonen des Nationalparks Schwarzwald</b></p>
<p>Der „Spechtpfad“ führt auf 1,2 Kilometern durch die unterschiedlichen Lebensräume des Nationalparks. Auf dem barrierearmen Bohlenweg lassen sich alle Zonen und einige der wichtigsten Lebensräume des Schutzgebiets im nördlichen Schwarzwald erleben: Von offenen Grindeflächen in der Managementzone über noch recht geschlossene Fichtenbestände in der Entwicklungszone bis zu totholzreichen Strukturen und jungem Wald in der Kernzone. Zudem können Besucher auch fünf im Nationalpark lebenden Specht-Arten begegnen: Buntspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Wendehals und Dreizehenspecht. Am Geländer geben kleine Spechte einen Hinweis, wo sich ein Vertreter der totholzliebenden Vogelarten im Baum entdecken lässt. Zumindest als Nachbildung – denn um einen lebenden Specht zu sehen, braucht es Glück. Wer inhaltlich tiefer eintauchen möchte, kann eine Führung buchen. Oder sich mit der kostenlosen Actionbound-App über den Weg führen lassen. <a href="https://www.nationalpark-schwarzwald.de/erleben/unterwegs-im-park/erlebnispfade/spechtpfad-4" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nationalpark-schwarzwald.de</a></p>
<p><b>Auf den Spuren der leisen Raubtiere in Bad Herrenalb</b></p>
<p>Auf dem „Wildkatzen-Walderlebnis-Pfad“ in Bad Herrenalb im nördlichen Schwarzwald begeben sich Kinder auf die Spuren der leisen Raubtiere. Den extrem scheuen Wildkatzen im Wald zu begegnen ist zwar höchst unwahrscheinlich, Mut ist auf dem sechs Kilometer langen Rundweg im Oberen Gaistal aber dennoch gefragt: Denn es geht über Stock und Stein durch den Wald, über Wiesen und unterwegs muss sogar ein Bach gequert werden. An zehn Stationen erfahren Kinder viel Wissenswertes über die Wildkatze und ihren Lebensraum. Wer besonders gut aufpasst, kann danach das Wildkatzen-Diplom erlangen. <a href="https://www.badherrenalb.de/Tourismus/Wandern/Tourenvorschlaege" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.badherrenalb.de</a></p>
<p><b>Auf zu den Flugakrobaten der Lüfte nach Neubulach</b></p>
<p>Warum Fledermäuse die Flugakrobaten der Lüfte sind, macht der Fledermauspfad in Neubulach im nördlichen Schwarzwald deutlich: Vom Startpunkt Hella-Glück-Stollen geht es auf 1,2 Kilometern durch das Zipfelbachtal – vorbei an informativen Bildtafeln zum Leben der Fledermäuse. Der Rundweg ist allerdings nicht für Kinderwagen geeignet. Start und Ziel ist die Stollenklause, von wo aus sich ein Ausflug ins Besucherbergwerk anbietet. <a href="https://www.teinachtal.de/outdoor/fledermauspfad/?outdoorId=14470396" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.teinachtal.de</a></p>
<p><b>Gersbacher Erlebnisweg auf dem „Rinderlehrpfad“</b></p>
<p>Vor einem malerischen Panorama im Biosphärengebiet Schwarzwald führt der Gersbacher Erlebnisweg bei Schopfheim durch kurze Waldstücke und über sonnige Wiesen. Auf der 4,8 Kilometer langen Strecke warten 12 Stationen mit aus Holz geschnitzten Tieren. Diese leben im Wald oder am Waldrand und berichten über ihren Lebensraum. Aus dem ursprünglich reinen „Rinderlehrpfad“ ist so der Gersbacher Erlebnisweg entstanden. Über die Rinderhaltung gibt es auf Thementafeln Wissenswertes zu lesen – sowohl von der Landwirtschaft als auch über verschiedene Rinderrassen. Bequeme Bänke laden zur Rast ein, bei gutem Wetter sind die Alpen zum Greifen nah. <a href="http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de</a></p>
<p><b>Lachse in der Murg? Oh ja!</b></p>
<p>Ein Jahrhundert lang waren die Lachse aus der Murg verschwunden: Der „Lachserlebnispfad“ im Murgtal macht auf rund 15 Kilometern zwischen Baiersbronn und Rastatt die Rückkehr des Atlantischen Lachses und die ökologische Erneuerung der Murg erlebbar. In vier Routen zeigt der Weg, wie aus einem ehemals stark verschmutzten, begradigten und verbauten Fluss Schritt für Schritt wieder ein lebendiger Lebensraum für Lachse und viele weitere Fischarten geworden ist. Die für Familien geeignete Route 1 folgt der „Frischen Murg“ im flachen Hochtal von Baiersbronn bis Röt. Das quellnahe, klare und kalte Wasser fließt hier in langgestreckten Kurven, beschattet von Ufergehölz und kleinen Waldstücken. Es ist der Lebensraum von Forellen, Äschen und anderen sauerstoffliebenden Fischen. Die Informationstafeln erzählen von der wechselhaften Geschichte der Lachse, des Flusses und seiner Bewohner, der Erfindung von Mühlen und der Nutzung der Wasserkraft. Neugierige tauchen ein in die Welt der Fliegenfischer und lernen, den Fluss aus Fisch-Perspektive zu sehen und erfahren, welche erstaunlichen Fähigkeiten Fische dank ihres perfekt angepassten Körperbaus haben. <a href="http://www.lachserlebnis-murg.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.lachserlebnis-murg.de</a></p>
<p><b>Geführte Wanderungen mit Tieren:</b></p>
<p><b>Mit der Ziegen-Rasselbande durch die Natur</b></p>
<p>Sie wuseln um die Gäste herum, zupfen an Reißverschlüssen, knabbern an Taschen und haben offenbar keine Berührungsängste: Sie sind vorwitzige Tiere, voller Energie, Lebensfreude und Intelligenz – und lieben Abwechslung, Herausforderung und natürlich viel Bewegung. Um welches Tier es geht? Um die Ziege! Ihre eigenen Erfahrungen können Familien mit Kindern bei einer Ziegenwanderung machen. Mit Guide Monika Schmidlin und mehreren Ziegen geht es durch die Natur des Kaiserstuhls. Und neben Wissenswertem über die Ziege allgemein lässt sich dabei auch viel über die einzelnen Charaktere der Tiere lernen. <a href="https://monika-schmidlin.de/ziegen-wandern/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.monika-schmidlin.de </a></p>
<p><b>Wuschelige Charakterköpfe aus den Anden: Alpaka-Touren</b></p>
<p>Alpakas haben mit Kindern etwas gemeinsam: Sie sind neugierig. Wenn Gäste auf den Hof kommen, recken die wuscheligen Tiere interessiert ihre Köpfe. Nach diesem Auftakt dürfen Familien auf dem Haberjockelshof in Titisee-Neustadt zu einer Wanderung mit den Alpakas starten. Ursprünglich stammen die kleinen Kamele, die so aussehen, als würden sie lächeln, aus den Anden. Sie sind auch in aller Regel sanft und freundlich, können aber trotzdem ganz unterschiedliche Charakterzüge zeigen. Dies ist eine der Erkenntnisse, die Familien unterwegs gewinnen. Am Ende der zweieinhalb Kilometer langen Tour stellen die Urlaubsgäste außerdem fest, dass sie viel entspannter sind als vorher. Familie Heizmann bietet die rund zweistündigen Alpaka-Touren auch für Personen an, die nicht auf ihrem Bioland-Bauernhof übernachten. Auch im „Dorf am Himmel“, im noch weiter südlich gelegenen Höchenschwand, dürfen sich Tier-Fans auf Alpaka-Touren (und Lama-Touren) freuen. Selbiges gilt für die Silbermättle-Alpakas im Kleinen Wiesental. <a href="https://haberjockelshof.de/aktivitaten/alpakawanderung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.haberjockelshof</a> und <a href="https://www.hoechenschwand-tourismus.de/article/9d09d82c-4fc6-4875-a52f-a934022cea21" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hoechenschwand-tourismus.de </a>und <a href="http://www.silbermaettle-alpakas.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.silbermaettle-alpakas.de</a></p>
<p><b>Kinder-Geburtstagsfeier mit der Alpaka-Herde</b></p>
<p>30 Alpakas (und zwei Lamas) tummeln sich auf dem Alpakahof Schöndienst in Blumberg-Riedböhringen. Wer Lust auf eine besondere Kinder-Geburtstagsfeier hat, darf sich auf eine Alpaka-Tour mit Schnitzeljagd freuen: Nach dem Kennenlernen der Tiere und einer kleinen Einführung erlernen Kinder den respektvollen und achtsamen Umgang mit den Alpakas, dürfen sie doch abwechselnd auch eines führen. Fernab vom Straßenlärm geht es schließlich gemeinsam in die Natur, auf dem Weg warten kleine Spiele und Aufgaben. Dabei entdecken die Kinder Hinweise, lösen Rätsel und arbeiten gemeinsam daran, am Ende den Schatz zu finden. Die Sanftheit der Tiere wirke auf viele Menschen beruhigend und sorge für Momente der Entspannung, Freude und Verbundenheit, sagt Lisanne Schöndienst. <a href="http://www.alpakahofschoendienst.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.alpakahofschoendienst.com</a></p>
<p><b>Sanftmut und große Augen: Lama-Begegnung</b></p>
<p>Ihr sanftmütiger Charakter macht jede Begegnung mit ihnen zu einem eindrucksvollen Erlebnis: Mit ihren großen Augen erobern Lamas schnell die Herzen aller Beteiligten. Vom Ruhbauernhof in Kirchzarten starten Gruppen mit den flauschigen Vierbeinern zu einer Runde durch die Natur des Dreisamtals vor den Toren Freiburgs. Die Begegnungen zwischen Mensch und Tier stehen dabei im Vordergrund – so sind die etwa zweistündigen Touren „Wellness für die Seele“. Einfach mal die Uhr zu Hause lassen und damit wertvolle Zeit für sich gewinnen. In Biederbach im „ZweiTälerLand“ lädt auch Susanne Herold zu berührenden Lama-Begegnungen ein. <a href="https://www.ruhbauernhof.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ruhbauernhof.de</a> und <a href="http://www.xn--lamas-in-prsenz-blb.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.lamas-in-präsenz.de</a></p>
<p><b>Mit dem Langohr unterwegs</b></p>
<p>Wer mit Kindern unterwegs ist weiß, dass kleine Abenteurer andere Abwechslung suchen als Erwachsene. Wie wäre es mit einer Esel-Tour durch die ursprüngliche Landschaft des nördlichen Schwarzwaldes? In Grüntal bei Freudenstadt geht es bei Familie Harr mit den Tieren über wilde Wiesen, Bäche und Viadukte – die gemütliche Gangart der vierbeinigen Begleiter schärft Augen, Ohren und Nase für die Naturschönheiten. Picknick und Ausrüstung trägt das Langohr, umso leichter fällt es, die Natur zu genießen. Wer mit Eseln lieber im Zastlertal bei Oberried im südlichen Schwarzwald unterwegs sein möchte, ist auf dem Adamshof richtig. <a href="http://www.harr-naturnah.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.harr-naturnah.de</a> und <a href="http://www.eselwandern-suedschwarzwald.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.eselwandern-suedschwarzwald.de</a></p>
<p><b>Pferdekutschfahrten im Hochschwarzwald</b></p>
<p>Durch die panoramareichen Kulissen des Hochschwarzwalds gefahren werden – bequem sitzend in einer von Pferden gezogenen Kutsche: Was für ein Erlebnis! Eine Besonderheit sind die vielerorts auch für Kutschfahrten eingesetzten „Schwarzwälder Füchse“, eine regionaltypische Rasse mit besonders ruhigem Gemüt. Genießen lässt sich eine unvergessliche Fahrt romantisch zu zweit, in lockerer Atmosphäre in der Gruppe oder mit der gesamten Familie. Und im Winter wird bei passender Schneelage aus der Kutsch- dann eine Schlittenfahrt. </p>
<p><a href="https://www.hochschwarzwald.de/planen-buchen/urlaub-in-der-region/winter-urlaub/pferdeschlittenfahrten-im-hochschwarzwald" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hochschwarzwald.de</a></p>
<p>Alle Tipps für spannenden Familienurlaub im Schwarzwald gibt es unter <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/familienferien" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.familie-schwarzwald.info</a>. Ein Listicle zu den tierischen Erlebnistipps gibt es <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/familienferien/tierisch-unterwegs-im-schwarzwald" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>. </div>
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		<title>Mokka inmitten des Nationalparks Schwarzwald – alljährlich findet beim Grab von Julius Euting am Ruhestein eine alljährliche Kaffeerunde zum Gedenken an den Schwarzwald- und Orientpionier statt</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/28/mokka-inmitten-des-nationalparks-schwarzwald-alljhrlich-findet-beim-grab-von-julius-euting-am-ruhestein-eine-alljhrliche-kaffeerunde-zum-gedenken-an-den-schwarzwald-und-orientpionier-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alljährlich am 11. Juli wird mitten im Nationalpark Schwarzwald arabischer Mokka ausgeschenkt. Ein illustres Ereignis zu Ehren eines Schwarzwald- und Orientpioniers namens Julius Euting (1839-1913), der am Ruhestein bei Baiersbronn seine letzte Ruhestätte fand. Der Kaffee dampft. Aus einer großen <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/28/mokka-inmitten-des-nationalparks-schwarzwald-alljhrlich-findet-beim-grab-von-julius-euting-am-ruhestein-eine-alljhrliche-kaffeerunde-zum-gedenken-an-den-schwarzwald-und-orientpionier-statt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Alljährlich am 11. Juli wird mitten im Nationalpark Schwarzwald arabischer Mokka ausgeschenkt. Ein illustres Ereignis zu Ehren eines Schwarzwald- und Orientpioniers namens Julius Euting (1839-1913), der am Ruhestein bei Baiersbronn seine letzte Ruhestätte fand.</b></p>
<p>Der Kaffee dampft. Aus einer großen Schnabelkanne, erstanden auf einem Markt im Orient, schenkt Ulrich Notz arabischen Mokka aus. Ein Tässchen nach dem andern wechselt den Besitzer, die Nachfrage ist groß, ein starker Kaffee, dreifach aufgebrüht, tut selbst in der größten Hitze dem Gaumen gut.</p>
<p>Weit über 100 Gäste drängen sich am Wildseeblick im Nationalpark Schwarzwald. Sie genießen die Aussicht und das ungewöhnliche Catering, das sie hier auf rund 1000 Höhenmetern erwartet. Arabischer Mokka am Ruhestein, im Gedenken an einen, der sich hier 1913, mitten in der Schwarzwald-Wildnis, mit königlicher Ausnahmegenehmigung bestatten ließ: Professor Julius Euting, Orientforscher, Straßburger Bibliothekar und passionierter Ruhestein-Wanderer.</p>
