Die niederschmetternden Folgen der Coronakrise für die deutschen Hotels, Pensionen und Campingplätze sind nun amtlich: Lediglich 4,3 Millionen Gästeübernachtungen zählte das Statistische Bundesamt für den April 2020. Das ist ein Rückgang von 89,3 Prozent gegenüber dem April 2019. Bereits im März bilanzierte die Statistik knapp 53 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. „Das wahre Ausmaß dürfte noch größer sein, da in der Statistik ausschließlich Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten berücksichtigt werden“, sagt der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Norbert Kunz. Der Rückgang geht auf die seit Mitte März geltenden Verbote zur Beherbergung privatreisender Gäste und die starken Einschränkungen im Geschäftstourismus zurück. „Angesicht dieser verheerenden Bilanz steht es außer Frage, dass Bund und Länder der angeschlagenen Tourismusbranche weiterhin unter die Arme greifen müssen. Dafür müssen die von der Koalition verabredeten Unterstützungsmaßnahmen für die Kommunen und die Soforthilfen für das Tourismusgewerbe auf den Weg gebracht werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf", so Kunz.
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