Zum Start der zweiten Verhandlungsrunde mahnt der  Maschinenbau zu zügigen Verhandlungen. Ein Brexit ohne ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien würde die Wirtschaft spürbar belasten.

Ein ungeordneter Brexit würde die europäische Wirtschaft spürbar beeinträchtigen. Zum Start der zweiten Verhandlungsrunde in Brüssel mahnt der Maschinenbau zu zügigen Verhandlungen, um vor dem März 2019 ein Abkommen über die Grundsätze der künftigen Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien zu erzielen.

„Es ist besorgniserregend, dass mehr als ein Jahr nach dem Referendum noch immer um Grundsatzfragen gestritten wird. Bis März 2019 müssen nicht nur die Austrittsbedingungen für Großbritannien verhandelt sein, sondern auch ein Abkommen über die Grundsätze der künftigen Beziehungen zur EU. Vor allem die britische Seite ist in der Pflicht, endlich konkrete und realistische Vorschläge für den Brexit und die Zeit danach vorzulegen“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA.

„Klar ist, dass der Erhalt der EU und des Binnenmarkts Priorität haben in den Verhandlungen. Darüber hinaus ergeben sich für die Unternehmen durch den Brexit eine Vielzahl offener Fragen, zum Beispiel hinsichtlich des Güterverkehrs, Zollbestimmungen oder der Entsendung von Mitarbeitern nach Großbritannien. Ein ungeordneter Brexit würde den Handel mit Großbritannien und vor allem die britische Wirtschaft spürbar belasten.“

Großbritannien war 2016 der weltweit viertgrößte Auslandsmarkt für den deutschen Maschinenbau mit einem Exportvolumen von 7,3 Milliarden Euro und war sechstwichtigster ausländischer Investitionsstandort. Umgekehrt lieferte das Vereinigte Königreich 2016 Maschinenbauprodukte im Wert von 2,4 Milliarden Euro nach Deutschland.

Der VDMA hat in einem umfassenden Positionspapier die wichtigsten Punkte zusammengetragen, die in einem Abkommen zwischen der EU und Großbritannien geregelt werden müssen. Das Dokument finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

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