<p>Es war der Vater von Ulrich Notz, der die zugewucherte Grabstelle 1980 freilegte. Der Freudenstädter hatte den verwitterten Stein bei Wanderungen entdeckt und seine Schwarzwaldverein-Ortsgruppe animiert, ihn wieder instand zu setzen. Hermann Notz betrieb dabei mehr als nur Grabpflege: Nach rund 70 Jahren, in denen Julius Euting mehr und mehr in Vergessenheit geraten war, machte er auch seine Lebensgeschichte wieder publik.</p>
<p>1983 erschien eine Druckschrift, in der Hermann Notz die vielen Facetten Eutings aufzeigte. Sie macht auch unter den Mokka-Trinkern im Nationalpark die Runde. Die 2004 gegründete Julius-Euting-Gesellschaft hat die Lebensbeschreibung neu aufgelegt. Sie lädt auch zu den alljährlichen Kaffeerunden mit Wildseeblick ein, immer am Geburtstag Eutings, so wie er es testamentarisch verfügt hatte.</p>
<p>Er war in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Mensch: Am 11. Juli 1839 in Stuttgart geboren, sollte er eigentlich evangelischer Pfarrer werden. Euting besuchte das Seminar in Blaubeuren und das Stift in Tübingen. In Tübingen entdeckte er dann die Orientalistik für sich, seine Liebe zu den semitischen Sprachen und den Inschriften aus dem arabischen Raum. So wurde er Bibliothekar statt Seelsorger.</p>
<p>Der Krieg mit Frankreich 1870/71 machte das Elsass zu einem Stück Deutschland. Für Euting eine wichtige Veränderung, schon im Juli 1871 wechselte er an die Universitätsbibliothek nach Straßburg, um die orientalischen Bestände aufzufrischen. 1880 stieg er dort zum Professor auf und übernahm schließlich im Jahre 1900 die Leitung der Straßburger Bibliothek.</p>
<p>Da war er längst eine Berühmtheit. Denn Euting verkroch sich nicht in der Studierstube, sondern ging hinaus in die Welt – in die arabische Welt, um es genau zu sagen. Einer Forschungsreise nach der anderen schloss sich der kleine Mann an, der gerade mal 1,54 Meter maß und in seinem Lodenmäntelchen einigermaßen skurril aussah.</p>
<p>Mit großem Vergnügen liest Doris Notz, Ehefrau von Ulrich Notz, den Gästen am Ruhestein Anekdoten aus dem Büchlein ihres Schwiegervaters vor. Den Schalk hatte Euting im Nacken und pflegte Nachfragen, was er im Orient mache, gerne mit dem Satz zu beantworten: „Steine abkratzen“.</p>
<p>Das entsprach durchaus der Wahrheit, denn tatsächlich hatte er eine Papiertechnik entwickelt, mit der er Inschriften abpausen konnte. Er tat es, umgeben von verwundert dreinblickenden Beduinen. Auf Kamelen ritten sie durch die Wüste, Euting im selben Orientgewand wie seine Begleiter.</p>
<p>Auch in seinen Gewohnheiten wurde er immer arabischer: Er rauchte Wasserpfeife und trank Unmengen Mokka-Kaffee, den Alkoholkonsum hingegen verurteilte er aufs Schärfste. Immer wieder gerieten sie in brenzlige Situationen, einmal kam es zu einem Feuergefecht mit einer Räuberbande, bei der zwei Angreifer erschossen wurden.</p>
<p>Vielleicht waren es auch die Strapazen dieser sengend heißen Orientreisen, die ihn die Sommerfrische im Schwarzwald und den Vogesen so schätzen ließen. Wann immer er Zeit hatte, brach er von Straßburg dorthin auf. Dabei entdeckte er auch bald den Ruhestein für sich. Es war eine unerschlossene Wildnis, gut beschilderte Wanderwege, wie heute im Nationalpark, gab es damals noch nicht.</p>
<p>Also ging er selbst ans Werk. Seine „Spezialkarte“ vom Ruhestein aus dem Jahre 1870 war eine der ersten Wanderkarten überhaupt im Schwarzwald, auch deswegen hat man Euting oft als „Vater des Ruhesteins“ bezeichnet. 1872 wurde er zum Mitbegründer der Sektion Straßburg im Vogesen-Club, später übernahm er die Leitung des Gesamtvorstands. Anfang des 20. Jahrhunderts saß er dem Verband Deutscher Touristen-Vereine vor – ein Pionier auch im eigenen Land, der die Erschließung der Landschaft für den Fremdenverkehr vorantrieb.</p>
<p>Seine Grabstätte hatte er schon früh ausgesucht. Auf dem Ruhestein, an seinem Lieblingsplatz mit Blick auf den Wildsee, wollte er bestattet sein. Bereits acht Jahre vor seinem Tod, 1905, begann er mit der Einfriedung. Er machte es sich zum Spaß, dort schon zu Lebzeiten zu verweilen – und verblüfften Wanderern, die sich beim Vorbeigehen fragten, wer hier wohl seine letzte Ruhestätte habe, zu antworten: „Na ich.“</p>
<p>Am 2. Januar 1913 starb er 73-jährig dann wirklich. Dabei hatte er eine Stiftung hinterlassen mit der Maßgabe, dass immer an seinem Geburtstag am 11. Juli an seiner Grabstätte heißer Mokka auszuschenken sei. Das passierte genau einmal, in seinem Todesjahr 1913: Danach ging die Stiftung in den Wirren des Ersten Weltkriegs unter.</p>
<p>Erst der Tübinger Wissenschaftler Andreas Reichert griff das Ganze in den 1990er-Jahren wieder auf. Unter den Gästen war auch die Familie Notz. Beide, Notz und Reichert, gehörten 2004 zu den Gründern der Julius-Euting-Gesellschaft. Die hat sich der Publikation, Bewahrung und Belebung seines Werkes verschrieben – und eben der Ausrichtung der Kaffeestunden auf dem Ruhestein alljährlich zum Geburtstag.</p>
<p>Zwischenzeitlich kommen Hunderte dorthin: Wanderer, Frankophile, Arabienforscher, Kirchenleute, Touristiker und Vertreter der Nationalparkverwaltung.</p>
<p>Euting hatte keine Nachkommen und war zeitlebens Junggeselle. Ein Mann ohne eigene Familie – oder doch nicht? „<i>Wir</i> sind seine Familie“, sagt Regine Hunziker-Rodewald mit einem Lächeln, eine Theologieprofessorin aus Straßburg, die der Euting-Gesellschaft seit 2017 vorsitzt.</p>
<p>Dank eines guten Mokkas auf dem Ruhestein ist der Name Euting heute wieder ein Begriff. Wäre er selbst noch am Leben, hätte er sich garantiert mehrfach nachschenken lassen, um sich dann gestärkt auf den Weg zu machen – durch den Schwarzwald, die Vogesen oder den Orient.</p>
<p><b>Information</b></p>
<p>Beim Mokka-Trinken am Euting-Grab auf dem Ruhestein ist jeder willkommen, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Euting-Grab liegt direkt am Westweg. Vom Parkplatz am Nationalparkzentrum ist es etwa eine halbe Stunde zu Fuß, es gibt auch eine Seilbahn:  <a href="http://www.juliuseuting.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.juliuseuting.de</a>, <a href="http://www.nationalpark-schwarzwald.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nationalpark-schwarzwald.de</a></p>
<p><b>Author: <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/schwarzwald/autoren/andreas-steidel" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Andreas Steidel</a></b></p>
<p>Andreas Steidel ist freier Reisejournalist mit Wohnsitz in Calw im Nordschwarzwald. Er hat festgestellt, dass der Schwarzwald keineswegs so dunkel ist wie sein Name klingt.  Wer sich erst mal intensiv mit ihm beschäftigt, merkt wie viele lichte Seiten er hat und wie viele helle Köpfe es hier gibt. Stoff genug für farbenfrohe Reportagen, die er seit vielen für verschiedene Publikationen macht. Dabei sattelt er gerne das Rad oder schnürt die Wanderstiefel. Als Schwarzwald-Guide führt er zuweilen sogar selbst Gäste durch die Natur.</p></div>
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		<title>Mit Weitblick und Leidenschaft im Einsatz für den Naturschutz: der Schwarzwälder Fotograf Hannes Bonzheim aus Ihringen am Kaiserstuhl</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/23/mit-weitblick-und-leidenschaft-im-einsatz-fr-den-naturschutz-der-schwarzwlder-fotograf-hannes-bonzheim-aus-ihringen-am-kaiserstuhl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Weitblick und Leidenschaft im Einsatz für den Naturschutz: Hannes Bonzheim sieht in Flora und Fauna eine Schatztruhe der Vielfalt. Er geht nicht nur persönlich voran, sondern möchte durch Vorträge und Aufklärungsarbeit auch eine Art Türöffner sein, um Menschen Verständnis <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/23/mit-weitblick-und-leidenschaft-im-einsatz-fr-den-naturschutz-der-schwarzwlder-fotograf-hannes-bonzheim-aus-ihringen-am-kaiserstuhl/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit Weitblick und Leidenschaft im Einsatz für den Naturschutz: Hannes Bonzheim sieht in Flora und Fauna eine Schatztruhe der Vielfalt. Er geht nicht nur persönlich voran, sondern möchte durch Vorträge und Aufklärungsarbeit auch eine Art Türöffner sein, um Menschen Verständnis und Liebe für die Natur vor der eigenen Haustür zu vermitteln. Ein Ortsbesuch in Ihringen.</p>
<p>Hochgewachsen und mit wachen, neugierigen Augen steht Hannes Bonzheim (Jahrgang 2003) am Bahnhof in Ihringen. Die Kaiserstuhlgemeinde ist seit 2017 sein Zuhause, der gebürtige Freiburger kennt sich bestens aus und steuert schnellen Schritts aus dem Städtchen hinaus in Richtung Weinberge. „Als wir hierhergezogen sind, bin ich alles mit dem Rad abgefahren, die Weinberge hoch und runter“, erzählt er. Schon als Kind hat er sich für Tiere und die Natur interessiert, eine Leidenschaft, die ihm von seinen Eltern in die Wiege gelegt worden sei. Besonders fasziniert ist er von der Vogelwelt, hat schon früh mit dem Fernglas Vögel beobachtet und zur Konfirmation 2018 seine erste Kamera geschenkt bekommen – der Startschuss, sich autodidaktisch mit Fotografie zu beschäftigen.</p>
<p>Mittlerweile hat er knapp 500 Vogelarten fotografiert, natürlich auch den für den Kaiserstuhl charakteristischen Wiedehopf und Bienenfresser oder das für die Ferienregion Schwarzwald typische Auerhuhn, den Dreizehenspecht und den Raufußkauz. Viel wichtiger als die Zahl allein ist ihm aber, sich das notwendige Grundverständnis für die Arten angelesen und angeeignet zu haben. „Das Wichtigste ist, die Tiere durch Fotografie oder Beobachtung in ihrem Verhalten nicht zu stören.“ Eine Möglichkeit ist beispielsweise das Tarnzelt, Geduld eine notwendige Voraussetzung. „Man muss wissen, wo die Arten vorkommen, bei tagaktiven Tieren schon in der Morgendämmerung das Tarnzelt aufbauen und dann braucht man neben Zeit natürlich auch Glück, dass gute Bilder gelingen.“ Wo manch einer möglicherweise an Langeweile denkt, zieht er daraus eine große innere Ruhe.</p>
<p><i>Man muss wissen, wo die Arten vorkommen, bei tagaktiven Tieren schon in der Morgendämmerung das Tarnzelt aufbauen und dann braucht man neben Zeit natürlich auch Glück, dass gute Bilder gelingen.</i> Hannes Bonzheim</p>
<p>Bonzheim spricht kenntnisreich und eloquent, man merkt, dass er geübt darin ist, vor Gruppen zu stehen. Denn er lädt Interessierte gerne zu Führungen, Workshops und Vorträgen ein – unter anderem ist er ehrenamtlich für das Naturzentrum Kaiserstuhl aktiv –, in denen er über seine Erfahrung und seine Erlebnisse in Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt spricht. Zudem ist er ICARUS-Botschafter (internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum), Young Scientist am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie (aktuell führt er eine Brutpopulationsstudie des Wiedehopfes am Kaiserstuhl durch) und selbständig aktiver Vogelberinger der Vogelwarte Radolfzell. „Es motiviert mich sehr, Menschen zu begeistern und eine Art Türöffner zu sein. Ich bin überzeugt davon, dass man das, was man kennenlernt, auch lieben lernt und sich für dessen Schutz einsetzt. Und ich möchte Menschen zeigen, was direkt vor ihrer Haustür alles lebt und wie man diese Vielfalt bewahren kann.“ Es gehe ihm um die Vermittlung – erklärend, nicht belehrend. Im direkten Kontakt lasse sich so ein Bewusstsein für die Umwelt schaffen, das langfristig wirkmächtiger sei als das reine Verbot. </p>
<p>Auch im Gespräch beobachtet er alles um ihn herum, plötzlich weist er auf einen vorbeifliegenden Turmfalken hin. Diesen offenen Blick nutzt er auch dazu, beispielsweise nach alten Rebhisli oder Bäumen Ausschau zu halten, die möglicherweise sonst abgebaut bzw. gefällt werden könnten – Bonzheim geht dann ins Gespräch mit den Besitzern und fragt, ob er dort Nistkästen anbringen darf. „Der Wiedehopf würde hier am Kaiserstuhl wahrscheinlich gar nicht mehr vorkommen, wenn man ihn nicht mit künstlichen Nistkästen unterstützen würde.“ Die Art profitiere auch von der zunehmend ökologischen Arbeitsweise in den Weinbergen, mit Großinsekten wie Feld- und Maulwurfsgrillen oder Engerlingen können die Zugvögel ihre Brut aufziehen.</p>
<p>Bonzheim zeigt auf den gegenüberliegenden Weinberg und erzählt, dass er dort im Gartengrundstück eines Freundes eine kleine Hütte mit Nistkästen für den Wiedehopf aufgebaut hat, damit dieser dort brüten kann. Und er hat noch eine Beobachtungshütte dazugestellt mit speziellem Spiegelglas, so dass er nach draußen gucken kann, die Vögel ihn aber nicht sehen können. „Da kann ich sie im Frühling bei ihrer Balz- und Brutaktivität hautnah beobachten, in die Nistkästen habe ich Live-Kameras eingebaut, via Handy kann ich dabei zuschauen, wie sie ihren Nachwuchs großziehen und mir sicher sein, dass ich kein Störfaktor bin.“</p>
<p>Sein reflektierter Blick auf die Welt hat mit Sicherheit auch mit seinen Reisen zu tun: Beim Schüleraustausch 2019 war er für drei Monate in Costa Rica, im September und Oktober 2023 arbeitete er auf den Galapagos-Inseln als Volunteer für die Charles Darwin Foundation. Er habe dadurch mehr Gelassenheit und Dankbarkeit gelernt. „Wenn ich irgendwo hinreise, dann möchte ich dort auch viel Zeit verbringen und neben der Tier- und Pflanzenwelt auch Menschen kennenlernen und mich in die Kultur einleben.“ Reizvoll findet er Neuseeland und Australien, „da möchte ich irgendwann in meinem Leben unbedingt noch hin“, sagt er. Aktuell ist er aber eingespannt mit seinem im Oktober 2024 begonnenen Studium: Forstingenieurswesen im bayerischen Freising. „Da lerne ich viel über Ökosysteme und die Verbindungen der Arten untereinander. Ich möchte später gerne forschend im Bereich Verhaltensbiologie arbeiten und im Naturschutz etwas erreichen.“ Die Fotografie soll – auch wenn er mit „Vögel an Deutschlands Gewässern“ (2019) und „Die magische Welt unserer Vögel“ (2022) schon zwei Bücher veröffentlicht hat – ein Hobby bleiben.</p>
