In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und RENN.süd lädt NaturVision am 9. Oktober 2020 zum Kongress #Plastikverhütung ein. Interessierte und Expert*innen suchen den Austausch und konkrete Lösungen zu der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, Plastik zu vermeiden. Der interaktive Kongress mit Kurzvorträgen und moderierten Workshops findet online und live statt.

Eine Studie des Umweltbundesamtes brachte es ans Licht der Öffentlichkeit: Im Körper von 97 Prozent aller zwischen 2003 und 2017 untersuchten Kinder wurden Abbauprodukte von krank machendem Plastik gefunden. Das Problem „Plastik“ in all seinen Facetten von den vermüllten Meeren bis hin zur unsichtbaren Gefahr Mikroplastik ist zum Dauerbrenner geworden. Viele Fragen rund um unsere Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft machen sich an diesem Thema fest. In Fortsetzung des erfolgreichen Kongresses Die Plastikfreie Stadt im Februar 2019 veranstaltet NaturVision in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg nun die zweite Ausgabe unter dem Titel #Plastikverhütung. Private und kommunale Initiativen sollen untereinander und auch mit Akteuren aus der Wirtschaft in Austausch gebracht werden.

Das Wünschenswerte und das Machbare – mit diesem Vortrag zur Kunststoffstrategie des Landes Baden-Württemberg von Minister Franz Untersteller startet der Kongress am Freitagvormittag, 9. Oktober 2020. Der anschließende Vortrag von Prof. Wolfgang Rommel zum Thema Kreislaufwirtschaft zeigt eine wichtige Möglichkeit in Richtung Problemlösung auf.  Drei weitere Kurzvorträge befassen sich mit Plastik im Sportbereich und bei Outdoorausrüstern. Wie kann man Plastik im Alltag von Sportvereinen verringern? Welche Lösungen gibt es für das Mikroplastik-Problem bei Kunstrasen und welche Strategien hat ein großer Outdoorausrüster wie VAUDE, textiles Mikroplastik zu vermeiden?

Am Nachmittag folgen drei moderierte Workshop zu unterschiedlichen Themenkreisen:

Im Mittelpunkt des Workshops Gemeinsam Plastik in der Kommune vermeiden steht ein Erfahrungsaustausch, wie Kommunalverwaltungen, Initiativen und andere Partner dabei am besten zusammenarbeiten und welche Aktivitäten sich hier schon bewährt haben. Im Workshop Kunststoff nachhaltig – wie geht das konkret? geht es um einen kritischen Blick auf biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe, das vom Öko-Institut umgesetzte Projekt #plastikfrei wird vorgestellt und der Inhaber von Schüttgut Stuttgart bringt die Erfahrungen mit seinem Unverpackt Laden ein. Ein weiterer Workshop befasst sich mit der Verantwortung von Handel, Herstellern und Verbrauchern für einen zukunftsfähigen Kunststoffeinsatz. Eine Möglichkeit für nachhaltigen Konsum stellen Mehrwegverpackungen dar, ein weiterer Weg ist konsequentes Recycling. Die Drogeriemarktkette dm hat dafür das #ForumRezyklat ins Leben gerufen. Erstmals arbeiten dort Händler, Hersteller, Entsorger, Verpackungshersteller und Vertreter der Politik mit dem Ziel zusammen, Ressourcen zu schonen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Im Workshop stellen Vertreterinnen von dm und der Firma Henkel ihre innovative Zusammenarbeit im Rezyklat-Forum vor. Präsentiert wird auch das digitale Food-Mehrwegsystem eatTAINABLE, ein Kooperationsprojekt der maxmaier Unternehmensgruppe und der Firma Rieber, das unlängst in Ludwigsburg Premiere feierte.

Begleitend zum Online-Kongress am Freitag, 9. Oktober 2020 gibt es vom 8. bis 15. Oktober ein Film- und Rahmenprogramm rund um das Thema „Plastik“ mit vielen Anregungen zum Selbermachen und Weiterdenken. Unter anderem ist auch der Film „The Beauty“ zu sehen, der gerade den Student Academy Award gewann und der beim NaturVision Filmfestival ONLINE 2020 den Preis der Jugendjury erhielt.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
https://natur-vision.de/de/veranstaltungen/kongress-plastikverhuetung/

Über die Earth-Vision UG

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth Vision UG; Mitveranstalter sind die Film & Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung BadenWürttemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN&KOLB GmbH, AUDI Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die IBA’27, die SportRegion Stuttgart, die Wohnungsbau Ludwigsburg, die Stadtwerke Ludwigsburg, die Kreissparkasse Ludwigsburg und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Medienpartner sind ARTE Magazin, Moritz, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, bioNachrichten, Hallo Ludwigsburg, epd Film, mybetter.world.

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