Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller beschlossen, 10 Mio. Euro für die Filmausfallfonds I und II bereit zu stellen. Damit können Corona-bedingte Schadensfälle bei Dreharbeiten rückwirkend bis zum 1. November 2020 abgefedert werden.

Michael Müller: "Als größter Filmstandort in Deutschland begrüßen wir es sehr, dass es gelungen ist, den Ausfallfonds I und II auf den Weg zu bringen. Zusammen mit den Produzentenverbänden haben wir das Zwei-Säulen-Modell für die Absicherung Corona-bedingter Schäden bei Dreharbeiten für Film- und Fernsehproduktionen entwickelt, da eine solche Versicherung überlebenswichtig für die Filmbranche ist. Ohne den Ausfallfonds I und II wäre das Risiko von Dreharbeiten in Zeiten der Pandemie für ProduzentInnen unüberschaubar. Besonders erfreulich ist die Übereinkunft aller beteiligter Bundesländer darüber, dass die Abwicklung zentral und unbürokratisch über die Filmförderungsanstalt FFA erfolgen wird. Wir hoffen, den Filmschaffenden damit ein gutes Rüstzeug zu geben, damit die Produktion von hochwertigem filmischem Content ‚Made in Berlin‘ weitergehen kann."

6 Mio. Euro gehen in den sogenannten Ausfallfonds I für Ausfälle bei Kino- und HighEnd-Serienproduktionen in Berlin, die von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH gefördert werden. Der Anteil von 4 Mio. Euro dient der Absicherung von TV- und Streaming-Produktionen Berliner Produzenten durch den Ausfallfonds II.

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