Die Brezel-Verkäufer in den Bierzelten müssen dieses Jahr nur 7 Prozent Mehrwertsteuer für eine Brezel ans Finanzamt abführen, so der Bundesfinanzhof. Die Folge: Dem Brezel-Verkäufer bleibt mehr Geld. Deshalb wird er oder sie vermutlich in diesem Jahr noch netter sein. Denn vermutlich gibt der Verkäufer den Vorteil nicht an die Wiesnbesucher weiter.

Ecovis zeigt, wie genau die Rechnung aussieht. Angenommen, die große Wiesn-Brezel kostet 4,50 Euro. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer lag der Nettopreis, der dem Verkäufer noch im letzten Jahr blieb, bei 3,78 Euro. Mit 7 Prozent Mehrwertsteuer liegt der Nettopreis bei 4,21 Euro. Somit bleiben dem Verkäufer oder der Verkäuferin in diesem Jahr 43 Cent mehr pro verkaufter Brezel.

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