TUI und DER prahlen mit angeblichen Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit und Tierwohl. Trotzdem unterstützen beide Reisekonzerne Delfinarien und verkaufen Reisen und Ausflüge in Delfingefängnisse. Dort sind die Tiere ihr Leben lang in kleinen Betonbecken und Swimming-Pools eingesperrt. Einige werden mit Psychopharmaka vollgepumpt, um haltungsbedingte Aggressionen zu unterdrücken, müssen „auf Knopfdruck“ Kunststücke vollführen und dienen lediglich der Unterhaltung. Die GRD spricht sich für den Schutz der Meeressäuger aus und fordert:

TUI und DER boykottieren, Petition gegen Delfinquälerei unterzeichnen!

Nur wenn der Druck auf die Reisegiganten wächst, besteht die Chance, dass dieses unsagbare Tierleid ein Ende nimmt.

Meeressäuger leiden unter Gefangenschaft

Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Meeressäugern in Gefangenschaft beweisen mehr und mehr, wie sehr die Tiere psychisch und physisch leiden. Auch in der Öffentlichkeit wächst das Verständnis für die Bedürfnisse der Wale und Delfine. Sie nur als Attraktion und zur menschlichen Unterhaltung in kleinen Betonbecken zu halten und Kunststücke vorführen zu lassen, ist nicht vertretbar.

Gerade im Urlaub ist man oftmals mit Wildtiershows und Tierquälerei konfrontiert. Die Petition gegen Delfinquälerei soll TUI und DER Touristik dazu bringen, die Gefangenschaftshaltung von Delfinen nicht länger zu unterstützen und endlich zu handeln.

Touristikkonzern TUI macht sich die Finger schmutzig

TUI kündigte 2014 an, Delfinarien und Delfinshows sowie das Schwimmen mit Delfinen aus dem deutschen Tourismusprogramm zu streichen. Jedoch unterstützt der Reiseveranstalter immer noch Delfinarien. Der Reisekonzern rechtfertigt den Verkauf damit, dass “Loro Parque und Seaworld in und um den deutschsprachigen Raum als Zoos oder Themenparks angesehen werden”.

TUI verspricht seinen Kunden im Loro Parque sogar einen “unvergesslichen Ausflugstag”, bei dem sich Delfine auf den “Besuch freuen”: “Hauptattraktion des Loro Parques sind die Vorführungen, in denen Delfine (…) ihre unterhaltsamen Kunststücke vorführen. Die spannenden Shows ermöglichen es, die Tiere hautnah und in Aktion zu erleben und werden so zum unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.”

TUI ist nicht allein im Geschäft mit Tierleid

Auch die DER Touristik Group setzt sich angeblich für tierfreundlichen Tourismus ein. Trotzdem bietet der Reiseveranstalter derzeit noch Urlaub im Grand Bahia Principe Tulum Resort in Mexiko an. Dort leben sechs Delfine in einem winzigem Pool. Damit verstößt DER klar gegen eigene Tierschutzrichtlinien. Die Delfine sind dort ständigem Stress ausgesetzt: Diskomusik und Lautstärke, fehlende Schattenplätze und nichtexistierende Rückzugsmöglichkeiten. Dazu müssen sie Kunststücke vorführen, sich tagtäglich von Urlaubern begrapschen und küssen lassen. Absolut unwürdig für die intelligenten Tiere!

Die kürzlich veröffentlichte Nachhaltigkeitsinitiative der DER Touristik Group möchte Angebote, welche Tierschutzrichtlinien brechen, aus dem Portfolio nehmen. Folglich sollten mit sofortiger Wirkung keine Reisen mehr in das Hotel Grand Bahia Principe Tulum verkauft werden!

Tierschutz vs. Geldgier

“Die Nachhaltigkeitsstrategien der Reisekonzerne verkommen vor diesem Hintergrund zu reinen Marketingtools. Konsequentes Handeln ist nicht zu erkennen. TUI und DER Touristik halten, teils auch versteckt, am großen Geschäft mit Meeressäugern fest. Reisen und Ausflüge in Tiergefängnisse zu verkaufen und gleichzeitig mit nachhaltigem Tourismus zu werben – das ist falsch und nicht vertretbar! Das Engagement hört bei TUI und DER dort auf, wo die Geldeinnahmen fließen!”, erläutert Marleen Hausner, Kampagnenleiterin der GRD.

Petition unterzeichnen – den Meeressäugern eine Stimme geben

Um die derzeitige Situation zu verändern und die Reisekonzerne dazu zu bewegen, sofort zu handeln, hat die GRD eine Petition gegen Delfinquälerei gestartet. Sie richtet sich an die Geschäftsführer und an den Vorstand von DER Touristik bzw. TUI.  

Über den Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz. Sigmar Solbach segelte zweimal über den Atlantik.

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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