<p>Ein leidenschaftliches auf jeden Fall. Neben Vögeln hat er in den vergangenen Jahren auch Insekten fotografiert, dann Orchideen, 2023 kam zur Makro- auch Landschaftsfotografie dazu. Spricht Bonzheim über seine Bilder, so kann er sich immer in den Moment zurückversetzen, als er sie aufgenommen hat. „Bilder sind für mich eine Art Zeitkapsel“, sagt er und erzählt von einem Steinkauz-Paar, das im Juni 2021 in der Dämmerung immer zu einer großen Rebhütte in den Weinbergen kam und Junikäfer aus der Luft gepflückt habe. Dabei ist eines seiner Lieblingsbilder entstanden: „Der Kauz hat auf einer Mohnblüte unterhalb der Hütte einen Junikäfer erspäht, ist dann runtergeflogen, hat das Blatt mitgegriffen und hatte den Käfer mit der Blüte im Schnabel. Es sah aus, als hätte er sein rotes Vespertütle ausgepackt.“</p>
<p>Bonzheim steuert aus den Weinbergen wieder Richtung Städtle, nickt einem Vorbeikommenden freundlich zu und zeigt auf eine Streuobstwiese, die er in Absprache mit den Besitzern für verschiedene Vögel „aufbereitet“ hat: Mit Steinkauzröhren im Baum, in denen im Frühling auch Stare drin brüten, ein Specht bedient sich gerade an der Futterstelle. „Alte Obstbäume sind beispielsweise für Steinkäuze sehr wichtig. Ich schicke den Besitzern dann immer wieder Fotos, sie sind oft überrascht, was alles so lebt auf ihrer Wiese“, lacht er.</p>
<p>Seine Freizeit widmet er komplett seiner Leidenschaft, in Eigenregie hat er sein Wissen und seinen Wirkungskreis immer erweitert. Wünschen würde er sich eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung all derer, die sich für den Schutz der Natur einsetzen. Trotz Studium in Bayern möchte er am Kaiserstuhl auch weiterhin Führungen anbieten, „denn ich bin überzeugt davon, dass sie der beste Weg sind, Menschen aufzuklären und ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen“.</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p>Weitere Infos zu Hannes Bonzheim und Termine mit ihm gibt es unter <a href="http://www.naturfotografiebonzheim.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.naturfotografiebonzheim.com</a>, seine Fotos sind auch auf seiner Instagram-Seite @naturfotografie.bonzheim zu finden. Tipps für naturbegeisterte Wanderer sind der 30 Kilometer lange „Wiedehopfpfad“ von Breisach nach Sasbach sowie der knapp 20 Kilometer lange „Bienenfresserpfad“ von Ihringen nach Königschaffhausen. Alle Infos dazu sowie zur besonderen Tier- und Pflanzenwelt am Kaiserstuhl gibt es unter <a href="http://www.naturgarten-kaiserstuhl.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.naturgarten-kaiserstuhl.de</a>. </p>
<p><b>Der Wiedehopf</b></p>
<p>Der Wiedehopf mit seiner charakteristischen Federhaube nistet heute in den Rebhisli, da Bäume und Baumhöhlen selten geworden sind. Naturfreunde und Winzer bauen ihm Nistkästen, die in den Rebhütten angebracht werden. Sein Ruf, der wie eine alte Autohupe klingt (hub-hub-hub), ist im Sommer (Mai und Juni) im Kaiserstuhl öfter zu hören. Der Wiedehopf ernährt sich von Maulwurfsgrillen, Engerlingen und Raupen. Er holt sie mit seinem spitzen langen Schnabel aus der Erde.</p>
<p><b>Der Bienenfresser</b></p>
<p>Der bunteste Vogel am Kaiserstuhl ist der Bienenfresser. Er nistet in den steilen, besonnten Lösswänden. Er fängt seine Nahrung nur in der Luft, zum Beispiel Wespen, Hummeln, Schmetterlinge und Libellen. Er ist recht scheu, aber ein geselliger Artgenosse, der gerne zu mehreren auf Stromleitungen sitzt und seinen „Prürr“-Ruf ertönen lässt. Als Sommergäste machen sich Wiedehopf und Bienenfresser, wenn es kühler wird, wie viele andere Zugvögel, auf den Weg in Richtung Mittelmeer und Afrika.</p>
<p><i><b>Text:</b> Michael Gilg</i><br />
<i><b>Fotos:</b> Hannes Bonzheim</i></div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/schwarzwald-tourismus-gmbh/mit-weitblick-und-leidenschaft-im-einsatz-fr-den-naturschutz-der-schwarzwlder-fotograf-hannes-bonzheim-aus-ihringen-am-kaiserstuhl/boxid/1053818" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/schwarzwald-tourismus-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
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		<title>&#8222;MaiWein&#8220;: Besondere Erlebnisse entlang der Badischen Weinstraße</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/23/maiwein-besondere-erlebnisse-entlang-der-badischen-weinstrae/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[??weinsüden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Veranstaltungsreihe „MaiWein“ vom 26. April bis 7. Juni 2026 beginnt entlang der Badischen Weinstraße eine Zeit voller Genuss, Lebensfreude und besonderer Erlebnisse rund um den Badischen Wein. Weinproben und spannende Kellerführungen gehören ebenso zum Programm wie stimmungsvolle Weinfeste, <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/23/maiwein-besondere-erlebnisse-entlang-der-badischen-weinstrae/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/23/maiwein-besondere-erlebnisse-entlang-der-badischen-weinstrae/" data-wpel-link="internal">&#8222;MaiWein&#8220;: Besondere Erlebnisse entlang der Badischen Weinstraße</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit der Veranstaltungsreihe „MaiWein“ vom 26. April bis 7. Juni 2026 beginnt entlang der Badischen Weinstraße eine Zeit voller Genuss, Lebensfreude und besonderer Erlebnisse rund um den Badischen Wein. Weinproben und spannende Kellerführungen gehören ebenso zum Programm wie stimmungsvolle Weinfeste, Weinwanderungen und unvergessliche Erlebnisse in den Weinlandschaften Badens. Hier kommen zehn Empfehlungen aus dem vollgepackten Kalender. </p>
<p>Eine Übersicht aller Termine gibt es unter <a href="https://www.badische-weinstrasse.de/erleben/events/maiwein-2026#/event" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.mai-wein-baden.de</a></p>
<p><b>Wein.Genuss.Erleben: „Ortenauer WeinMarkt“</b></p>
<p>Die faszinierende Vielfalt der Ortenauer Weine und Winzersekte lässt sich gebündelt beim „Ortenauer WeinMarkt“ am 2. Mai 2026 in der Reithalle Offenburg entdecken: Von 12 bis 18 Uhr gibt es die Möglichkeit für exklusive Verkostungen, persönliche Gespräche mit den mehr als 20 ausstellenden Winzerinnen und Winzern sowie inspirierende „WineWalks“ mit den Badischen und Ortenauer Weinhoheiten. Zusätzlich präsentieren sich die Weinorte entlang des 100 Kilometer langen „Ortenauer Weinpfads“ und laden dazu ein, die Region auch über den „WeinMarkt“ hinaus genussvoll zu entdecken. Das „WeinParadies“ in der Ortenau erstreckt sich von Gernsbach im Murgtal bis nach Gengenbach im vorderen Kinzigtal. Tickets für 25 Euro pro Person inklusive Kostprobe aller Weinbaubetriebe unter <a href="https://www.weinparadies-ortenau.de/genussreigen-veranstaltung/3-ortenauer-weinmarkt-in-offenburg.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weinparadies-ortenau.de </a></p>
<p><b>Wein und Kulinarik in einer Wanderung vereint: „Alde Gott Weinwandertag“</b></p>
<p>Sasbachwalden bezaubert mit Weindorfcharakter vor Schwarzwaldkulisse: sonnige Weinberge, satte Wiesen und Wälder mit den unvergleichlich würzigen Aromen des Schwarzwalds. Die um den sehenswerten Fachwerk-Ortskern verstreuten Gehöfte der Winzergenossenschaft-Mitglieder erstrecken sich über verschiedene Klimazonen von 180 Meter Höhe in der Rheinebene bis zu 800 Meter am sonnigen Westhang der Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds. Die 1948 gegründete Winzergenossenschaft „Alde Gott“ gehört zur Weinbauregion Ortenau und ist eine der innovativsten und modernsten Winzergenossenschaften in Baden. Selbst davon überzeugen können sich Genießer beim „Alde Gott Weinwandertag“ am 4. Juni 2026: Die rund acht Kilometer lange Strecke führt hoch zum Murberg und vorbei an den Gaishöll-Wasserfällen zum Aussichtspunkt auf dem Hörchenberg, ehe es über den Mühlenweg und durch den Kurgarten zurück zum Startpunkt an der „Alde Gott Genusswelt“ geht. An jeder der sechs Stationen unterwegs genießen die Teilnehmer die hauseigenen Weine oder alkoholfreie Alternativen. Für das leibliche Wohl sorgen die örtliche Gastronomie und Vereine aus Sasbachwalden. Tickets ab 15 Euro pro Person unter <a href="https://www.aldegott.de/weinerlebnisse.html#a-veranstaltungen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.aldegott.de </a></p>
<p><b>Hochgenuss im Kaiserstuhl: „Vogtsburger Weinhöhen“</b></p>
<p>Hinter den „Vogtsburger Weinhöhen“ steht ein so einfaches wie wunderbares Konzept: Regionale Weine genießen an einigen der schönsten Aussichtspunkte rund um Vogtsburg im Kaiserstuhl. Auf abwechslungsreichen Wanderwegen wie „Badbergpfad“, „Katharinenpfad“ und „Schneckenberg-Panorama-Rundweg“ geht es zu herrlich gelegenen, panoramareichen Orten – dazu gehören das „Schelinger Kreuz“ zwischen Schelingen und Altvogtsburg, die „Mondhalde“ bei Oberrotweil und der „Schneckenberg“ in Achkarren: Jeden Sonntag vom 10. Mai bis 14. Juni 2026 schenken dort Vogtsburger Weingüter ihre erlesenen Tropfen aus, jeweils von 11 bis 17 Uhr (kein Ausschank am Pfingstsonntag, 24. Mai; bei schlechter Witterung behalten sich die Veranstalter vor, den Ausschank nicht durchzuführen bzw. früher zu beenden). Von allen Orten bieten sich faszinierende Blicke auf das kleine Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs. <a href="https://www.vogtsburg.de/de-de/tourismus/vogtsburger-weinhoehen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.vogtsburg.de </a></p>
<p><b>Badische Sektspezialitäten und besondere Führungen: Deutscher Sekttag in Breisach</b></p>
<p>Im Rahmen des Deutschen Sekttags lädt die Kellerei Geldermann am 8. Mai 2026 ab 16.30 Uhr nach Breisach am Rhein ein. In entspannter After-Work-Atmosphäre lassen sich ausgewählte, mehrfach prämierte badische Sektspezialitäten probieren – etwa Crémants und Burgundersekte. Für die Verwandlung in einen Geldermann-Sekt durchlaufen die ausgewählten Grundweine die Flaschengärung nach traditioneller Art. Um 17, 18.30 und 20 Uhr haben Kleingruppen die Möglichkeit zur Führung durch die historischen Gewölbekeller: Der über 600 Jahre alte Keller unter dem Breisacher Schlossberg bietet optimale Bedingungen für die Sektreife und die Fortführung der Geldermann-Sekttradition, die 1838 begann und seit 1925 in Breisach beheimatet ist. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung für die Führungen ist nicht nötig, die Teilnahme erfolgt nach Verfügbarkeit. <a href="https://www.geldermann.de/sekthandwerk/neuigkeiten/deutscher-sekttag-2026/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.geldermann.de</a></p>
<p><b>Musikgenuss am Tuniberg: „Vineyard Open Air”</b></p>
<p>Das „Vineyard Open Air“ verbindet hochkarätige elektronische Musik mit der beeindruckenden Atmosphäre der badischen Weinlandschaft: Eingebettet in die Rebhänge des Tunibergs – zwischen Opfingen und Merdingen in der Nähe des Attilafelsens – entsteht am 30. Mai 2026 ab 14 Uhr ein Festivalformat, das Kultur, Natur und Genuss auf besondere Weise zusammenführt. Es steht für musikalische Vielfalt, stilvolle Inszenierung und ein bewusst ausgewähltes Umfeld. Besucher dürfen sich auf ein sorgfältig kuratiertes Programm freuen, das unterschiedliche musikalische Techno-Genres vereint und zugleich Raum für Entdeckung und Begegnung bietet. Die Nähe zur Natur und der weite Blick über die Weinberge schaffen dabei eine unverwechselbare Kulisse, die das Festivalerlebnis nachhaltig prägt. Partner des Events sind u.a. das Weingut Gebrüder Mathis aus Merdingen und der Naturgarten Kaiserstuhl. Tickets ab 24,50 Euro pro Person unter <a href="http://www.euphorismus.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.euphorismus.de</a></p>
<p><b>Wo Wein, Landschaft und gute Küche sich treffen: Weinwanderung in Britzingen</b></p>
<p>Sieben Kilometer, sechs Stopps, fünf Gänge und beste Weine: Die kulinarische Weinwanderung in Britzingen lädt am 31. Mai 2026 ein zu einem Streifzug durchs Markgräflerland. Startpunkt der Rundtour ist die Winzergenossenschaft, von dort geht es durch die frühlingshafte Landschaft zu malerischen Weinbergen – so rückt das Markgräfler Lebensgefühl in den Mittelpunkt und es erschließt sich der Zusammenhang zwischen Terroir und Weingenuss. Erwachsene zahlen 75 Euro pro Person (inkl. Wein und Speisen, Sekt, Digestif, Kaffee und Mineralwasser), die vegetarische Variante kostet 70 Euro und Kinder zahlen 20 Euro (inkl. alle Speisen und alkoholfreie Getränke). Anmeldung unter <a href="https://britzinger-wein.de/events" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.britzinger-wein.de </a></p>
<p><b>Von einem Bammert-Hisli zum nächsten im Markgräflerland</b></p>
