„Zu häufig war der vermeintliche Schutz der Institution Kirche der alleinige Maßstab kirchlichen Handelns. Das gilt auch dort, wo die Freiheit der wissenschaftlichen Theologie in Frage gestellt wird“, so der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, vor der ZdK-Vollversammlung am Freitag, dem 23. November 2018.

„Auch wenn das Nihil obstat für den wiedergewählten Rektor der Hochschule der Jesuiten in Sankt Georgen, Pater Ansgar Wucherpfennig, inzwischen endlich erteilt ist, wissen wir doch, dass es weitere Betroffene in der theologischen Wissenschaft gibt, denen kritische Äußerungen zum Vorwurf gemacht werden. Ich wiederhole, was ich dazu gesagt habe: ‚Man hat den Eindruck, je liberaler dieser Papst ist, desto schärfer werden die Zügel in der Kurie angezogen‘. Mit Einschüchterungen derer, die für Kirche und Theologie voraus denken, kann man weder die Einheit sichern, noch die Zukunft gestalten.“

 

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Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Entsprechend dem Dekret des II. Vatikanischen Konzils über das Apostolat der Laien (Nr. 26) ist das ZdK das von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Organ, das die Kräfte des Laienapostolats koordiniert und das die apostolische Tätigkeit der Kirche fördern soll. Die Mitglieder des Zentralkomitees fassen ihre Entschlüsse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschlüssen anderer Gremien unabhängig.

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