Gerade von einer überaus erfolgreichen Chinatournee zurückgekehrt, lädt der Philharmonische Kinderchor Dresden zu einem Konzert mit einem so anspruchsvollen wie originellen Programm ein. Mit dem Raschèr Saxophon Quartett und dem Chor des Bischöflichen Gymnasiums Graz hat er sich hervorragende Partner eingeladen.

Das Konzert schlägt den Bogen von Madrigalen aus dem 16. Jahrhundert über alpenländische und andere europäische Volkslieder bis hin zu Minimal Music von Philipp Glass und einer Uraufführung des Dresdner Komponisten Rainer Lischka.

Besonderer Höhepunkt des Konzertes ist zweifellos das von Philipp Glass eigens für das Raschèr-Quartett komponierte Concerto for Saxophone Quartet. Mit seinen rhythmischen und melodischen Reminiszenzen an Jazz und Prinzipien der Minimal Music garantiert es besten musikalischen Genuss auf höchstem künstlerischen Niveau. Es erklingt hier in voller Länge und ist damit sicher nicht nur für Liebhaber der Minimal Music ein ganz besonderes Ereignis.

Rainer Lischka lädt mit dem siebenteiligen Zyklus „Glaubenswege“ ein, einige dieser Wege mitzugehen: um eigene Erfahrungen nachzuvollziehen oder um Anregungen für die eigene Lebens- und Glaubenspraxis zu gewinnen. Die ausgewählten Texte – Psalmen und Aussprüche – sind nachvollziehbar und anregend zugleich, möglicherweise auch für Menschen, die dem Glauben bisher fernstanden.

Das 1969 gegründete Raschèr Saxophon Quartett hat bereits mehrmals sehr erfolgreich mit dem Philharmonischen Kinderchor und der Dresdner Philharmonie zusammengearbeitet. Es tritt in den großen Konzertsälen in aller Welt auf und ein Kritiker der „Welt“ meinte sogar, „wenn es eine olympische Disziplin des virtuosen Bläserspiels gäbe, dann müsste das Raschèr Saxophon Quartett aus den USA unbedingt eine Goldmedaille erhalten.“ Seine „Spezialität“ sind eigens für das Quartett entstandene Kompositionen. Zu den Komponistinnen und Komponisten, die dem Raschèr Quartett Werke gewidmet haben, zählen u.a. Luciano Berio, Philip Glass, Mauricio Kagel und Sofia Gubaidulina. Diese Komponisten waren begeistert von der homogenen Tonqualität, der Virtuosität und den dynamischen Interpretationen der vier Musiker.

Der Chor des Bischöflichen Gymnasiums Graz unter Leitung von Valentin Zwitter ist eine der aktivsten und traditionsreichsten Einrichtungen dieser Art in Österreich. Besonders beeindruckend sind die musikalische Vielfalt und Bandbreite des Chors: Madrigale, zeitgenössische Uraufführungen, Spirituals, Mitwirkungen bei Musicals, aber auch das alpenländische Volkslied stehen regelmäßig auf dem Programm.

Er war bereits einmal beim Internationalen Kinderchorfestival zu erleben und ist nun erneut in Dresden zu Gast.

Auf das Konzert kann man sich ab 10 Uhr mit Kaffee und Gebäck einstimmen (im Ticketpreis inbegriffen).

Tickets ab 23 Euro (Schüler/Studenten: 9 Euro) im Ticketservice im Kulturpalast (ticket@dresdnerphilharmonie.de / www.dresdnerphilharmonie.de / 0351 – 4 866 866) und an der Tageskasse.

Programm

Introduktion a cappella

aus dem „Cancioniero de Upsala“ (1556), anonym
„Riu, Riu, Chiu Anon“
Passereau (um 1540)
„Il est bel et bon“
John Farmer (1565–1605)
„Fair Phillis I saw“
J. De Wert (1535–1596)
„M´ha punt amor“
Kurt Muthspiel (1931–2001)
„Liab i di“
Heidi Preissegger (geb. 1951)
„Gern haben tuat guat“
Anselm Schauffler (Musik), Lorenz Maierhofer (Text)
„Schokolade im Kopf“
Volkslied aus Ungarn
„Turot eszik a cigany“ (Bearbeitung von Zoltan Kodály)R
udyard Kipling (Text), Martin Stampfl (Musik)
„Tiger – Tiger“

Philip Glass (*1937)
Concerto for Saxophone Quartet (1995) (in vier Sätzen ohne Bezeichnung)
Dem Raschèr Saxophon Quartett gewidmet
Sätze 1 und 2

Intermezzo a cappella
André Caplet (1878–1925)
Sanctus
Pekka Kostiainen (*1944)
„Jaakobin Pojat“
Egil Hovland (1924–2013)
“O come, let us sing” op. 87 Nr. 4

Philip Glass (*1937)
Concerto for Saxophone Quartet (1995)
Sätze 3 und 4

Intermezzo a cappella
Robert Schumann (1810–1856), Satz: Johannes Brahms (1833–1897)
“Wenn ich ein Vöglein wär
Franz Schubert (1797–1828)
„Ständchen“
Henry Purcell (1659–1695)
Arr. für Kinderchor und Saxophon-Quartett “Sound the trumpet
Chinesisches Volklied
“Da Hai ja, guchiang”
James Mulholland (*1935)
“Measure me sky”

Rainer Lischka (*1942)
„Glaubenswege" für vierstimmigen Kinderchor und Saxophonquartett (201) mit Texten von Franz von Assisi, Jakob Böhme u.a. sowie Psalmen
Uraufführung

Prof. Gunter Berger | Dirigent
Raschèr Saxophon Quartett
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Chor des Bischöflichen Gymnasiums Graz
Valentin Zwitter | Einstudierung

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