Vertreter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten haben sich Ende 2018 mit Beratern für nicht übertragbare Krankheiten der Regierung der Republik Fidschi (Südpazifik) getroffen. Wie die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) berichtete, wurde die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Lebensstilerkrankungen im Pazifik-Raum diskutiert.

Dr. Paul Wood, Gesundheitsdirektor der überregionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Trans Pacific Union Mission), deren Zuständigkeitsbereich auch die Republik Fidschi umfasst, sowie Dr. Alipate Vakamocea, Gesundheitsdirektor der regionalen adventistischen Kirchenleitung auf Fidschi, trafen sich mit Dr. Isimeli Tukana, der als Berater der Regierung von Fidschi für nicht übertragbare Krankheiten fungiert. Es wurde überlegt, wie Kirche und Regierung weiterhin das riesige Problem von Lebensstilerkrankungen angehen könnten, die laut AR im Pazifik-Raum ein epidemisches Niveau erreicht haben. Dr. Tukana bot seine vorbehaltlose Unterstützung für ein Gesundheits-Programm sowie die Entwicklung einer Absichtserklärung zwischen der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA und dem Gesundheitsministerium von Fidschi an.

Wood und Vakamocea tauschten sich ferner mit Elisiva Na’ati, Beraterin für nicht übertragbare Krankheiten für die Pacific Community, der größten Dachorganisation im Nicht-Regierungs-Sektor der Südpazifik-Region, aus. Inhaltlich standen die „10.000-Zehen-Kampagne“ sowie die Rolle der South Pacific Society of Lifestyle Medicine (SPSLM) auf dem Programm. Die SPSLM (https://spslm.org/) erhält Mittel aus der „10.000-Zehen-Kampagne“. Bei dem Treffen wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen und der gemeinsame Wunsch bestärkt, weiterhin auf die Ausrottung von Diabetes im Südpazifik hinzuarbeiten, so AR.

10.000-Zehen-Kampagne

Die „10.000-Zehen-Kampagne“ ist ein Projekt von Adventist Health, der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, und ADRA Australien. Die Initiative will Möglichkeiten ausloten, die steigende Anzahl von Diabeteserkrankungen im Südpazifik zu bekämpfen. Laut Webseite der Initiative gehören die Bereitstellung wiederverwendbarer Diagnosesets, die eine Blutzuckermessung ermöglichen, sowie die Aufklärung und Ausbildung von Menschen auf den Pazifischen Inseln zu den Strategien. Außerdem soll medizinisches Personal geschult werden, um Diabetes Typ 2 frühzeitig erkennen und einen ganzheitlicheren Behandlungsansatz anbieten zu können (www.10000toes.com).

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