Mick Schumacher will schon in seiner ersten Saison in der Formel 1 einmal auf dem Podium stehen. Dafür müsse es allerdings nicht nur gut laufen. „Sollte es wie im letzten Jahr ein paar verrückte Rennen geben, vielleicht kommt ja dann mal ein Podium heraus. Klar, das ist geträumt, aber wir dürfen träumen“, sagte Schumacher in seinem ersten Interview mit der Online-Ausgabe der Zeitschrift auto motor und sport. Allerdings ist Schumacher die begrenzte Performance seines Haas bewusst. „Wir müssen uns im Klaren sein, was das Potenzial des Autos ist. Wir müssen ehrlich zu uns sein, und unseren Job machen. Das Beste wäre natürlich Punkte zu sammeln.“

Allerdings hat Schumacher ausgesprochen großen Respekt vor der Formel 1 und müsse noch viel lernen. „Ich bin in meiner Karriere zwar viele Rennen gefahren, aber nichts kommt nah an die Situation heran, die ein Formel-1-Wochenende mit sich bringt“, so Mick Schumacher. „Es wird sehr speziell. Ich hatte sehr viele Zoom-Anrufe mit meinem Team, um mich vorzubereiten. Aber ein Rennen wird ein Ereignis, das man erst einmal mitgemacht haben muss, um es zu verstehen.“

Zumal die Vorbereitung auf die Saison stark eingeschränkt gewesen sei und das Training am Freitag auch noch von drei auf zwei Stunden gekürzt wurde. „Wir haben als Team nur drei statt wie in den Jahren davor sechs oder acht Testtage. Das bedeutet, dass ich nur eineinhalb Testtage vor meinem ersten Rennen bekomme – und dann noch eine Stunde Training weniger. Nein, das höre ich nicht gerne.“

Vorbereitet hat sich Schumacher vor allem am Simulator zu Hause. „Zum Glück habe ich die Möglichkeit, es zu Hause zu machen und dort meine Strecken zu trainieren und meine fahrerischen Fertigkeiten zu schleifen. Aber das ist alles nicht so gut, wie im echten Auto zu sitzen oder in einem vernünftig großen Simulator wie bei einem Formel-1-Team. Es ist alles sehr schwierig, sehr anders als in den Jahren davor. Covid hat leider vieles eingeschränkt.“

Großes Lob zollt er seinem Rennstall Haas für den guten Umgang mit seinen Fahrern. „Sie sind nicht das größte Team. Dafür haben sie einen sehr direkten Draht zu ihren Fahrern. Wir stehen sehr oft im Kontakt. Es ist einfach gut zu wissen bzw. zu diskutieren, was die Ziele des Teams sind. Sie arbeiten sehr gut mit ihren Fahrern zusammen. Ich glaube auch, dass dem Team frischer Wind sehr gut tun wird. Hoffentlich motiviert sie das, und lässt uns zusammen gut voranschreiten. Ich habe mich sofort wohl gefühlt“, so Schumacher. „Ich freue mich, dort untergekommen sein. Es ist eine gute Station, um mich weiterzuentwickeln.“ Für die kommende Saison hat sich Schumacher vorgenommen, am Ende deutlich besser zu fahren als zum Beginn. „Ich will einen Unterschied zwischen Anfang und Ende des Jahres sehen. Dass ich mich weiterentwickelt, verbessert und mit dem Team so gut zusammengearbeitet habe, wie ich es kann. Ich will eine Beziehung aufbauen und erreichen, dass wir zusammen voranschreiten können.“ Auf jeden Fall will er schon im ersten Jahr in der Formel 1 überzeugen. „Generell fühle ich mich so, dass ich das Potenzial habe, direkt im ersten Jahr zu überzeugen. Dementsprechend werde ich alles daran setzen, es in dieser Saison hinzubekommen, um nicht auf das zweite Jahr warten zu müssen.“

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