Die Schieflage des Modehauses Wöhrl mündete am 1. Dezember 2016 im Insolvenzverfahren. Zwar hegt der Vorstand Hoffnungen auf eine erfolgreiche Sanierung, Anleger müssen aber in jedem Fall mit finanziellen Verlusten rechnen. Eine Prüfung der Ansprüche ist deshalb ratsam, so der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS).

Die Modehauskette Wöhrl kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nun könnte sie jedoch kurz vor dem Aus stehen. Sowohl die Rudolf Wöhrl AG als auch die „Rudolf Wöhrl, das Haus der Markenkleidung GmbH & Co. KG“ befinden sich in Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der DFMS-Geschäftsführer Hilmar Heinze (www.finanzmarktschutz.de): „Sanierungsmaßnahmen sollen die Kette jetzt aus der Insolvenz hinausführen. Ob dies gelingt, muss sich aber natürlich erst noch zeigen.“

Die Eröffnung des Verfahrens konnte zumindest nicht aufgehalten werden, obwohl es zuvor ein Schutzschirmverfahren gab. Dem Internetportal „nordbayern.de“ zufolge will die Kette aber bis spätestens Ende Januar 2017 einen Investor präsentieren. Dabei zähle die Enkelgeneration der Familie Wöhrl zu den Interessenten. Hilmar Heinze: „Ein neuer Investor oder eine erfolgreiche Sanierung schützen die Anleger aber nicht zwangsläufig vor finanziellen Einbußen. Kommt es zu Änderungen in den Anleihebedingungen, könnten Zinsen wegfallen oder zumindest minimiert werden.“

„Zudem ist völlig ungewiss, ob die endgültige Pleite, vor allem auch auf längere Sicht, verhindert werden kann“, so Heinze weiter. Betroffene sollten ihre Forderungen daher mit professioneller Unterstützung zur Insolvenztabelle anmelden. Dies kann auch nach der vom Insolvenzverwalter gesetzten Frist möglich sein. Darüber hinaus empfiehlt sich die fachmännische Prüfung weiterer Ansprüche. Weisen der Prospekt oder die Beratung Fehler auf, bestehen gute Chancen auf Schadensersatz. Anleger können sich für eine kostenfreie Erstberatung an den DFMS wenden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Deutscher Finanzmarktschutz e.V.
Georgenmauer 1 a
06618 Naumburg
Telefon: +49 (3445) 6773162
Telefax: +49 (3445) 6773163
https://finanzmarktschutz.de/

Ansprechpartner:
Hilmar Heinze
Geschäftsführer
Telefon: +49 (3445) 6773162
Fax: +49 (721) 6773163
E-Mail: info@finanzmarktschutz.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.