Das erste Treffen der sogenannten »Spurgruppe«, die die Zivilgesellschaft in den Prozess des Strukturwandels im Rheinischen Revier einbinden soll, fand am 16. März online statt. An dem Treffen nahmen 32 durch Losentscheid ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und des NRW-Wirtschaftsministeriums teil.

Die Teilnehmenden äußerten die Erwartung, dass die Zukunftsagentur ihre Wünsche und Anregungen ernsthaft und nachvollziehbar bei der Gestaltung der Zukunft des Rheinischen Reviers berücksichtigt. Möglichst viele Ideen der Bürger sollten übernommen werden.
Bürgerinnen und Bürger können vor allem an zwei Stellen mitwirken: Einerseits wird ein »Bürgergutachten« zur Zukunft des Rheinischen Reviers erarbeitet, das Stellung zu den vier Zukunftsfeldern des Wirtschafts- und Strukturprogramms (WSP) 1.0 für das Rheinische Revier bezieht. Die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger werden über einen nach Themen strukturierten und moderierten Online-Dialog zum WSP eingeholt. Er beginnt am 21. April und dauert mindestens vier Wochen.
Andererseits wird die Spurgruppe Leitlinien für die künftige Beteiligung der Zivilgesellschaft am Strukturwandel im Rheinischen Revier in Form einer sogenannten »Beteiligungs-Charta« erarbeiten. Die Möglichkeit, diese langfristig angelegte Beteiligungsmöglichkeit mitgestalten zu können, stieß bei den Teilnehmenden auf viel positives Feedback.
Die Entwicklungen der nächsten Wochen werden zeigen, ob der Bürgerdialog ausschließlich online durchgeführt werden kann oder ab wann wieder Vor-Ort-Veranstaltungen wie Revierforen oder Revierwerkstätten möglich sein werden. Im April wird auch eine eigene Website zur Bürgerbeteiligung im Rheinischen Revier freigeschaltet werden.

Hintergrund
Die Spurgruppe besteht aus zwanzig Bürgerinnen und Bürgern, die sich nach einem öffentlichen Aufruf für eine Teilnahme beworben hatten, sowie aus vier gesetzten Mitgliedern. Sie sorgt dafür, dass die verschiedenen Perspektiven und Interessen der Bürgerschaft beim Strukturwandel im Rheinischen Revier berücksichtigt werden, etwa bei der Planung künftiger Dialogveranstaltungen. Ihre Mitglieder bilden einen Querschnitt der Bevölkerung. Sowohl Jung als auch Alt sind in ihr vertreten – ob sie nun eine soziale, ökologische oder wirtschaftliche Sicht auf den Strukturwandel haben oder als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer daran teilnehmen.

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