Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigt ab heute die Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen „GDT Naturfotograf des Jahres 2018“. Ob Algengalaxis oder Schneeglöckchentraum, Wespenspinne oder Giraffenballett, grüne Insel inmitten von Agrarödnis oder stimmungsvolle Wollgraslandschaft. Das Spektrum der rund 70 in den Räumen der Bibliothek präsentierten Bilder umfasst Pflanzen-, Tier- und Landschaftsaufnahmen aus aller Welt.

„Ich freue mich, dass wir bereits zum sechsten Mal die hochwertigen Fotos des internen Wettbewerbs der GDT einem breiteren Publikum präsentieren können“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel anlässlich der aktuellen Ausstellung. „In diesem Jahr hat es erfreulicherweise die Aufnahme einer Art auf Platz eins geschafft, die zwar zu den größten Greifvögeln Deutschlands zählt, trotzdem aber gar nicht so leicht zu beobachten ist. Denn der Steinadler kommt mittlerweile im Wesentlichen nur mehr in den Alpen vor. Er gilt laut Roter Liste als extrem selten. Die weitaus größte Gefahr für den Steinadler stellen nach wie vor wir Menschen dar. Deshalb hoffe ich, dass so eindrucksvolle Aufnahmen wie diese zumindest ein klein wenig dazu beitragen, auf bedrohte Arten wie den Steinadler aufmerksam zu machen und Verständnis für deren Schutz zu wecken“.

Fotograf des Bildes und damit Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „GDT Naturfotograf des Jahres 2018“ ist Maximilian Hornisch. Für den 21-Jährigen, der in Garching bei München Biochemie studiert, spielt die Natur seit jeher eine sehr wichtige Rolle. Als Kind entdeckte Maximilian Hornisch gemeinsam mit seinen Eltern die heimische Tier- und Pflanzenwelt im Großraum Stuttgart. Zum naturwissenschaftlichen Antrieb gesellte sich im Laufe der Jahre ein künstlerischer hinzu. „Ich begann die Natur als Ruhepunkt, Sehnsuchtsort und Inspirationsquelle wertzuschätzen. Zur selben Zeit trat die Fotografie in mein Leben und verband sich nachhaltig mit den neu entdeckten Aspekten der Natur. Zusammen bestimmen diese beiden Pfeiler mein Leben und treiben mich an – die Naturwissenschaften und die Naturfotografie“, sagt Maximilian Hornisch. Auch in seinem Siegerbild „Steinadler“ vereinen sich beide Aspekte – denn stimmungsvoller könnte die Futtersuche eines Steinadlers nach einem entbehrungsreichen Winter kaum sein.
Mit Maximilian Hornisch hat zum dritten Mal in der 15-jährigen Geschichte des GDT-Wettbewerbs „Naturfotograf des Jahres“ ein Mitglied der Jugendgruppe den Gesamtsieg geholt. Kriterien für die Auszeichnung sind nicht nur die Authentizität der fotografischen Leistung und Kriterien der Bildgestaltung, sondern auch die Einhaltung der geltenden Natur- und Tierschutzbestimmungen.

Die Ausstellung „GDT Naturfotograf des Jahres 2018“ ist bis 28. September 2018 in der Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz zu sehen. Die Öffnungszeiten: montags bis freitags, jeweils 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. An Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen.
Hintergrund

Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT): Nahezu jedes europäische Land hat einen Verein für Tier- und Naturfotografie. In Deutschland ist dies seit 1971 die GDT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.). Seit 15 Jahren prämiert sie in ihrem internen Wettbewerb einzigartige und innovative Naturfotografien. Neben der künstlerischen Qualität und erfrischenden Sichtweisen richtet die GDT ihr Augenmerk vor allem auf die Authentizität der Bilder. Am aktuellen Wettbewerb haben sich mehr als 260 Mitglieder aus sechs Ländern mit knapp 4.500 Bildern beteiligt. Nach einer Vorauswahl standen Ende April 2018 schließlich je zehn Bilder in sieben Kategorien zur Wahl: Vögel, Säugetiere, andere Tiere, Pflanzen & Pilze, Landschaften, Atelier Natur und als Sonderkategorie „Ährensache“.

Ausstellungskonzept des BfN
In der Bibliothek des BfN, der ältesten und größten Spezialbibliothek für Naturschutz in Deutschland, werden regelmäßig Ausstellungen präsentiert. Dabei erhalten vor allem die Künstlerinnen und Künstler ein Forum, die sich mit der Natur in all ihrer Schönheit und ihren Facetten auseinandersetzen. Derzeit werden jährlich zwei Ausstellungen gezeigt – die Ausstellung „Naturfotograf des Jahres“ in Kooperation mit der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) sowie eine klassische Kunstausstellung.

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