Die Vorbereitungen für die Mitarbeiterimpfungen fingen vor Weihnachten an. Ein Angebot, das auf Freiwilligkeit basiert. Über Abfragelisten konnten sich alle Interessierten eintragen. Ein konkreter Impftermin wurde von offiziellen Stellen nicht bekannt gegeben, es hieß, dass mit Verzögerungen bei der Lieferung gerechnet werden muss. Dann ging es plötzlich doch recht schnell. Von der Anlieferung unter Polizeischutz bis zum ersten geimpften Mitarbeiter vergingen keine 4 Stunden.

„Der grobe Plan für die Mitarbeiterimpfung stand schon, Räumlichkeiten und Arbeitsplätze für die Spritzenvorbereitung waren fertig, die Abfrage für die erste Impfphase war abgeschlossen“, erklärt Geschäftsführer Jörgen Wißler. „Wir sind froh, unseren Mitarbeiter*innen dieses Angebot so schnell machen zu können und freuen uns, dass es so gut ankommt“. Auch der Geschäftsführer der Lungenklinik Gauting lässt sich am heutigen Tag impfen. „Ängste sind menschlich und verständlich, aber unsere Entscheidungen sollten nicht davon geleitet werden. Sachlich betrachtet erhöhen wir durch diese Impfung die Sicherheit für unsere Mitarbeiter*innen, die täglich mit Covid-19 Patienten arbeiten. Das ist etwas Gutes.“

Am ersten Tag der Impfaktion wurden ca. 80 Mitarbeiter der Lungenklinik geimpft, innerhalb von zwei Tagen wird etwa ein Drittel der Belegschaft geimpft. Vom Reinigungspersonal über Dokumentationsassistenten bis hin zu Pflegekräften und Ärzten, die auf den Covid-Stationen arbeiten. „Jeder, der sich impfen lassen will hat hier die Möglichkeit“, so Wißler.

„Dieser Schritt ist ein notwendiger und richtiger Schritt Richtung Herdenimmunität, die wir erreichen müssen, um aus der jetzigen Krisensituation heraus zu kommen – nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch im privaten Leben“, erklärt Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Gesierich. „Die Wirksamkeit des Impfstoffes wurde deutlich und wissenschaftlich seriös nachgewiesen und daher auch zugelassen. Die Schutzwahrscheinlichkeit ist mit etwa 95 Prozent sogar recht hoch“, so der Lungenfacharzt.

Goran Sumic ist Gesundheits- und Krankenpfleger und leitet die Pflegeabteilung für Infektiologie der Lungenklinik, eine der ersten Anlaufstellen für Patienten mit hochansteckenden Viruserkrankungen der Lunge. Auch er gehörte zu den ersten Mitarbeitern, die sich haben impfen lassen. „Ich habe zwei Gründe, die mich dazu bringen, mich so schnell wie möglich impfen zu lassen: Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgen, dazu gehört es auch, dass wir Mitarbeiter selbst nicht zur Gefahr werden und die Patienten/-innen unwissentlich anstecken. Die Personalsituation in den Krankenhäusern ist sehr angespannt, daher ist dieser Schutz für die Mitarbeiter sehr wichtig“, erklärt er. „Ich selbst habe seit Anfang des Jahres meine Großmutter nicht mehr besucht, aus Angst sie anzustecken. Wir haben in der Arbeit viel Kontakt zu dieser Krankheit und müssen uns selbst schützen, um auch die zu schützen, die wir lieben“, so Sumic weiter. Es ist großes Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein, das die meisten der Mitarbeiter dazu bringt, sich impfen zu lassen.

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Die Gautinger Lungenklinik ist bayernweit das erste anerkannte Zentrum für Atemwegs-, Lungen- und Thoraxmedizin (ZALT). Mit 268 Betten und jährlich über 10.000 stationär behandelten Patienten ist sie die größte Lungenklinik in Bayern und zählt zu den fünf führenden Lungenkliniken bundesweit. Die Fachklinik ist Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gründungsmitglied des Comprehensive Pneumology Centers (CPC) sowie eine der wenigen außeruniversitären Lungenkliniken im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL). Die Spezialisten der Pneumologie, Thoraxchirurgie sowie Intensiv-, Schlaf- und Beatmungsmedizin sind deutschlandweit bekannt und mehrfach ausgezeichnet – zuletzt vom Nachrichtenmagazin Focus als "Top nationale Klinik für Lungenkrebs" und "Top regionales Krankenhaus".

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