Es sind gerade keine leichten Zeiten. Mit Kreativität, Solidarität und großem Engagement kann man jedoch einiges erreichen, wie die Mitarbeiter der GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH nicht nur momentan beweisen. Seit dem 18. März 2020 ist die GVP aufgrund der Corona-Krise für die Menschen mit Behinderung geschlossen. Voraussichtlich bis zum 19. April 2020 haben die Beschäftigten hier ein Betretungsverbot.

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große seelische Herausforderungen. Für psychisch erkrankte Menschen bedeutet das Leben mit Ausgangsbeschränkungen, Verminderung von sozialen Kontakten, fehlender Tagesstruktur, Sorge um Familie, Freunde und die Zukunft eine weitere Zunahme von Unsicherheit und Ängsten.  

In jeder Krise liegt aber auch eine Chance für etwas Neues, für Kreativität und Solidarität. Mit großem Engagement stellen die Mitarbeiter der GVP jetzt regelmäßig Vorsorgepakete „GVP to go!“ für die Menschen mit Behinderung zusammen, um dem Auftrag der GVP, der beruflichen Bildung und der Teilhabe am Arbeitsleben, gerecht zu werden. Die Pakete sind eine Mischung aus Elementen der beruflichen Bildung, Anleitungen zu Bewegungsübungen, Denksportaufgaben und Instrumenten zur Krisenprophylaxe. Übungen die helfen, den in der GVP begonnen Prozess der beruflichen Rehabilitation aufrechtzuerhalten, einen geregelten Tagesablauf zu sichern, die ablenken und die Kreativität stärken.“, sagt Jan-Philipp Buchheister, Geschäftsfeldleiter Arbeit in der GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH.

Ein ähnliches Paket „Prima zu Hause“ stellt auch die Niederschwellige Werkstatt der PRIMA Bonn-Rhein-Sieg gGmbH ihren Klienten zur Verfügung, um auch dort trotz physischer Abwesenheit die Unterstützung aufrecht zu halten. Zudem setzt die GVP nun verstärkt auf Online-Instrumente wie Gruppenbesprechungen als Videokonferenz und Bildungsinhalten mit Hilfe einer Cloud. Innovationen, die von den Mitarbeitern und Menschen mit Behinderung schnell und offen angenommen wurden. Die Sport- und Bewegungskurse der GVP Kursanleiter werden zudem via Youtube angeboten und sind damit jederzeit für die Beschäftigten zu erreichen.

Daneben nehmen die Mitarbeiter täglich telefonisch Kontakt zu den Menschen mit Behinderung auf, um Bildungsinhalte zu besprechen und psychische Krisen oder andere Hilfebedarfe frühzeitig erkennen zu können.

„Wir nehmen unseren Auftrag, uns um psychisch erkrankte Menschen zu kümmern und Ihnen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, sehr ernst. Gerade in diesen Zeiten bedeutet unsere Ansprache und die Zurverfügungstellung digitaler Angebote für unsere Klienten Sicherheit, Rückhalt und Förderung zugleich, weshalb wir zu diesem Zweck alle verfügbaren Mittel und Kräfte mobilisieren“, erläutert Wolfgang Pütz, Geschäftsführer der GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH.

Über Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg gGmbH

Die GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH verfolgt das Ziel gesellschaftlicher und beruflicher Teilhabe für psychisch erkrankte Menschen. Fließende Übergänge zwischen der GVP und dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind hierfür die Grundvoraussetzung. Als einer der führenden Anbieter von individuellen Versand-, Konfektionierungs- und Montagearbeiten im Rheinland verbindet die GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH erfolgreich die hohen Qualitätsansprüche ihrer Kunden mit dem Auftrag, psychisch erkrankte Menschen beruflich zu bilden und in das Arbeitsleben zu integrieren. An 3 Bonner Standorten arbeiten mehr als 600 Mitarbeiter an professionellen und kostengünstigen Dienstleistungen aus einer Hand. Die vielschichtigen Anforderungen der Kunden aus Firmen, Staat, Verbänden und Politik bieten psychisch erkrankten Mitarbeitern ein wertvolles Medium, sich im Rahmen marktrelevanter Tätigkeiten zu erproben, weiter zu bilden, und in das reale Arbeitsleben einzubringen.

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