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  • Erweiterung des digitalen Produkt- und Serviceportfolios weiter vorangetrieben
  • Konzernvertragsbestand mit leichtem Rückgang in den ersten drei Quartalen 2020 – Anstieg von knapp vier Prozent im Vergleich zum 30. September 2019
  • Operativer Konzernumsatz insbesondere durch COVID-19-Pandemie beeinträchtigt
  • Konzernergebnis vor Steuern (EBT) insbesondere durch erhöhte Risikovorsorge und transaktionsbezogene Kosten belastet
  • Vorstand bestätigt reduzierte Prognose für 2020

Die Sixt Leasing SE, ein führender Anbieter im Online-Direktvertrieb von Neuwagen in Deutschland sowie Spezialist im Management und Full-Service-Leasing von Großflotten, hat sich in den ersten neun Monaten 2020, basierend auf der am 21. Oktober 2020 veröffentlichten Prognose, insgesamt im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Bei einem leichten Rückgang des Konzernvertragsbestands im Zeitraum von Ende Dezember 2019 bis Ende September 2020 verzeichnete auch der operative Konzernumsatz einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) lag sehr deutlich unter Vorjahresniveau. Im dritten Quartal wurde die Geschäftsentwicklung insbesondere durch die unter den Erwartungen gebliebene Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage beeinträchtigt. Der Vorstand bestätigt die reduzierte Prognose für 2020.

Geschäftsentwicklung in 9M 2020
In den ersten neun Monaten 2020 wurde insbesondere die Erweiterung des digitalen Produkt- und Serviceportfolios weiter vorangetrieben. Im Geschäftsfeld Online Retail startete Sixt Leasing über seine Online-Plattform sixt-neuwagen.de eine Vertriebskooperation mit PAYBACK zur Vermarktung eines Kia Stonic „VISION“ an Privatkunden. Zudem wurde autohaus24.de vom Nachrichtensender n-tv und vom Deutschen Institut für Service-Qualität mit dem Verbraucher-Award „Deutschlands Beste Online-Portale 2020“ in der Kategorie „Neuwagenportale“ ausgezeichnet und erhielt im Rahmen der FOCUS-MONEY-Studie „Von Kunden empfohlen“ das Prädikat „Hohe Weiterempfehlung“ in der Kategorie „Autoleasing: Online-Anbieter“.

Im Geschäftsbereich Flottenmanagement wurde die Smartphone-App „The Companion“ für Fuhrparkkunden weiterentwickelt und unter anderem mit der digitalen Bezahlfunktion „Shell Payment@Pump“ ausgestattet. Darüber hinaus konnten mit Herrn Christian Braumiller und Herrn Michael Poglitsch zwei ausgewiesene Branchenexperten als neue Geschäftsführer der Sixt Mobility Consulting GmbH gewonnen werden. Im Geschäftsfeld Flottenleasing baute Sixt Leasing seine Kooperation mit der BSH Hausgeräte GmbH im Bereich der Elektromobilität aus.

Der Vertragsbestand im Online Retail fiel im Zeitraum von Ende Dezember 2019 bis Ende September 2020 um 9,9 Prozent auf 40.000 Verträge, insbesondere belastet durch geringere Neubestellungen aufgrund der ökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie weitere Fahrzeugrückläufer aus der im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten 1&1-Kampagne. Der Vertragsbestand im Flottenleasing verzeichnete einen Rückgang um 3,7 Prozent auf 38.900 Verträge. In beiden Geschäftsfeldern verbesserte sich die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2020 nicht so wie geplant, was insbesondere auf die hinter den Erwartungen gebliebene Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie die fortdauernde COVID-19-Situation zurückzuführen ist. Im Flottenmanagement stieg der Vertragsbestand in den ersten neun Monaten 2020 um 3,0 Prozent auf 53.000 Verträge.

Insgesamt sank der Konzernvertragsbestand im In- und Ausland (ohne Franchise- und Kooperationspartner) im Zeitraum von Ende Dezember bis Ende September um 3,2 Prozent auf 131.900 Verträge. Im Vergleich zum 30. September 2019 verbuchte er einen Anstieg von 3,7 Prozent.

Der Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen 2020 sank im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 565,3 Mio. Euro. Der operative Konzernumsatz, in dem die Erlöse aus Fahrzeugverkäufen nicht enthalten sind, ging im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf 319,9 Mio. Euro zurück. Einen großen Einfluss auf den Rückgang des operativen Umsatzes hatte der durch die COVID-19-Pandemie verursachte „Lockdown“ im zweiten Quartal 2020, der unter anderem zu einer signifikant reduzierten Fahrzeugnutzung führte und damit insbesondere einen Rückgang der nutzungsbezogenen Erlöse, wie zum Beispiel Treibstofferlöse, verursachte. Weiterhin ist im dritten Quartal 2020, d.h. nach dem Lockdown im zweiten Quartal 2020, insbesondere der Anstieg der Fahrzeugnutzung nicht wie erwartet eingetreten. Die Verkaufserlöse aus dem Verkauf von Leasingrückläufern und der Vermarktung von Kundenfahrzeugen im Flottenmanagement sanken in den ersten drei Quartalen 2020 um 13,3 Prozent auf 245,4 Mio. Euro. Dieser Rückgang resultiert zum einem aus dem sehr starken ersten Quartal des Vorjahres mit einer sehr hohen Zahl an verkauften Leasingrückläufern im Geschäftsfeld Online Retail und zum anderen aus den Einschränkungen des stationären Kraftfahrzeughandels während des ersten Halbjahres 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel in den ersten drei Quartalen 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7,6 Prozent auf 158,6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) verbuchte im selben Zeitraum aufgrund verschiedener Sondereffekte einen Rückgang von 76,0 Prozent auf 5,2 Mio. Euro. Die operative Umsatzrendite (EBT/operativer Umsatz) lag infolgedessen bei 1,6 Prozent (9M 2019: 6,2 Prozent). Der Konzernüberschuss nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 78,7 Prozent auf 3,4 Mio. Euro ab.

