Aufgrund der beispiellosen operativen und finanziellen Herausforderungen durch die Ausbreitung von COVID-19 und die weiterhin sehr dynamischen Entwicklungen im Zuge der Pandemie hält der Verwaltungsrat die am 17. März 2020 mit dem Jahresabschluss 2019 veröffentlichte Prognose für das laufende Geschäftsjahr (Umsatz auf Konzernebene zwischen 380 Mio. Euro und 410 Mio. Euro mit einem EBITDA zwischen 16 Mio. Euro und 20 Mio. Euro) nicht aufrecht. Derzeit lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie weder detailliert ermitteln noch verlässlich beziffern. Ausgehend von der aktuellen Entwicklung rechnet der Konzern jedoch damit, dass Umsatz und Ergebnis nicht wie prognostiziert erreicht werden.

Das erste Quartal 2020 wurde noch nicht stark von der Corona-Krise beeinflusst. Auf Basis vorläufiger Berechnungen erwartet der Konzern für das erste Quartal 2020 einen Umsatz von rund 80 Mio. Euro (2019: 87 Mio. Euro) und ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von ca. 0,3 Mio. Euro (2019: -0,5 Mio. Euro).

Unmittelbar nach Verhängung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland hat der MAX Konzern einen Krisenstab im Management Board eingerichtet, der die Lage kontinuierlich analysiert und bewertet und auf dieser Basis in den kommenden Monaten Entscheidungen trifft. Es wurden bereits mehrere Maßnahmen beschlossen, um die Risiken für den MAX Konzern möglichst gering zu halten, zugleich aber die Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Die Tochterunternehmen halten ihren jeweiligen Betrieb weitgehend aufrecht, auch um die Produktion möglichst flexibel wieder hochfahren zu können. Dabei haben Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter oberste Priorität. Die Liquiditätsposition des Konzerns gewährleistet trotz erhöhter Nettoverschuldung in 2019 ausreichende Flexibilität.

Die Berichterstattung der MAX Automation SE für das erste Quartal 2020 erfolgt am 13. Mai 2020.

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