<p>In Laufen blickt man auf eine reiche Weinbautradition zurück, war der Ort im Markgräflerland doch schon im Mittelalter für den Weinbau des Klosters St. Trudpert zuständig. Einen Einblick in die Arbeit heutiger Winzer bietet die Bammert-Hisli-Wanderung am 16. Mai 2026. Startpunkt ist der Winzerkeller im Sulzburger Ortsteil Laufen, wo ein Glas Sekt den Auftakt bildet. Die 4,5 Kilometer lange Route führt durch die sanft-hügeligen Reblandschaften rund um Laufen und von einem regionaltypischen Bammert-Hisli zum nächsten. An vier Stationen wird Wein zusammen mit regionalem Brot und Käse verkostet. Wanderführer Günter Fader erzählt dazu Wissenswertes über Flora und Fauna. Preis pro Person 30 Euro, Anmeldung unter <a href="https://www.auggener-wein.de/pages/weinwanderungen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.auggener-wein.de</a></p>
<p><b>Wein-Lifestyle im Breisgau: „Rooftop Session“ im Weingut Weber in Ettenheim</b></p>
<p>Das Weingut Weber in Ettenheim von Annika und Michael Weber gehört zur „Weinsüden Architektur“ und damit zur ausgezeichneten Weinbaukunst in Baden-Württemberg. Moderner Weinstil trifft auf die passende Optik und eine außergewöhnliche Weinpräsentation, etwa mit schwebenden Weinregalen. Bei den zahlreichen Events des Weinguts lässt sich hautnah in die lebendige Kultur eintauchen. Bei der „Rooftop Session“ am 17. Mai 2026 von 14 bis 17 Uhr handelt es sich um die entspannte Jahrgangsverkostung auf der Dachterrasse, untermalt mit einem musikalischen Set von DJane Roselle. Der Eintritt kostet 15 Euro pro Person, inklusive Verkostung der aktuellen Guts- und Premiumweine und einem kleinen Snack. Wer noch mehr Erlebnishunger mitbringt, kann anschließend zum nahegelegenen Heuberg weiterziehen – die Location wird abends zur Weinbar mitten in den Weinbergen, vom Heubergturm bietet sich zudem eine spektakuläre Aussicht über das Breisgau. Tickets unter <a href="https://www.weingut-weber.com/events" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weingut-weber.com </a></p>
<p><b>Feiern, wo die Reben wachsen: „Weinsüden Pop-ups“ mitten in den Weinbergen</b></p>
<p>Jung, locker und unkonventionell – das sind die „Weinsüden Pop-up“-Events an der Badischen Weinstraße, initiiert von der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Im Frühling und Sommer laden junge Winzerinnen und Winzer im ganzen Bundesland zum Feiern in den Weinbergen ein. Bei jedem Event präsentieren zwei Weingüter ihre Weine, dazu gibt es passende regionale Snacks und gute Musik – ein echtes Highlight in einmaliger Lage zwischen den Reben! Termine sind u.a. 9. Mai auf der Wilhelmshöhe in Hagnau am Bodensee, 15. Mai am Carl-Netter-Aussichtsturm in Bühl, 22. Mai in den Reben hoch über Freiburg, 29. Mai auf dem Sommerberg in Ebringen und 6. Juni 2026 auf dem Merzhof in Gundelfingen-Wildtal (weitere Termine bis 8. August). Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist ohne Voranmeldung möglich. <a href="https://www.badische-weinstrasse.de/erleben/events/weinsueden-pop-ups" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.badische-weinstrasse.de</a></p>
<p><b>„Markt der Genüsse“ in Heidelberg</b></p>
<p>Der Obst-, Garten- und Weinbauverein Heidelberg-Rohrbach e.V. lädt in Kooperation mit der Stadt Heidelberg und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald am 10. Mai 2026 zur großen Weinwanderung in den Rohrbacher Weinbergen ein. Von 11 bis 19 Uhr präsentieren sich dort die ortsansässigen Winzer und laden zusammen mit anderen Erzeugern und Institutionen, den Geopark-Rangern und dem Umweltamt zu einem vielfältigen Programm mit Informations- und Verköstigungsständen ein. Startpunkt des Erlebniswanderwegs rund um Wein und Kultur ist der Soldatenweg in Heidelberg. <a href="https://www.imsuedenganzoben.de/rhein-neckar/de/markt-der-genuesse-2026_mt24971" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.imsuedenganzoben.de</a></p>
<p><b>Hintergrund: Badische Weinstraße</b></p>
<p>Entlang der Badischen Weinstraße – umgeben von einer abwechslungsreichen Landschaft – laden Winzerdörfer mit verwinkelten Gassen, einzigartige Schlösser und Burgen, Traditionsweingüter und moderne Weinmanufakturen mit besonderer architektonischer Bedeutung zum Verweilen ein. Wer auch die Nacht themenspezifisch verbringen möchte, kann das in einem der mehr als 30 stilvollen „Weinsüden“-Hotels tun – oder auf einem der zahlreichen Wohnmobilstellplätze direkt beim Winzer und dabei Köstlichkeiten aus Küche und Keller genießen. Mehr als 80 Prozent von Deutschlands drittgrößtem Weinanbaugebiet Baden wachsen in den „Schwarzwälder“ Weinbauregionen Markgräflerland, Tuniberg, Kaiserstuhl, Breisgau und Ortenau. 2014 wurde die Badische Weinstraße nach Norden durch die Regionen Kraichgau und Badische Bergstraße bis nach Hessen verlängert. Mit ausgewiesenen Teilstrecken in der badischen Weinbauregion Tauberfranken im Nordosten summiert sie sich auf mehr als 500 Kilometer und 15.500 Hektar Weinanbaufläche. Über 300 Weingüter und fast 80 Winzergenossenschaften bieten sich für einen Besuch an. Per Rad lassen sich die Regionen auf dem Badischen Weinradweg entdecken. <a href="http://www.badische-weinstrasse.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.badische-weinstrasse.de</a></p>
<p><b>Vorausschau: Schwarzwälder Weinfeste bis in den Herbst</b></p>
<p>In der Abendsonne sitzen, badische Spezialitäten genießen und mit einem Gläschen Wein entspannen: Herzlich willkommen auf einem der vielen Weinfeste in der Ferienregion! Eine Auswahl wird hier vorgestellt, viele weitere gibt es unter <a href="https://www.badische-weinstrasse.de/entdecken/weinfeste" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.badische-weinstrasse.de</a></p>
<p>Die <b>St. Georgener Weintage</b> vom 8. bis 11. Mai 2026 versprechen schöne Stunden in den Höfen und Lauben in Wendlingen. Für den Genuss sorgen die Weine der St. Georgener Winzer und die zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten, die beim Weinfest in dem Freiburger Stadtteil angeboten werden. Livebands und Schalmeienkapellen sorgen für Stimmung. <a href="https://visit.freiburg.de/st-georgener-weintage" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.visit.freiburg.de </a></p>
<p>Die Ihringer Winzer laden im Rahmen der <b>„Ihringer Weinkost“</b> am 16. Mai 2026 zum Spaziergang durch den Weinort am Kaiserstuhl ein. In fünf Winzerhöfen und Kellern können Gäste von 12 bis 18 Uhr die Weine der teilnehmenden Betriebe verkosten und sich direkt mit den Winzern austauschen. Ab 18 Uhr schließt sich dann die Weinlounge auf dem Rathausplatz an. <a href="http://www.ihringer-weinkost.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ihringer-weinkost.de</a></p>
<p>Ein Highlight im städtischen Veranstaltungskalender ist das <b>Durbacher Weinfest</b> vom 5. bis 7. Juni 2026. An den Ständen im Weindorf können die Gäste bei den Durbacher Weingütern sowie der Durbacher Winzer eG über 120 Wein- und Sektspezialitäten verkosten. <a href="https://www.durbach.de/sehen-erleben/veranstaltungen/durbacher-weinfest" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.durbach.de </a></p>
<p>Rund um das <b>Freiburger Münster</b> dreht sich zwischen dem 2. und 7. Juli 2026 alles um den Badischen Wein. An zahlreichen Ständen präsentieren WGs und Weingüter aus der Region ihre Weine, Sekte und Spirituosen. Die Gastronomie verwöhnt mit badischen Köstlichkeiten. <a href="http://www.weinfest.freiburg.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weinfest.freiburg.de</a></p>
<p>Gleich 17 Tage lang feiert Pforzheim im nördlichen Schwarzwald das <b>Oechsle-Fest</b>: Von 21. August bis 6. September 2026 ehrt die „Goldstadt“ damit Christian Ferdinand Oechsle, den Pforzheimer Namensgeber der weltweit bekannten Wein- und Mostwaage. Gastronomen bieten eine große Auswahl von badischen und schwäbischen Spezialitäten, dazu können Besucher viele Weine verkosten. Konzerte sorgen für die musikalische Untermalung auf dem Marktplatz. <a href="https://www.pforzheim.de/veranstaltungen/ansicht-veranstaltungen/event/eventDetail/1970-01-01_0100/39-oechsle-fest-pforzheim-2026.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.pforzheim.de </a></p>
<p>Ein Vergnügen für alle Weinbegeisterten ist das <b>Oberkircher Weinfest</b> vom 4. bis 7. September 2026. Traditionell wird die Oberkircher Weinprinzessin am Freitag das Fest eröffnen und die vier Festtage mit abwechslungsreichem Programm einläuten. <a href="http://www.weinfest-oberkirch.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weinfest-oberkirch.de</a></p>
<p>Die Runde der Bereichsweinfeste im Schwarzwald eröffnet das <b>Markgräfler Weinfest</b>: Vom 31. Juli bis 3. August 2026 präsentieren mehr als 20 Winzergenossenschaften und Weingüter des Markgräflerlandes ihre Produkte in Staufen. Angeführt wird der Sortenspiegel vom Gutedel, außerdem wird die Bandbreite der Rotweine des Markgräflerlandes aufgezeigt. Mehr als 300 Weine, 50 Winzersekte und Perlweine sowie diverse Edelbrände zeigen die Vielfalt der „südlichsten Sonnenterrasse“ Deutschlands. <a href="https://www.muenstertal-staufen.de/Media/Veranstaltungen/Markgraefler-Weinfest-Staufen#/eventDate/9da10ca0-975b-4808-ac97-58dc42a183b8" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.muenstertal-staufen.de</a></p>
<p>Mehr als 180 Weine aus der Region nördlich von Freiburg sind beim <b>Breisgauer Weinfest</b> vom 14. bis 17. August 2026 zu verkosten. Zum Rahmenprogramm des Weinfests in der Altstadt von Emmendingen gehören auch Konzerte. <a href="http://www.weinlandbreisgau.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weinlandbreisgau.de</a></p>
<p>Südbadens größtes Weinfest findet vom 28. bis 31. August 2026 auf dem direkt am Rhein gelegenen Weinfestgelände statt: Das <b>Breisacher Weinfest</b> punktet mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot, der musikalischen Umrahmung und einem großen Vergnügungspark. <a href="http://www.weinfest-breisach.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.weinfest-breisach.de</a></p>
<p>Mit dem <b>Ortenauer Weinfest</b> in Offenburg vom 25. bis 28. September 2026 endet die Runde der Bereichsweinfeste im Schwarzwald. Die Innenstadt bietet beste Voraussetzungen für das stimmungsvolle Weinfest. Besucher können rund 200 Ortenauer Weine und Sekte mit vielen Auszeichnungen verkosten. <a href="http://www.ortenauer-weinfest.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ortenauer-weinfest.de</a></p>
<p>In Sasbachwalden wird vom 2. bis 4. Oktober 2026 das <b>Erntedank- und Weinfest</b> gefeiert. Besonders imposant sind die blumengeschmückten Festwagen am Sonntag, die sich durch das bezaubernde Wein- und Fachwerkdorf im mittleren Schwarzwald ziehen. <a href="https://www.sasbachwalden.de/Feste-Traditionen/Erntedank-Weinfest" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.sasbachwalden.de </a></div>
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		<title>Dirigent von Weltrang und Intendant des „Schwarzwald Musikfestivals“: Der Baiersbronner Mark Mast</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/21/dirigent-von-weltrang-und-intendant-des-schwarzwald-musikfestivals-der-baiersbronner-mark-mast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt diese Momente, die das Leben verändern. Ein solcher Moment war für den Musikstudenten Mark Mast die Begegnung mit Leonard Bernstein 1987. Beim „Schleswig-Holstein Musik Festival“ traf er den Amerikaner – und wusste danach, dass Dirigieren doch ein Beruf <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/21/dirigent-von-weltrang-und-intendant-des-schwarzwald-musikfestivals-der-baiersbronner-mark-mast/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Es gibt diese Momente, die das Leben verändern. Ein solcher Moment war für den Musikstudenten Mark Mast die Begegnung mit Leonard Bernstein 1987. Beim „Schleswig-Holstein Musik Festival“ traf er den Amerikaner – und wusste danach, dass Dirigieren doch ein Beruf sein kann.</b></p>
<p>Jahrelang hatte er gehadert, war schon drauf und dran, alles hinzuschmeißen und das Handwerk eines Schreiners zu erlernen. „Bernstein“, sagt Mark Mast, „hat alles geheilt.“ Auch den Unterschied zwischen Jazz und Klassik, populärer und anspruchsvoller Musik: Alles floss bei ihm zusammen – und bei Mark Mast endlich auch.</p>
<p>Das entsprach ganz dem Naturell eines jungen Mannes, der bodenständiger nicht hätte aufwachsen können. 1963 wurde er in Baiersbronn-Mitteltal geboren, das Kind einer Waldbauernfamilie aus dem Nordschwarzwald, die später ein Sägewerk betrieb. Schon als 14-Jähriger wusste er, wie man Unimog und Gabelstapler fährt. „Ich bin zwischen Langhölzern groß geworden“, sagt er mit einem Lächeln.</p>
<p><i>Die göttliche Kraft, die darin steckt, die spirituelle Tiefe und Meditation, all das hat mich ergriffen. </i>Mark Mast</p>
<p>Doch da war noch eine andere Leidenschaft, die er entdeckte: Der Großvater hatte der Dorfkirche in Mitteltal einst ein Harmonium gestiftet. Als diese dann eine Orgel bekam, erhielt die Familie Mast das Harmonium zurück. Es war das erste Tasteninstrument, in das der kleine Mark Mast griff. </p>
<p>Später lernte er Klavier, dann klassische Gitarre und schließlich Saxophon. Er schloss sich dem Trachtenblasorchester Mitteltal an und erlebte dort zum ersten Mal einen Menschen, der dirigierte. Er beobachtete ihn genau. Am Ende war der Sägewerkssohn so sehr von der Musik fasziniert, dass er sich für ein Studium in Heidelberg entschied.</p>
<p>Musikwissenschaften: Er war enttäuscht, „alles viel zu trocken“, stellt er rückblickend fest. Mark Mast sattelte um, verdingte sich als Straßenmusiker und Jazzpianist in Studentenkneipen und ergriff schließlich das Studium der „Schulmusik“. Künftige Musikpädagogen bekommen dabei eine umfassende Ausbildung in Komposition, Klavier, Gesang, musikalischer Leitung. Das Dirigieren machte er zu seinem Schwerpunkt – ohne sich wirklich vorstellen zu können, dass daraus ein Beruf wird: „Ich sah keine Perspektive.“</p>
