Der neue Opel-Mutterkonzern PSA ist offenbar auf einem guten Weg, die geplanten Einsparungen von jährlich 1,1 Milliarden Euro ab dem Jahr 2020 bei den Marken Opel und Vauxhall zu erreichen. Das deutet PSA-Chef Carlos Tavares im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport an. „Wir sind gut unterwegs und folgen unseren Plänen konsequent.“ Ein Großteil der Einsparungen könnte schon 2018 erzielt werden, beispielsweise dank günstigerer Einkaufsbedingungen, erfuhr auto motor und sport. Gleichzeitig will Tavares Opel allerdings auch neue Freiheiten bei der Autoentwicklung einräumen. „Das Opel-Management und die Opel-Mitarbeiter halten ihre Zukunft selbst in ihren Händen, da sie über alle Freiheiten verfügen. Ich finde, man darf tollen Ingenieuren keine Fesseln anlegen – man muss sie eher daraus befreien, damit sie tolle Produkte entwickeln können.“

Tavares bestätigte, dass Opel bis 2020 über vier elektrifizierte Modelle verfügen wird „wie den Grandland X Hybrid und den vollelektrischen neuen Corsa“. Tavares weiter: „Unser Plan lautet: 100 Prozent aller Opel-Modelle werden bis 2024 elektrifiziert sein.“ Dabei werden auch die Elektro- und Hybridmodelle auf den zwei Standardplattformen basieren, auf denen künftig alle Opel-Modelle aufbauen werden. „Auf beiden Plattformen werden wir E-Modelle bauen oder Plug-in-Hybride. Beide Plattformen können aber auch problemlos mit einem konventionellen Motor kombiniert werden“, so der Konzernchef. Dabei werden die Elektroversionen in den gleichen Werken hergestellt wie die Modelle mit konventionellem Antrieb. „Die Plattformen erlauben uns, Verbrenner- und E- Fahrzeuge auf einer Produktionslinie zu fertigen. Wir genießen dadurch volle Flexibilität.“

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