Das niedrigere EBT liegt im Rahmen der angepassten Erwartungen vom 20. Juli 2020 und ist unter anderem zurückzuführen auf den oben beschriebenen Volumeneffekt im Vermarktungsbereich, temporäre vertriebliche Unterstützungsmaßnahmen, gestiegene Marketingaufwendungen zu Jahresbeginn, transaktionsbedingte Kosten im Zusammenhang mit dem im Juli 2020 erfolgten Vollzug des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots der Hyundai Capital Bank Europe GmbH (HCBE) sowie zusätzlichen Risikovorsorgebedarf bei den Restwerten im ersten Halbjahr 2020 in Höhe eines mittleren einstelligen Millioneneurobetrags. Das um einmalige und außerordentliche Effekte bereinigte EBT belief sich auf 15,1 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2020.

Michael Ruhl, Vorstandsvorsitzender der Sixt Leasing SE: „Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen halten uns nicht davon ab, unsere Strategie weiterhin konsequent umzusetzen und insbesondere die Digitalisierung unseres Produkt- und Serviceportfolios weiter voranzutreiben. Unser neuer Großaktionär, die Hyundai Capital Bank Europe, wird uns dabei unterstützen.“

Im November nimmt die Sixt Leasing SE mit ihrem „Black Leasing Friday“ erneut an Deutschlands größter Rabattaktion teil und bietet Privat- und Gewerbekunden auf ihrer Online-Plattform sixt-neuwagen.de beliebte Neuwagen zu besonders attraktiven Konditionen an. Zudem plant das Unternehmen die Einführung eines komplett digitalen Bestellprozesses auf sixt-neuwagen.de ab dem Geschäftsjahr 2021. Darüber hinaus soll das Geschäftsmodell der Sixt Leasing SE auf Gebrauchtwagenleasing erweitert werden.

Ausblick
Wie der Vorstand der Sixt Leasing SE in seiner Ad-hoc-Mitteilung am 21. Oktober 2020 mitgeteilt hat, ist die am 20. März 2020 kommunizierte Erwartung für das Geschäftsjahr 2020 von einem leichten Anstieg des Konzernvertragsbestands gegenüber dem Vorjahr und einem operativen Konzernumsatz in etwa auf Vorjahresniveau voraussichtlich nicht realisierbar. Grund hierfür ist die schwächer als erwartete Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2020 sowie die Aussicht auf eine fortdauernde oder sich sogar verschärfende COVID-19-Situation im vierten Quartal 2020. Der Vorstand geht für das laufende Geschäftsjahr davon aus, dass sich der Konzernvertragsbestand und der operative Konzernumsatz voraussichtlich jeweils deutlich unterhalb des entsprechenden Vorjahreswerts bewegen werden.

Der Vorstand bestätigt zudem die am 20. Juli 2020 angepasste Ergebnisprognose, dass die ursprünglich kommunizierte Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020, die von einem Wert sehr deutlich unter Vorjahresniveau ausging, nicht wie erwartet realisiert werden kann. Dies ist im Wesentlichen auf die bereits im Ergebnis erfassten Effekte aus der zusätzlichen Risikovorsorge und den einmaligen transaktionsbezogenen Kosten sowie auf weitere im vierten Quartal noch zu berücksichtigende transaktionsbezogene Kosten zurückzuführen.

Der Vorstand der Sixt Leasing SE ist der Ansicht, dass die strategische Partnerschaft mit dem neuen Großaktionär HCBE den Sixt Leasing-Konzern in die Lage versetzt, zukünftig gemeinsam neue Wachstumschancen zu nutzen. Zudem erhofft sich der Vorstand aus der Integration von Sixt Leasing in die Gruppe der beiden internationalen und finanzstarken Konzerne Santander und Hyundai auch die Möglichkeit, die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft weiter optimieren zu können.

Die vollständige Konzern-Quartalsmitteilung zum 30. September 2020 kann unter http://ir.sixt-leasing.de/zwischenberichte heruntergeladen werden.

Über Sixt Leasing SE

Die Sixt Leasing SE mit Sitz in Pullach bei München ist ein führender Anbieter im Online-Direktvertrieb von Neuwagen in Deutschland sowie Spezialist im Management und Full-Service-Leasing von Großflotten. Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt das Unternehmen die längerfristige Mobilität seiner Privat- und Firmenkunden.

Private und gewerbliche Kunden nutzen die Online-Plattformen sixt-neuwagen.de und autohaus24.de, um günstig Neufahrzeuge zu leasen. Firmenkunden profitieren von dem kostensparenden Leasing ihrer Fahrzeugflotte und einem leistungsstarken Fuhrparkmanagement.

Die Sixt Leasing SE (WKN: A0DPRE / ISIN: DE000A0DPRE6) ist seit dem 7. Mai 2015 im Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert. Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 824 Mio. Euro.

www.sixt-leasing.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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82049 Pullach
Telefon: +49 (89) 30700-700
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