<p>Und so liebäugelte er eben mit dem Schreinerhandwerk – bis zu jenem Tag, an dem ihm Bernstein begegnete. Beim Trampen in Heidelberg war ihm das Prospekt des „Schleswig-Holstein Musik Festivals“ in die Hände gefallen. Er machte sich auf den Weg, verbrachte dort eine Woche und besuchte die Orchesterakademie, die der Meister leitete.</p>
<p>„Ein Schlüsselerlebnis“, sagt er heute. Zu dem trug auch ein anderer Dirigent bei, der für ihn noch größere Bedeutung bekommen sollte: Sergiu Celibidache. Der Rumäne lebte seit langem in Deutschland, war künstlerischer Leiter der Münchner Philharmoniker und bot Mark Mast Privatunterricht an.</p>
<p>Fünf Jahre lang ging er bei Celibidache in die Lehre, besuchte seine Konzerte und entdeckte die Möglichkeiten der Musik für sich ganz neu: „Die göttliche Kraft, die darin steckt, die spirituelle Tiefe und Meditation, all das hat mich ergriffen“, sagt er heute.</p>
<p>Mark Mast war nun endgültig in der Welt des Dirigierens angekommen. 1994 gründete er die Bayerische Philharmonie für Nachwuchsmusiker, avancierte zum Gastdirigenten im In- und Ausland, arbeitete mit Musikgrößen wie Justus Frantz, August Everding und Konstantin Wecker zusammen. München war seine Wahlheimat geworden, den Schwarzwald hatte er nun endgültig hinter sich gelassen. „Für einen Symphoniker wie mich gab es da kein Betätigungsfeld“ – glaubte er jedenfalls.</p>
<p>Dann jedoch bekam er Post aus Freudenstadt. Ein Wettbewerb war ausgeschrieben worden für eine Veranstaltungsreihe zum 400-jährigen Jubiläum der Stadt 1999. Mark Mast war wie elektrisiert, die Chance der Rückkehr, sie war plötzlich gegeben.</p>
<p>Er dachte groß: Ein Festival sollte es werden, wie damals in Schleswig-Holstein. Mit einer Vielzahl von besonderen Spielorten – und zwar im gesamten Schwarzwald. Dazu eine musikalische Bandbreite, die mehr als reine Klassik war – ganz so, wie es Bernstein gelehrt hatte.</p>
<p>Zu seiner eigenen Verwunderung gewann er die Ausschreibung. Berührt ist er noch heute, wenn er in der Stadtkirche in Freudenstadt steht. Dieses außergewöhnliche Gotteshaus mit seiner markanten Winkelarchitektur – es wurde zur ersten Spielstätte des „Schwarzwald Musikfestivals“. Mast ging dabei über Grenzen, holte sich Sänger aus dem evangelischen und katholischen Kirchenchor, brachte eine Freudenstadt-Kantate zur Aufführung, die mit musikalischen Mitteln die Bombennächte des Aprils 1945 thematisierte.</p>
<p>Auch im Schwarzwald gehören Klöster zu den Spielstätten: der Festsaal in St. Blasien zum Beispiel oder die Augustinerkirche in Oberndorf. An rund 60 verschiedenen Orten war das Festival schon, von Ettlingen bis Waldshut, von Offenburg bis Rottweil. Selbst Fabrikhallen sind nicht tabu.</p>
<p>Seit 2008 ist Mark Mast auch Geschäftsführer des „Schwarzwald Musikfestivals“. Der Mann, der alle Fäden in der Hand hält. Eine gemeinnützige GmbH sorgt für die Grundlage. Ihr gehören die Städte Freudenstadt und Oberndorf, Baiersbronn, die Landkreise Calw, Rottweil, Freudenstadt, die Hochschwarzwald Tourismus GmbH, eine Fördergesellschaft sowie Mark Mast selbst an, für den das „Schwarzwald Musikfestival“ heute genauso eine feste Größe ist wie seine Bayerische Philharmonie.</p>
<p>Es lebt auch von Sponsoren, zu denen nicht zuletzt das renommierte Hotel Bareiss aus Masts Heimat Mitteltal zählt. Mit denen ist er sogar verwandt, sein Onkel heiratete einst die Schwester von Hermann Bareiss, ihre Nachfahren betreiben heute das Hotel Schwarzmatt in Badenweiler.</p>
<p>In Baiersbronn-Mitteltal kennt Mark Mast fast jeder. „Der Mark macht’s“, heißt es da nur. Die vielen Ms, sie sind sein Markenzeichen. Mark Mast, Musiker aus Mitteltal und München. Er mag es einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Die integrative Vielfalt ist auch das, was er am „Schwarzwald Musikfestival“ liebt. „Und vielleicht klappt es ja eines Tages mit einer Schwarzwälder Philharmonie“, denkt er in die Zukunft. Oben auf der Schwarzwaldhochstraße, inmitten der grandiosen Natur, das hätte was.      </p>
<p><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p>Alle Infos zum „Schwarzwald Musikfestival“ unter Telefon 07441/520-4200, <a href="http://www.schwarzwald-musikfestival.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.schwarzwald-musikfestival.de</a></p>
<p><i><b>Text:</b> Andreas Steidel</i></p>
<p><i><b>Fotos:</b> Andreas Steidel, Chanda Rule, Steven Haberland, Bayerische Philharmonie, Jörg Bongartz, Klaus Manns, Gregor Hohenberger, Anna Fiolka, Christophe Urbain</i></div>
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		<title>Die Schwarzwälder Fernwanderwege „Westweg“, ZweiTälerSteig“ und Albsteig ist die Wanderexpertin Nina Rühlig schon gewandert</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/16/die-schwarzwlder-fernwanderwege-westweg-zweitlersteig-und-albsteig-ist-die-wanderexpertin-nina-rhlig-schon-gewandert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nina Rühlig ist schon immer gern gewandert, seit einigen Jahren ist eine Leidenschaft für längere Fernwanderwege hinzugekommen. Immer wieder nimmt sie sich Zeit dafür, ist meist allein und nur mit Zelt unterwegs, etwa auf dem mehr als 900 Kilometer langen <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/16/die-schwarzwlder-fernwanderwege-westweg-zweitlersteig-und-albsteig-ist-die-wanderexpertin-nina-rhlig-schon-gewandert/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/16/die-schwarzwlder-fernwanderwege-westweg-zweitlersteig-und-albsteig-ist-die-wanderexpertin-nina-rhlig-schon-gewandert/" data-wpel-link="internal">Die Schwarzwälder Fernwanderwege „Westweg“, ZweiTälerSteig“ und Albsteig ist die Wanderexpertin Nina Rühlig schon gewandert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Nina Rühlig ist schon immer gern gewandert, seit einigen Jahren ist eine Leidenschaft für längere Fernwanderwege hinzugekommen. Immer wieder nimmt sie sich Zeit dafür, ist meist allein und nur mit Zelt unterwegs, etwa auf dem mehr als 900 Kilometer langen „GR 10“, der die Pyrenäen vom Atlantik zum Mittelmeer durchquert. Die Schwarzwälder Fernwanderwege „Westweg“, „Zweitälersteig“ und „Albsteig“ hat sie auch schon erkundet. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen gibt sie in Büchern und Vorträgen weiter – wie also bereitet man sich auf eine Mehrtageswanderung vor und was gibt es dabei zu entdecken? </b></p>
<p><b>Liebe Nina, was reizt Dich an Fernwanderwegen?</b></p>
<p>Rühlig: Wenn ich mehrere Tage oder gar Wochen zu Fuß unterwegs bin, ändert sich meine Wahrnehmung für Entfernung, für Zeit, für Raum komplett. Ich tauche auch viel tiefer in die Kultur, Sprache und Natur einer Region ein, das genieße ich sehr. Rucksackpacken am Morgen, den Tag über wandern, am Abend ein Nachtlager finden – das ist eine ganz andere Struktur als im Alltagsleben. Am Handy habe ich im Allgemeinen den Flugmodus an, ich möchte ungestört wandern. Abgesehen von den Natureindrücken oder ab und an mal einer Begegnung gibt es beim Wandern wenig Außenreize – zu Fuß ist man langsam unterwegs und nimmt dadurch alles sehr intensiv wahr. Ich nehme mir gerne die Zeit, mir in Ruhe einen Baum oder die Aussicht anzuschauen, meinen Gedanken nachzuhängen oder mich mit Menschen auszutauschen, die ich unterwegs treffe.</p>
<p><b>Wer ist denn so unterwegs auf den Wegen?</b></p>
<p>Rühlig: In den letzten drei, vier Jahren war ich oft im Schwarzwald wandern, da habe ich zahlreiche Fernwanderer von überallher gesehen, viele davon in ihren Zwanzigern. Bei meiner Pyrenäen-Durchquerung reichte die Altersspanne von 18 bis 74, fast alle waren mit Zelt unterwegs. Wenn man länger mit den Menschen spricht, merkt man: Auch der soziale und berufliche Hintergrund ist ganz breit gefächert. Was ich sehr schön finde: Man lernt Menschen total vorbehaltlos kennen – alle sind einfach in Wanderklamotten in der Natur unterwegs und alle verbindet die Liebe zum Unterwegssein.</p>
<p><b>Dank Deiner Vorträge bist Du für viele Wanderinteressierte auch eine wichtige Ansprechpartnerin dafür geworden.</b></p>
<p>Rühlig: Ja, darüber freue ich mich sehr! Aber das war überhaupt nicht geplant. Meine siebenwöchige Pyrenäen-Durchquerung 2022 habe ich im Vorfeld mit einer Spendenaktion verbunden, jeden der gelaufenen 930 Kilometer habe ich „verkauft“, um das eingenommene Geld an drei Vereine zu spenden, die sich um soziale Projekte kümmern. Nach meiner Rückkehr im September 2022 habe ich dann gedacht, dass ich zum Abschluss der Spendenaktion einen Vortrag über meine Reise halten sollte. Und obwohl ich das nicht unbedingt vermutet hätte, hat mir das sehr großen Spaß gemacht und ich habe total viele positive Rückmeldungen dazu bekommen. Und so hat es sich entwickelt, dass ich mittlerweile auch Wanderführer schreibe und regelmäßig Vorträge halte.</p>
<p><i>Wenn ich mehrere Tage oder gar Wochen zu Fuß unterwegs bin, ändert sich meine Wahrnehmung für Entfernung, für Zeit, für Raum komplett.</i> Nina Rühlig</p>
<p><b>In einem Webinar/Seminar vermittelst Du auch, was zu einer guten Vorbereitung einer Fernwandertour gehört.</b></p>
<p>Rühlig: Ich habe das in drei Aspekte unterteilt: Wie wähle ich einen Weg aus. Wie bereite ich mich darauf vor und welche Ausrüstung benötige ich. Und der dritte Teil beschäftigt sich mit dem, was für die meisten Teilnehmer im Vorfeld am hemmendsten ist: Wie man mit Ängsten umgeht.</p>
<p><b>Dann lass uns die Aspekte gerne mal nacheinander im Schnelldurchlauf durchgehen. Wie finde ich den für mich passenden Weg?</b></p>
<p>Rühlig: Wichtige Schlagworte sind Können, Erfahrung und Zeit. Für die Wegeauswahl muss ich wissen, ob ich beispielsweise seilgesicherte Wege gehen oder ein Schneefeld queren kann. Das kann sonst sehr gefährlich werden. In welcher Jahreszeit bin ich unterwegs, welches Wetter und welche Witterung habe ich zu erwarten? In den Vogesen bin ich beispielsweise im Februar 2024 in Schneestürme reingekommen. Habe ich dann die passende Ausrüstung dafür? Ich muss mir vorher anschauen, ob es die Möglichkeit gibt, einen Wanderweg abzubrechen, wo die Ausstiegsoptionen sind. Und zentral ist natürlich auch, wie viel Zeit ich überhaupt habe: Anreise, Abreise, vielleicht mal ein Pausentag, das muss man alles einrechnen. Man sollte sich nicht überfordern, das Erlebnis soll Spaß machen und ich persönlich möchte auch immer Zeit haben für Gespräche mit Menschen auf dem Weg. Und was die Wegeschwierigkeit angeht: Gerne den Kontakt suchen zu Profis, etwa Schwarzwaldverein oder Deutscher Alpenverein – die haben klare Kriterien dafür, was man wo können muss und geben oft auch gute Hinweise auf passende Wege.</p>
<p><b>Welche Ausrüstung brauche ich?</b></p>
<p>Rühlig: Das hängt natürlich mit der Wegeauswahl zusammen. Laufe ich am Meer oder im Gebirge? Davon hängt ab, welche Schuhe ich brauche, welchen Wetterschutz, ob Stöcke nötig sind und technische Dinge wie Steigeisen, Klettersteigausrüstung, Helm. Ob ich einen sehr warmen oder eher leichteren Schlafsack benötige. Und welches Kochzeug nehme ich mit? Bin ich in einer sehr kalten Gegend, habe ich vielleicht mit dem Gaskocher Probleme. Und kriege ich dort, wo ich hingehe, meine Gaskartuschen überhaupt? Ich laufe mit maximal 7,5 bis 8 Kilogramm Gewicht, Verpflegung und Wasser kommen dann noch dazu. Zu meinem Luxus gehören ein warmer Schlafsack, eine gemütliche Daunenjacke und ein E-Book-Reader. Ein Erste-Hilfe-Set habe ich auch immer dabei. Ich achte darauf, dass ich ein Gepäckteil für mehrere Dinge nutzen kann. Ich bin reduziert unterwegs und genieße das sehr. Es gibt mir eine große Leichtigkeit. Und ich merke immer wieder, mit wie wenig ich auskomme und glücklich bin. Wenn mir mal etwas fehlt, dann ist es nichts Materielles, sondern die Menschen, die mir wichtig sind.</p>
<p><b>Bleibt das Thema Angst.</b></p>
<p>Rühlig: Da gehe ich immer sehr in den Austausch mit der Gruppe, wo aus ihrer Sicht Gefahren und Ängste lauern. Das sind auch verschiedene, individuell geprägte Aspekte: Mal ist es die Angst, den Weg allein vielleicht nicht zu finden – man kann sich da aber gut rantasten, im Schwarzwald gibt es beispielsweise die bestens ausgeschilderten Premiumwanderwege, auch in Frankreich ist das Wegenetz toll markiert. Dann gibt es die Angst vor klaren Gefahren, etwa Gewitter im Gebirge – da erkläre ich, welche Strategien es gibt. Und dann werde ich oft gefragt, ob ich keine Angst habe, allein als Frau unterwegs zu sein. Da berichte ich einfach von meinen Erfahrungen, worauf ich achte und wie ich Schlafplätze draußen finde. Ängste muss man aus meiner Sicht zulassen – es gilt aber abzuwägen, ob sie mit einer realen Gefahr verbunden sind, ob sie mich blockieren oder mir andererseits sogar Power geben können. Vieles wird einfacher durchs „Machen“.</p>
<p><b>Eine schöne Überleitung zu Deinem Vortrag „Eigene Wege gehen – Wandern als Spiegelbild des Lebens“.</b></p>
<p>Rühlig: Ja, darüber habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Im Vortrag geht es viel um den ersten Schritt, was das Wandern mit einem macht und was ich davon mit in den Alltag nehmen kann. Aufbrechen, Unterwegssein, Mut haben, Ängste zulassen, Grenzen anerkennen und Herausforderungen annehmen – das alles sind weit übers Wandern hinausreichende Aspekte. Ich möchte Menschen dazu inspirieren, etwas zu probieren, mutig zu sein und auch offen und neugierig. Den eigenen Weg zu gehen, ob jetzt für zwei Tage oder für zwei Monate.</p>
