Das zurückliegende 2. Quartal 2017 hatte für den Goldproduzenten Caledonia Mining (ISIN: JE00BF0XVB15 / TSX: CAL) einige Herausforderungen parat. So sorgten niedrigere Erzgehalte und logistische Schwierigkeiten beim unterirdischen Materialtransport auf der simbabwischen ‚Blanket‘-Mine, an der die Gesellschaft zu 49 % beteiligt ist, für eine Stagnation der dortigen Goldproduktion. Diese fiel somit trotz der laufenden Expansionsbemühungen mit 12.521 Unzen nur geringfügig höher aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Da zudem der realisierte Goldpreis mit durchschnittlich 1.235,- USD pro Unze um 1,4 % zurückging, sank auch der Umsatz gegenüber dem 2. Quartal 2016 um 1,3 % auf 15,5 Mio. USD.

Die geringen erzielten Goldgehalte führten überdies zu einem Anstieg der direkten Förderkosten (‚On-mine Costs‘), die sich um 10,7 % auf 696,- USD pro Unze erhöhten. Dagegen konnten zwar die nachhaltigen Gesamtproduktionskosten (‚All-in Sustaining Costs‘) um 8,1 % auf 855,- USD je Unze gesenkt werden, womit man nur knapp oberhalb der Vorgabe für dieses Jahr blieb, dennoch nahm der Bruttogewinn mit 5,0 Mio. USD um 15,2 % ab.

Aktienbasierte Vergütungsaufwendungen und ein höherer effektiver Steuersatz ließen letztlich den Nettogewinn von 3,6 Mio. auf 694.000,- USD schmelzen. Allerdings hatte man im Vorjahreszeitraum auch noch vom Verkauf von Schatzanweisungen profitieren können, wobei man einmalige Erlöse in Höhe von 2,4 Mio. USD erzielte.

Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag am Ende bei 18,9 US-Cents und damit 38 % unter dem Vorjahresergebnis. Für das gesamte 1. Halbjahr 2017 verzeichnete man allerdings einen Gewinn von 45,7 US-Cents pro Aktie, womit man den Vorjahreswert immerhin um 6 % übertraf. Und auch der Barmittelbestand blieb mit 10,9 Mio. USD (+ 2,8 %) konstant, obwohl man Investitionen von 4,2 Mio. USD tätigte und der Cashflow mit 4,7 Mio. USD um 34,8 % zurückging.

„Trotz der Herausforderungen während des Quartals liefert Caledonia weiterhin Erträge, die auf sich einer Linie mit der vorangegangenen Periode befinden und wir gehen davon aus, dass wir in der Position sind, um von dieser Basis aus zu wachsen, während unsere Investitionen zur Steigerung der Produktion Früchte tragen“, kommentierte CEO Steve Curtis die vorgelegten Zahlen.

Außerdem habe das Caledonia-Management im zurückliegenden Quartal schon mehrere Maßnahmen eingeleitet, um den Materialtransport unter Tage zu verbessern und die damit einhergehenden logistischen Einschränkungen zu beseitigen. Dies hätte im Juli bereits zu ersten Erfolgen geführt. So hätten sich die Erzmengen, Goldgehalte und Gewinnungsraten spürbar erholt. Man rechne daher in der 2. Jahreshälfte mit weiteren Verbesserungen und sei zuversichtlich, das für dieses Jahr ausgegebene Produktionsziel von 52.000 bis 57.000 Unzen Gold zu erreichen.

„Für Investoren ist es wichtig zu beachten, dass wir erwarten, die unterirdischen Engpässe mit Fertigstellung des neuen Zentralschachts, der voraussichtlich im vierten Quartal 2018 in Produktion gehen wird, vollständig aufzulösen“, so Curtis weiter. Bislang kämen die Arbeiten dort gut voran. Aktuell habe man eine Tiefe von 870 m erreicht. Nach Fertigstellung der Schachtanlage solle diese dazu beitragen, die Betriebseffizienz zu verbessern, indem sich die Wegezeiten der Mitarbeiter reduzieren, die Transportwege verkürzen und sich die Geschwindigkeit beim Fördern des Erzes an die Oberfläche erhöhe. Darüber hinaus ermögliche es der neue Schacht, die Exploration und Entwicklung tieferliegender Gesteinszonen zu beschleunigen und damit die Zukunft der Mine auf Jahre hinaus zu sichern.

Zusätzlich zu seinen Quartalsergebnissen gab das Unternehmen – https://www.youtube.com/watch?v=HomiR6v0cQk – außerdem noch den Rücktritt von James (‚Jim‘) Johnstone, einem seiner bisherigen Direktoren, bekannt. Der frühere Vizepräsident ‚Operationen‘, der bereits seit 1997 für die Gesellschaft tätig war und sich bis zu seinem Ausscheiden aus dem Management im Jahr 2006 u.a. für die geschäftlichen Aktivitäten in Sambia und Südafrika verantwortlich zeichnete, wird Caledonia allerdings auch noch in den kommenden zwei Jahren als Berater zur Seite stehen. Durch Johnstones Rücktritt reduziert sich die Zahl der ‚Board‘-Mitglieder von 7 auf 6.

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