<p><b>Es geht also viel darum, ein Gespür für sich selbst und sein Können zu entwickeln, jenseits von einer Rekordjagd.</b></p>
<p>Rühlig: Genau, Rekorde oder Extreme braucht es gar nicht. „Westweg“, der „Fischerweg“ in Portugal oder die Pyrenäen-Durchquerung – das können mit Vorbereitung, Selbstvertrauen und Motivation fast alle. Es geht ums Machen und nicht ums Schaffen von irgendwelchen Höchstleistungen. Wenn ich an einem Tag mal nur zehn Kilometer laufe, weil dann ein schöner See oder eine schöne Berghütte kommt oder ich einfach mal mit jemand quatschen möchte auf dem Weg, dann ist das ok und gut so. Wer selbst offen ist, wird auf Wanderwegen tolle Erlebnisse haben und besondere Entdeckungen machen. Und wer lernt, auf sich zu hören und den eigenen Rhythmus zu gehen, wird die Zeit umso mehr genießen.</p>
<p><b>Zur Person:</b></p>
<p>Nina Rühlig ist studierte Försterin, arbeitet freiberuflich im Bereich Energie und Klima und lebt nach Stationen in u.a. Freiburg in Rottenburg und Lahr. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie viel Zeit im Allgäu verbracht, daher stammt ihre Leidenschaft für die Berge und das Wandern. Immer wieder nimmt sie sich Zeit für lange Fernwandertouren, war schon zweimal im SWR-Format „Expedition in die Heimat“ als Wanderexpertin zu sehen und schreibt über ihre Wander-Erlebnisse für Magazine und auf ihrer Website. Im Conrad-Stein-Verlag ist 2024 ihr Reiseführer über den „Fischerweg“ in Portugal erschienen, im Frühjahr 2025 kam ein Wanderführer über die Durchquerung der Vogesen und nun ein Wanderführer über den &quot;Zöllnerpfad&quot; in der Bretagne. Neben vier Vorträgen – über den &quot;Zöllnerpfad&quot; in der Bretagne, ihre Pyrenäen-Durchquerung auf dem „GR 10“, den „Fischerweg“ in Portugal und „Eigene Wege gehen – Wandern als Spiegelbild des Lebens“ – vermittelt sie in einem Webinar/Seminar auch alles Wissenswerte für die Vorbereitung einer Fernwandertour. Termine und alle Infos unter <a href="http://www.ninawandert.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ninawandert.de</a></p>
<p><i><b>Interview:</b> Michael Gilg</i><br />
<i><b>Fotos:</b> Nina Rühlig, Hans Schmidt, Schwarzwald Tourismus, Michael Sauer, Tourist-Information Forbach, Ruppertfilm, DZT/Francesco Carovillano, Patrick Kunkel, Klaus-Peter Kappest, Klaus Hansen</i></div>
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		<title>Modell-Orte für das Projekt &#8222;Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso&#8220; stehen fest</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/16/modell-orte-fr-das-projekt-schwarzwald-dorf-hotel-albergo-diffuso-stehen-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[baden]]></category>
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		<category><![CDATA[baukultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) hat die Auswahl der Modell-Orte für das innovative Tourismuskonzept „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ abgeschlossen. Nach einem intensiven Bewerbungs- und Auswahlprozess stehen nun fünf Orte fest, die im Rahmen der Umsetzungsplanung bis Ende 2026 begleitet werden: <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/16/modell-orte-fr-das-projekt-schwarzwald-dorf-hotel-albergo-diffuso-stehen-fest/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) hat die Auswahl der Modell-Orte für das innovative Tourismuskonzept „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ abgeschlossen. Nach einem intensiven Bewerbungs- und Auswahlprozess stehen nun fünf Orte fest, die im Rahmen der Umsetzungsplanung bis Ende 2026 begleitet werden: Klosterreichenbach (Ortsteil von Baiersbronn, Landkreis Freudenstadt), Nöggenschwiel (Ortsteil von Weilheim, Landkreis Waldshut), Oberharmersbach (Ortenaukreis), Prinzbach (Ortsteil von Biberach, Ortenaukreis) und Schiltach (Landkreis Rottweil).</b></p>
<p>Im Vorfeld der Auswahl fanden mehrere Informationsveranstaltungen – sowohl vor Ort als auch online – statt, bei denen das Projektkonzept vorgestellt wurde. Das Interesse aus der Ferienregion Schwarzwald war groß, zahlreiche Orte und lokale Akteure informierten sich und zeigten Bereitschaft, solch ein Projekt umzusetzen. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten musste eine Auswahl getroffen werden; maximal fünf Modell-Orte sah das im Vorfeld erstellte Konzept vor. Alle Bewerber-Orte wurden bereits über die Entscheidung informiert.</p>
<p><i>Weiteres Vorgehen: Konzeptionsstart und Begleitung der Modell-Orte bis Ende 2026</i></p>
<p>Im Rahmen des Projekts werden die fünf Modell-Orte bis Ende 2026 begleitet und erhalten umfassende, kostenfreie Beratungs- und Moderationsleistungen. Geplant sind verschiedene Projektschritte, darunter ein Online-Sondierungsgespräch sowie mehrere Workshops vor Ort und online.</p>
<p>Die fachliche Begleitung erfolgt durch die Schwarzwald Tourismus GmbH sowie die Agentur co:compass. Der Prozess umfasst dabei mehrere Phasen: Analyse, Kick-off, Entwicklung, Reflexion, Vernetzung und Umsetzungsplanung. Parallel dazu arbeiten die Modell-Orte eigenständig an zentralen Aufgaben wie dem Aufbau eines lokalen Akteurs-Netzwerks, der Entwicklung eines Zielbilds und eines konkreten Projektplans sowie der Entwicklung und Umsetzung erster Lösungsansätze.</p>
<p>Ziel ist, für jeden Modell-Ort einen maßgeschneiderten Umsetzungsplan zu erarbeiten – inklusive konkreter Maßnahmen, Zuständigkeiten sowie Zeit- und Kostenschätzungen.</p>
<p><i>Hintergrund des Projekts: Innovatives Tourismuskonzept für lebendige Ortskerne</i></p>
<p>Mit dem Projekt „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ erprobt die Schwarzwald Tourismus GmbH seit 1. September 2025 neue Wege zur Belebung von Ortskernen, zur Stärkung der regionalen Baukultur und zur Weiterentwicklung der Gastgeberlandschaft. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht das Konzept des „Albergo Diffuso“, ein in Italien und der Schweiz erfolgreich etabliertes Modell eines „verstreuten Hotels“. Dabei werden bestehende, teils leerstehende Gebäude in einem Ort zu einem dezentralen Hotel zusammengeführt. Gäste übernachten in authentischen, im Dorf verteilten Unterkünften, während zentrale Funktionen gemeinschaftlich genutzt werden: Der Dorfplatz wird zur Lobby, die lokale Gastronomie zum Frühstücksraum und die Einheimischen zu Gastgebern.</p>
<p>„Wir nehmen das Albergo-Diffuso-Modell als Basis, arbeiten konzeptionell aber an der Schwarzwälder Variante. Denn im Unterschied zu Italien gibt es in der Ferienregion Schwarzwald keine verlassenen Bergdörfer, sondern prinzipiell gut aufgestellte kleine Tourismusorte, die aber vor strukturellen Herausforderungen stehen. Sie möchten wir aktiv und individuell im Rahmen des Projekts begleiten, um sie und damit den Tourismus vor Ort nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen“, sagt Heide Glasstetter, Projektverantwortliche und Bereichsleiterin Innenmarketing bei der Schwarzwald Tourismus GmbH.</p>
<p>Das Konzept bietet insbesondere für ländliche Gemeinden im Schwarzwald eine vielversprechende Perspektive. Angesichts von Herausforderungen wie rückläufigem Tourismus, Leerstand, Investitionsstau und dem Verlust an Lebendigkeit in den Ortskernen eröffnet das Albergo-Diffuso-Modell neue Chancen: Es kann zur Revitalisierung bestehender Bausubstanz beitragen, regionale Wertschöpfung stärken, lokale Netzwerke fördern und die Lebens- sowie Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus<br />
Wiesentalstra&szlig;e 5<br />
79115 Freiburg<br />
Telefon: +49 (761) 89646-0<br />
Telefax: +49 (761) 89646-70<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Heide Glasstetter<br />
Bereichsleiterin Innenmarketing <br />
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<div class="pb-contact-item">Michael Gilg<br />
Presseteam Schwarzwald Tourismus GmbH<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/schwarzwald-tourismus-gmbh/modell-orte-fr-das-projekt-schwarzwald-dorf-hotel-albergo-diffuso-stehen-fest/boxid/1057563" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/schwarzwald-tourismus-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Biohacking und Longevity für Körper, Geist und Seele</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/15/biohacking-und-longevity-fr-krper-geist-und-seele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ayurveda]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[gesundkunft?]]></category>
		<category><![CDATA[hochschwarzwald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schwarzwald gilt seit jeher als Synonym für Heilklima, Entspannung und Gesundheit. Traditionelle Bäder und Kuren haben hier seit den Römern eine lange Geschichte, Baden-Baden gehört gar zu den „Great Spa Towns of Europe“ und ist damit UNESCO-Welterbe – doch <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/15/biohacking-und-longevity-fr-krper-geist-und-seele/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Schwarzwald gilt seit jeher als Synonym für Heilklima, Entspannung und Gesundheit. Traditionelle Bäder und Kuren haben hier seit den Römern eine lange Geschichte, Baden-Baden gehört gar zu den „Great Spa Towns of Europe“ und ist damit UNESCO-Welterbe – doch die Region bleibt nicht stehen: Heute präsentiert sich der Schwarzwald auch als Hotspot moderner Wellnesstrends wie Biohacking und Longevity. Dahinter verbirgt sich eine ganzheitliche Philosophie, die nicht nur die Lebenszeit verlängern, sondern vor allem die Lebensqualität im Alter verbessern möchte. Laut der Deutschen Longevity Gesellschaft stützt sich das Konzept auf vier Säulen: Ernährung, Bewegung, Schlaf und psychisches Wohlbefinden. In der Ferienregion finden sich viele Angebote, die diese Prinzipien aufgreifen. Sie reichen von achtsamer Bewegung in der Natur über regenerierende Anwendungen bis hin zu nährstoffbewusster Küche. </p>
<p><b>Biohacking in Bad Dürrheim</b></p>
<p>Eingebettet in den Naturpark Südschwarzwald, setzt der Kurort Bad Dürrheim auf natürliche und nachhaltige Methoden, um das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und mentale Balance zu stärken: Im zertifizierten Heilklima erleben Gäste Waldbaden-, Eisbaden- und Atemworkshops, die Stress abbauen, das Immunsystem aktivieren und neue Energie freisetzen. Regionale Verpflegung rundet die Angebote ab und fördert gleichzeitig eine bewusste, gesunde Ernährung. Biohacking verfolgt – ähnlich dem Longevity-Konzept – das Ziel, den eigenen Körper gezielt zu optimieren. Dafür verbindet Bad Dürrheim traditionelle Naturverfahren mit modernen Anwendungen: In Kooperation mit dem Wellness- und Gesundheitszentrum „Solemar“ bereichern eine Salzgrotte, eine neue Kältekammer zur verbesserten Regeneration und eine M.C.S.-Kabine für Licht- und Wärmetherapie die ohnehin schon sehr breite Wellness-Palette. <a href="http://www.biohacking-bd.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.biohacking-bd.com</a></p>
<p><b>„Badeparadies Schwarzwald“: Mit gezielten Reizen länger gesund bleiben</b></p>
<p>Auch im „Badeparadies Schwarzwald“ in Titisee-Neustadt wird der kontrollierte Kältereiz, der die langfristige Stress-Resilienz und gesundes Altern unterstützt, immer donnerstags bei geführten Eisbaden-Workshops eingesetzt. Einen anderen, ebenso wertvollen Impuls bietet das „Sound Bathing“ in tropischer Atmosphäre (immer dienstags, außerhalb der Ferien): Dabei treiben Gäste auf einem Luftbett im Wasser und tauchen in eine Welt aus sphärischen Klängen ein. Die meditativen Frequenzen können beruhigend auf das Nervensystem wirken und mithelfen, Stress abzubauen. Die mit Lithium, Calcium oder Totes-Meer-Sole angereicherten Mineralienpools fördern Durchblutung und Muskelentspannung, für die innere Balance gibt es Achtsamkeits- und Atemübungen. <a href="https://www.badeparadies-schwarzwald.de/de/palmenoase/wohlfuehlprogramm.php" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.badeparadies-schwarzwald.de </a></p>
<p><b>Kryo-Therapie im „Nouri Hotel“ in Bad Krozingen</b></p>
<p>Auf die Vorteile der modernen Kältetherapie setzt auch das „Nouri Hotel“ im Kurort Bad Krozingen. In der hoteleigenen Kältekammer erleben Gäste Temperaturen von bis zu -110°C, wobei die extremen Temperaturen entzündungshemmende Prozesse fördern, die Regeneration unterstützen und Schmerzen sowie Verspannungen reduzieren. Gleichzeitig wirkt die Kälte als natürlicher Stimmungs- und Energiebooster: Endorphine werden freigesetzt, Stress reduziert und der mentale Fokus gestärkt. Nach der Kryo-Behandlung können Gäste direkt vor Ort zur Ruhe kommen: Die naturbelassenen Zimmer schaffen eine Atmosphäre, die Ausgeglichenheit fördert und den Körper nach der intensiven Kälteanwendung sanft herunterfahren lässt. Kulinarisch setzt das Hotel die Idee eines achtsamen, gesunden Lebensstils fort: So treffen im Restaurant „Nouri Taste“ regionale und saisonale Zutaten auf nährstoffbewusste Gerichte, die den Körper nicht belasten, sondern unterstützen. Eine weitere Besonderheit: Das Hotel ist über einen direkten, exklusiven Bademantel-Glasgang mit der „Vita Classica“-Therme verbunden. Hotelgäste genießen kostenfreien Zugang zur Thermenwelt mit neun Becken sowie täglich von 8 bis 8.30 Uhr eine exklusive Nutzung ausgewählter Pools.  <a href="http://www.nourihotel.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nourihotel.de</a> und <a href="http://www.bad-krozingen.info/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bad-krozingen.info</a></p>
<p><b>Loslassen und sich entspannen im Hotel „Vier Jahreszeiten“ am Schluchsee</b></p>
<p>Durch die Lage auf rund 1000 Metern Höhe nutzt das Hotel „Vier Jahreszeiten“ am Schluchsee das natürliche Heilklima des Hochschwarzwalds bewusst: Die frische Höhenluft kann die Sauerstoffaufnahme unterstützen, während die unmittelbare Nähe zum Wald nachweislich zur Senkung von Herzfrequenz und Stresshormonen beiträgt. Auf dieser Basis entwickelt das Hotel eigene Programme, die auf Regeneration, Entgiftung und Stoffwechselaktivierung abzielen. Mit Ayurveda Longevity werden für Hausgäste etwa Detox-Anwendungen, Lymphdrainagen, basische Ernährung und entlastende Behandlungskonzepte angeboten. Ergänzt wird dies durch ein breites Bewegungsangebot – von Pilates und Yoga bis hin zu Krafttraining und Outdoor-Aktivitäten, die Körper und Kreislauf gezielt anregen. Auch die Gestaltung des Hauses folgt dem Gedanken eines ganzheitlichen Erholungsortes: Die ruhigen Zimmer und bewusst eingerichteten Ruhezonen ermöglichen Regeneration, während Meditation, Sauna-Besuche und Atemübungen darauf ausgerichtet sind, Tiefschlaf und mentale Erholung zu fördern. <a href="http://www.vjz.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.vjz.de</a></p>
<p><b>Fastenkuren im Hotel „Schwarzwald Panorama“ in Bad Herrenalb</b></p>
<p>Longevity-ähnliche Prinzipien verfolgt das Hotel „Schwarzwald Panorama“ im heilklimatischen Kurort und Heilbad Bad Herrenalb im nördlichen Schwarzwald. Wer in dem Bio-Hotel eincheckt, kann auf Wunsch durch eine Vielzahl von Fastenprogrammen Körper und Geist gleichermaßen entlasten. Während Basenfasten, Heilfasten nach Buchinger oder Intervallfasten es sich zum Ziel machen, den Stoffwechsel zu beruhigen, den Energiehaushalt zu stabilisieren und das Wohlbefinden zu verbessern, ermöglichen es begleitende Anwendungen wie Bewegungseinheiten, Entspannungstechniken oder leichte Wanderungen den Teilnehmern, ihren Körper neu wahrzunehmen. <a href="https://www.schwarzwald-panorama.com/de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.schwarzwald-panorama.com</a>  </p>
<p><b>Ganzheitliche Philosophie im Gesundheitsresort „Luisenhöhe“ in Horben</b></p>
<p>Inmitten der abwechslungsreichen Naturlandschaft des UNESCO-Biosphärengebiets Schwarzwald befindet sich in Horben auf einem Hochplateau in 600 Metern Höhe das Gesundheitsresort „Luisenhöhe“. Basis für die ganzheitliche Philosophie „natürlich.gesund.leben“ ist das In-Einklang-Bringen von Natur, Architektur und Ausstattung. Neben den Annehmlichkeiten eines Luxushotels mit hervorragender Küche und einem atemberaubenden Panoramablick auf Schwarzwald-Berge und über die Rheinebene gibt es für Hausgäste die Möglichkeit, im GesundKunft®-SPA zu entspannen und zu revitalisieren. Auf einer In- und Outdoorfläche von 4.400 Quadratmetern mit Medical Fitness-, Wellness- und Beautyangeboten, großzügigen Sauna- und Wasserlandschaften und einer Vielzahl an Wohlfühlplätzen findet bestimmt jeder seinen Ort der Ruhe. <a href="http://www.luisenhoehe-hotel.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.luisenhoehe-hotel.de</a></p>
<p><b>Waldbaden in Schwarzwald-Kulisse</b></p>
<p>Waldbaden – im Japanischen Shinrin Yoku – gilt als eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Methoden, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Schon wenige Minuten im Wald können nachweislich Puls und Blutdruck senken, Stress reduzieren und die Konzentration fördern. Als Konzept verbindet Waldbaden so mehrere der Longevity-Säulen auf natürliche Weise: Die Bewegung erfolgt langsam und achtsam und die mentale Ruhe fördert Schlafqualität und psychisches Wohlbefinden. Die sauerstoffreiche Waldluft kann zudem die Durchblutung verbessern und Verspannungen lösen. Orte wie Bad Wildbad gehen sogar einen Schritt weiter und bieten besondere Erlebnisse wie die weltweit ersten Waldluft-Badewannen an, in denen Besucher die Waldatmosphäre noch intensiver aufnehmen können. In der gesamten Ferienregion Schwarzwald werden geführte Waldbaden-Angebote und Spaziergänge für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Sie laden dazu ein, den Wald achtsam zu erleben, innere Ruhe zu finden und die regenerative Kraft der Natur als Teil eines modernen, gesundheitsorientierten Lebensstils zu entdecken. <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/wellness/waldbaden" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.wellness-schwarzwald.info </a></p>
<p><b>Tief durchatmen, Kneippen und Kraft tanken in der Natur von Baiersbronn</b></p>
<p>Der Baiersbronner Teilort Obertal ist für seine gesundheitsfördernde Wirkung als heilklimatischer Kurort der Premium Class zertifiziert. Die klare, pollenarme Gebirgsluft, der hohe Sauerstoffgehalt und die Stille der Wälder im Nordschwarzwald machen Obertal zu einem idealen Ort für Stressabbau, Stärkung des Immunsystems und Linderung von Atemwegserkrankungen. Rund um Baiersbronn laden viele Kneipp-Anlagen zu einem ganzheitlichen Gesundheitsprogramm ein: Kalte Güsse, Fuß- und Armbecken und gezielte Bewegung unterstützen Kreislauf, Abwehrkräfte und Vitalität. In Kombination mit Achtsamkeitsübungen, Wanderungen auf Heilklimawegen und gezielten Atem- oder Kältereizen entsteht ein nachhaltiges Konzept, das Körper und Geist auf allen Ebenen fördert. <a href="https://www.baiersbronn.de/genuss-entspannung/wellness/heilklimatischer-kurort" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.baiersbronn.de</a></p>
<p><b>Die Heilkraft der Höhe im Hochschwarzwald</b></p>
<p>Die beeindruckende Landschaft des Hochschwarzwalds ist der große Resonanzraum für alle, die Natur nicht nur sehen, sondern spüren wollen. Vom Feldberg, dem mit 1493 Metern höchsten Gipfel der deutschen Mittelgebirge, öffnet sich ein weiter Blick über ein Meer aus Grün. Zwischen den Wäldern glitzern Feldsee, Schluchsee oder Titisee wie Juwelen. Verborgene Pfade führen durch moosbedeckte Wälder, kleine Bäche bahnen sich ihren Weg durchs Gestein, ins Auf und Ab der Landschaft fügen sich alte Bauernhäuser mit tiefen Dächern harmonisch ein. Auf idyllischen Pfaden führt der „Heilklimasteig“ rund um den Heilklimatischen Kurort Schönwald: Auf 11 Kilometern geht es auf dem Schwarzwälder Genießerpfad ohne große Steigung über Berge und durch Täler, immer entlang der Klimazonen. In der klaren Schwarzwald-Luft werden die gesamten Vitalfunktionen angeregt. Unter fachkundiger Anleitung lässt sich bei Waldbaden-Workshops noch tiefer in die spezifische Atmosphäre des Waldes eintauchen und dabei feststellen: Im Hochschwarzwald geht es nicht um höher, schneller, weiter, sondern um ankommen, durchatmen und bewusst genießen. <a href="https://www.hochschwarzwald.de/erleben/wellness" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hochschwarzwald.de</a></p>
<p><b>Gesund und regional essen bei den Naturpark-Wirten</b></p>
<p>Für alle, die eine gezielte, ausgewogene und naturbelassene Ernährung bevorzugen, lohnt sich ein Besuch bei einem der mehr als 100 Naturpark-Wirten im Schwarzwald. Diese Betriebe verpflichten sich einer Küche, die konsequent auf Regionalität, Saisonalität und handwerkliche Qualität setzt. Die Lebensmittel stammen überwiegend von Erzeugern aus der Umgebung, häufig aus kleinstrukturierten Landwirtschaftsbetrieben, Schwarzwaldhöfen oder lokalen Manufakturen. So entstehen Gerichte, die nicht nur authentisch schmecken, sondern auch frische Zutaten mit hoher Nährstoffdichte in den Mittelpunkt stellen. Dieses kulinarische Konzept fügt sich auf natürliche Weise in die Longevity-Philosophie ein: Kurze Transportwege sorgen für hohe Qualität, saisonale Produkte unterstützen einen bewussten und nachhaltigen Lebensstil und traditionelle Zubereitungsweisen betonen eine Ernährung, die den Körper nicht belastet, sondern stärkt. Ob im gehobenen Restaurant, im gemütlichen Gasthaus oder auf einem der zahlreichen Bauernhöfe der Region: Die Naturpark-Wirte zeigen, wie modern und vielseitig Schwarzwälder Küche sein kann – und machen Longevity zugänglich für jedermann. Die Naturpark-Wirte im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord feiern 2026 auch ihr 20-jähriges Jubiläum. <a href="http://www.naturparkwirte.info/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.naturparkwirte.info</a></div>
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		<title>Ursel Lorenz: Die Schwarzwälderin bringt ihren Gästen am Schauinsland das Thema Kräuter nahe</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/14/ursel-lorenz-die-schwarzwlderin-bringt-ihren-gsten-am-schauinsland-das-thema-kruter-nahe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne scheint, der Tau glänzt auf den Wiesen, der Regen der letzten Tage hat der Natur gut getan – ein perfekter Tag für eine Kräuterwanderung auf dem Freiburger Hausberg Schauinsland. Die Schwarzwälderin Ursel Lorenz wartet vor dem Hotel »Die <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/14/ursel-lorenz-die-schwarzwlderin-bringt-ihren-gsten-am-schauinsland-das-thema-kruter-nahe/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Sonne scheint, der Tau glänzt auf den Wiesen, der Regen der letzten Tage hat der Natur gut getan – ein perfekter Tag für eine Kräuterwanderung auf dem Freiburger Hausberg Schauinsland. Die Schwarzwälderin Ursel Lorenz wartet vor dem Hotel »Die Halde« auf knapp 1200 Metern Höhe auf ihre heutigen Gäste. </b></p>
<p>Mit Ursel (Jahrgang 1958) ist man gleich per Du, sie begrüßt die Gruppe mit einem warmen Lächeln und einer Ausstrahlung, die sofort Vertrauen schafft. »Jede Wanderung ist anders«, erzählt sie. Es blühen je nach Saison unterschiedliche Pflanzen, mal sorgt das Wetter für eine Überraschung – aber vor allem sind es die Menschen, die jede Tour einzigartig machen. Manche fragen viel, wollen alles wissen. Andere bleiben still, hören nur zu und lassen alles auf sich wirken. »Manchmal bin ich einfach nur Zuhörerin«, sagt sie. Die Menschen öffnen sich, wenn sie draußen sind. Sie spüren die Verbindung zur Natur – und finden oft zu einer inneren Einkehr.</p>
<p>Vielleicht liegt das aber auch an Ursel selbst. Mit ihrer einfühlsamen Art stellt sie sich auf jede Gruppe neu ein, hört zu, fragt nach und erzählt Geschichten aus ihrem eigenen Leben. Ein Leben, das fest verwurzelt ist im Schwarzwald: Geprägt von den Frauen in ihrer Familie – ihren beiden Großmüttern, ihrer Großtante Luise und ihrer Mutter –, von den Bauernhöfen ihrer Eltern im Wittental und im Zastlertal, den Blumen- und Kräuterwiesen im Dreisamtal und der frühen Faszination für alles, was blüht und sprießt.</p>
<p>»Die wunderschönen, bunten Bauerngärten meiner Oma haben mich schon als Kind fasziniert«, erinnert sich Ursel. »Ich wollte immer wissen, was dieses und jenes ist, wie diese Blume und jenes Pflänzchen heißt.« Auch ihre Großtante Luise, die als Krankenschwester mit ihren Heilkräutern während der Medikamentenknappheit im Zweiten Weltkrieg und in den Nachkriegsjahren erstaunliche Erfolge erzielte, prägte Ursels Kindheit. Sie lehrte sie viel über die Wirkung der Wildkräuter und Blumen im Südschwarzwald.</p>
<p>Was einst mit ihrer Großtante und Großmutter begann, setzte Ursel durch eigene Erfahrungen und die Bücher von Kräuterfrauen wie Hildegard von Bingen fort. Dieses Wissen weiterzugeben wurde ihre Berufung. 2007 begann sie als Gästeführerin am Schauinsland zu arbeiten, 2012 machte sie sich mit ihrer Wanderfirma »NaTour pur« selbstständig. Seitdem bietet sie das ganze Jahr über rund um den Schauinsland Kräuterführungen, Panoramawanderungen, Wetterbuchen-Exkursionen, Sonnenuntergangstouren oder Schneeschuhwanderungen an. Dabei bringt sie ihren Gästen nicht nur die Magie der Wildkräuter nahe – sondern auch die ihrer Schwarzwälder<br />
Heimat.</p>
<p><i>Die wunderschönen, bunten Bauerngärten meiner Oma haben mich schon als Kind fasziniert. Ich wollte immer wissen, was dieses und jenes ist, wie diese Blume und jenes Pflänzchen heißt.</i> Ursel Lorenz</p>
<p>Ursels Wunsch ist es, mit ihren Wanderungen die Gäste für die Schönheit und die Reinheit der Natur zu sensibilisieren. »Wenn man Zeit mitbringt und etwas Ruhe, wenn man auch einmal stehen bleibt und innehält, zeigt sich einem die sehr große Vielfalt«, schwärmt sie. Wenn Ursel ihren Gästen während der Wanderungen die Natur auf dem Schauinsland näherbringt, spürt man ihre Zuneigung zu jedem Kraut, jeder Blume und jedem Baum. Heidelbeere, Habichtskraut und Augentrost können bei Augenbeschwerden helfen. Frauenmantel wirkt bei Zyklusbeschwerden und hormonellem Ungleichgewicht. Bärwurz, Schafgarbe, Ehrenpreis und Spitzwegerich werden seit Generationen für ihre Heilkraft geschätzt.</p>
<p>Doch bei einem dieser Kräuter beginnen Ursels Augen ganz besonders zu leuchten: Die Arnika, die entlang des Schauinsland-Höhenwegs wächst, ist für sie eines der großen Merkmale der Region – und die Königin der Kräuter. Während die Arnika in den 1980er-Jahren nahezu vom Aussterben bedroht war, steht die Pflanze mit den sonnengelben Blütenblättern heute unter Naturschutz und zeigt sich Wanderern meist von Ende Mai bis Ende Juni. Ihre Heilkraft liegt in ihrer Fähigkeit, stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Entzündungen zu lindern – sie sollte daher in keiner Hausapotheke fehlen.</p>
<p>Neben der Arnika gehören für Ursel auch die zahlreichen Wetterbuchen, die sich imposant über das gesamte Landschaftsschutzgebiet verteilen, zu den Wahrzeichen, die den Schauinsland so einzigartig machen. Für sie sind die Bäume Zeugen aus einer längst vergangenen Zeit, denn die verbogenen und zerzausten Äste der knorrigen Buchen sind von Stürmen, Schnee, Eisschlag und dem Wetter der letzten bis zu 400 Jahre gekennzeichnet. So entwickelt sich jede Wetterbuche anders und hat, laut Ursel, ein eigenes Gesicht – und eine eigene Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Ursels Liebe zu diesen Bäumen und ihre Wetterbuchenwanderungen bildeten auch die Grundlage für ihr erstes Buch »Heimat Schauinsland… und die Wetterbuchen«, das sie 2021 veröffentlichte. Zwar träumte Ursel schon lange davon, ein eigenes Buch zu schreiben, doch es waren die zahlreichen Nachfragen ihrer Gäste, die ihr den Mut gaben, ihr Wissen zu Papier zu bringen. Neben spannenden Fakten über die Buchen erzählt das Buch auch die Geschichte Hofsgrunds – dem 580-Personen-Bergdorf unterhalb des Schauinslandgipfels, das Ursel und ihre Familie sich zu ihrem Zuhause gemacht haben. So schreibt sie über die jahrhundertealten Bergbauernhöfe und gibt auch ehemaligen Hirtenkindern und deren Erzählungen Raum.</p>
<p>2024 folgte ihr zweites Werk »Meine Wildkräuter und Blumen am Schauinsland«, in dem sie auf 196 Seiten ihr gebündeltes Wissen über die wichtigsten Pflanzen im Südschwarzwald zusammengetragen hat. Auch zahlreiche Anekdoten ihrer beiden Großmüttern, ihrer Großtante Luise und ihrer Mutter finden in dem schön gestalteten Werk Platz. »Mein Buch soll einfach zu verstehen sein, es soll schön anzusehen sein und euer Herz berühren«, schreibt sie im Vorwort. Sie möchte Menschen dazu inspirieren und ermutigen, nach draußen zu gehen, Kräuter zu bestimmen und zu verstehen, was diese bewirken.</p>
<p>Fragt man Ursel nach noch offenen Träumen, kommt sie wieder zurück zur Literatur – sie möchte mehr schreiben: über ihre Familiengeschichte, aber auch über die vielen wundersamen, inspirierenden und manchmal auch emotionalen Begegnungen mit ihren Wander-Gästen.</p>
<p>Man spürt Ursels Liebe zu ihrer Arbeit. Sie genießt es, nicht nur ihre Geschichten in die Welt zu tragen, sondern auch, von anderen mehr zu erfahren. »Ich weiß ja auch nicht alles und möchte selbst weiter dazulernen«, sagt sie. Ob es neues Wissen über Kräuter ist, Geschichten aus dem Leben oder gar ein neues Rezept für einen gesunden Löwenzahn-Kartoffelsalat – sie schätzt den Austausch. Und oft, so glaubt sie, hat es einen Grund, wieso sich Menschen mit ihr auf den Weg machen und beide Seiten von der gemeinsamen Zeit profitieren können.</p>
<p>Ursel Lorenz ist also weit mehr als eine Gästeführerin – sie ist Geschichtenerzählerin, Kräuterexpertin und Brückenbauerin zwischen Mensch und Natur. Ihre Großtante Luise vermachte ihr nicht nur ihre Kräuterbücher, sondern auch das Interesse an Menschen und das tiefe Verständnis für Kräuter. Dieses Erbe teilt sie heute in ihren Wanderungen, Vorträgen und Büchern – mit ganz viel Herzblut und einer tiefen Verbundenheit zu ihrer Heimat. Wer mit ihr unterwegs ist oder in ihren Büchern blättert, lernt den Schwarzwald, seine Natur und seine Geschichten vielleicht mit anderen Augen zu sehen.</p>
<p><b>Info</b></p>
<p>Alle Infos zu den Touren und Büchern von Ursel Lorenz gibt es unter <a href="https://www.natourpur-schauinsland.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.natourpur-schauinsland.de</a></p>
<p>Viele weitere unterhaltsame, informative und spannende geführte<br />
Touren zu den unterschiedlichsten Themen bieten auch die Guides in der<br />
Ferienregion Schwarzwald an unter <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/guideportal#/article" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.guide-portal-schwarzwald.info</a></p>
<p><i><b>Text:</b> Romy Baberske</i><br />
<i><b>Fotos:</b> Pia Huber, Schwarzwald Tourismus; Ursel Lorenz </i></div>
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		<title>Der Schwarzwald als Trainings- und Entspannungsort: die Extremkletterer Daniela und Robert Jasper</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/09/der-schwarzwald-als-trainings-und-entspannungsort-die-extremkletterer-daniela-und-robert-jasper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen & Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon als Kind reichten die 15 Meter hohen Tannenwipfel irgendwann nicht mehr aus. Im wilden, tief eingeschnittenen Schlüchttal bei Ühlingen-Birkendorf im Südschwarzwald spielte der kleine Robert »Bergsteiger auf Expedition« in den Schneewechten. Mit Anfang 20 hatte der heutige Profi-Alpinist bereits <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/09/der-schwarzwald-als-trainings-und-entspannungsort-die-extremkletterer-daniela-und-robert-jasper/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/09/der-schwarzwald-als-trainings-und-entspannungsort-die-extremkletterer-daniela-und-robert-jasper/" data-wpel-link="internal">Der Schwarzwald als Trainings- und Entspannungsort: die Extremkletterer Daniela und Robert Jasper</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Schon als Kind reichten die 15 Meter hohen Tannenwipfel irgendwann nicht mehr aus. Im wilden, tief eingeschnittenen Schlüchttal bei Ühlingen-Birkendorf im Südschwarzwald spielte der kleine Robert »Bergsteiger auf Expedition« in den Schneewechten. Mit Anfang 20 hatte der heutige Profi-Alpinist bereits mehr als 100 der schwierigsten Routen in den Nordwänden der Alpen im Alleingang durchstiegen – einige davon als Erstbegehung.</b></p>
<p> Robert Jasper, 1968 in Waldshut geboren, war einer der ersten staatlich geprüften Berg- und Skiführer aus dem Schwarzwald. Er klettert also seit fünfzig Jahren und reist noch immer für ausgewählte Expeditionen um die ganze Welt – ins Everest-Gebiet im Himalaya, nach Feuerland oder Grönland. In diesem Frühjahr zog es ihn nach Patagonien. Kaum zurück im Schwarzwald, steht schon der nächste große Coup an: Bei passendem Wetter kann Jasper den Eiger von seinem Wohnzimmerfenster sehen – im Sommer fährt er nun mit Fahrrad und Kajak zum knapp 4000 Meter hohen Berg in den Berner Alpen, um ihn zu besteigen.</p>
<p>Gemeinsam mit seiner Frau Daniela, die ebenfalls Extrembergsteigerin ist, bereiten sie sich als professionelle Seilschaft in ihrem »Basislager Schwarzwald«, wie sie es nennen, körperlich und geistig auf die großen Abenteuer vor. Wir haben die beiden in ihrem Zuhause in Schopfheim besucht und jede Menge Tipps und Tricks zum Klettern im Schwarzwald erfahren, sowie einen spannenden Einblick in die Lebenswelt der beiden Extremsportler bekommen.</p>
<p>Im Schwarzwald sehen sie zum einen die Heimat, zum anderen aber auch ein Trainingsgebiet: »Wir haben Berge und Kletterfelsen fürs Training, wir können Laufen und Mountainbiken für die Ausdauer, es ist einfach eine tolle Landschaft mit schöner, intakter Natur«, sagt Robert. Oft sind die beiden am Feldberg unterwegs, erzählt Daniela weiter, weil es dort eine schöne Steigung gibt und man relativ lange bergauf laufen kann. Je nachdem, was für eine Tour oder gar Expedition ansteht, trainieren sie täglich. Klettern könne man laut Daniela nicht jeden Tag, da Ruhephasen wichtig sind – aber in der Regel sind sie jeden zweiten Tag in den Felsen oder in der Boulderhalle.</p>
<p><i>Es lohnt sich immer, aus der Haustüre zu treten und ab in den Schwarzwald zu gehen. Und wenn man das wie bei einer Expedition auch mal allein macht, dann wird man merken, wie diese Natur eine Ruhe und Energie gibt und man viel entspannter zurückkehrt.</i> Robert Jasper</p>
<p>Robert spricht die Psyche, das Geistige, als nicht zu unterschätzenden Faktor an. Gerade die Expeditionen verlangen einem teilweise fast Übermenschliches ab: »Wenn du wochenlang draußen in der Wildnis bist, dann braucht man sehr viel Erfahrung.« Gefragt<br />
nach weiteren Kraftquellen, die neben dem Training für Extremsituationen wappnen können, antwortet Robert: »Die Natur ist ein Ort, an dem man enorm viel Kraft schöpfen kann. Das ist eigentlich auch die wahre Energiequelle, mit der man das extreme Klettern oder die schwierigsten Expeditionen übersteht. Die Menschen haben heutzutage allerdings oft vergessen, wie wichtig Stille und Alleinsein für uns sind.«</p>
<p>Genau diese Ruhe finden die beiden täglich vor der Haustüre. Ganz puritanisch leben sie aber nicht: Sie lieben es, längere Spaziergänge mit einem schönen Stück Schwarzwälder Kirschtorte zu feiern. »Wir sind schon auch Kaffee-Tanten und wissen zu genießen. Wenn du wochenlang frierend in der Kälte hockst, dann weißt du auch die Gemütlichkeit zu schätzen«, schmunzelt Robert. »Du kannst ja nicht dein Leben lang von einem zum anderen rennen, es geht ja auch ums Innehalten, um das Genießen. Wir haben das große Glück, in der Natur leben zu können und genießen das sehr«, schwärmt Daniela und deutet auf die große Fensterfront, vor der die Bäume im Wind wanken.</p>
<p>Daniela und Robert leben seit 2020 in einem ehemaligen Bauernhaus im oberen Schopfheim. Mit viel Eigenarbeit und Durchhaltevermögen wurde auch hier ein Lebenstraum verwirklicht. In Momenten, in denen alles von Körper und Geist abverlangt wird, erinnern sie sich gerne an die Geborgenheit des Hauses. »Aus dieser Heimat«, so Daniela, »zieht man natürlich wiederum Kraft. Es ist ja gerade dieses Wechselspiel, das uns so fasziniert: Einerseits das extreme Ausgesetztsein in der Wildnis und andererseits das Wissen um die absolute Gemütlichkeit und den Luxus einer Heimat«. Robert untermalt den Gedanken: »Ich könnte mir nicht vorstellen, komplett ohne eine Heimat zu sein, es gibt ja auch Bergsteiger, die von Expedition zu Expedition ziehen. Ich habe das Gefühl: Um diese Energie zu haben, um den nötigen Biss auf Reisen zu haben, brauchst du auch einen Gegenpol, einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und an dem du relaxen kannst.«</p>
<p>Die Seilschaft aus Daniela und Robert hält nun schon seit 1993. Kennengelernt haben sich die beiden über einen Kletterkumpel in der Felswand. Daniela: »Von 0 auf 100 sind wir eingestiegen am Mont Blanc. Es hat sich einfach super getroffen.« Viele geniale und gefährliche Situationen haben die zweifachen Eltern seitdem gemeistert.</p>
<p>Auch, als es vor zwei Jahren nicht gut um Robert aussah: Eine schwere bakterielle Lebensmittelvergiftung nach einer Kletterreise hatte fatale Auswirkungen auf seinen gesamten Organismus. »Da machst du dein Leben lang die gefährlichsten Kletterrouten und dann erwischt dich ein Ziegenkäse«, ergänzt Robert mit einer gehörigen Portion Galgenhumor.</p>
<p>Das Bergsteigen ist die absolute Leidenschaft und der zentrale gemeinsame Nenner der beiden. Letztlich haben sie es sogar geschafft, davon zu leben, »obwohl das Klettern damals ja eher als Randsportart gesehen wurde«, so Robert. Das Element des Bergsteigens gibt den beiden sehr viel darüber hinaus: »In meiner Krankheitszeit habe ich das so gehandhabt wie eine Expedition: Ich muss da jetzt eben durch ein ganz tiefes Tal. Beim Bergsteigen lernt man aber auch, dass man mittendrin nicht aufgeben kann, das geht einfach nicht, du musst wirklich bis zum Ende durchziehen. Das ist auch unsere Lebenseinstellung. Zum Glück musste ich die Erkrankung aber nicht alleine durchstehen, meine Familie und die Ärzte haben mir sehr geholfen.« Daniela führt den übergeordneten Gedanken des Nicht-Aufgebens fort: »Man entwickelt als Bergsteiger natürlich auch eine gewisse Resilienz gegenüber den Widrigkeiten des Lebens – Kälte, Hunger, Müdigkeit. Das gehört beim Bergsteigen dazu.«</p>
<p>Robert und Daniela repräsentieren aber gerade nicht nur das Extreme, sondern auch den Gegenpol dazu: Mit ihrem »Basislager Schwarzwald« leben Sie inmitten eines vielfältigen Trainingsgebiets und gleichzeitigem Kraftort. Ihre kleinen täglichen Routen in der Schwarzwälder Natur haben einen positiven Effekt für ihr gesamtes Leben.</p>
<p>»Es lohnt sich immer, aus der Haustüre zu treten und ab in den Schwarzwald zu gehen.</p>
<p>Und wenn man das wie bei einer Expedition auch mal allein macht, dann wird man merken, wie diese Natur eine Ruhe und Energie gibt und man viel entspannter zurückkehrt. Es muss nicht immer das Extreme sein. Irgendwo dazwischen kann definitiv jeder ansetzen«, schließt Robert.</p>
<p><b>Info</b></p>
<p>Alle Infos zu Klettergebieten, Kletter- und Boulderhallen<br />
im Schwarzwald gibt es unter <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/adrenalin/klettern" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.klettern-schwarzwald.info</a></p>
<p><i><b>Text:</b> Jens Großkreuz</i><br />
<i><b>Fotos:</b> Lorenz Guggenberger/ Schwarzwald Tourismus GmbH, Daniel Schönen/#heimat</i></div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/schwarzwald-tourismus-gmbh/der-schwarzwald-als-trainings-und-entspannungsort-die-extremkletterer-daniela-und-robert-jasper/boxid/1053799" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/schwarzwald-tourismus-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/09/der-schwarzwald-als-trainings-und-entspannungsort-die-extremkletterer-daniela-und-robert-jasper/" data-wpel-link="internal">Der Schwarzwald als Trainings- und Entspannungsort: die Extremkletterer Daniela und Robert Jasper</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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