• Pharmalogistiker Unitax nutzt in Corona-Impfstofflogistik Kühlverpackungen von Schaumaplast aus biomassenbilanziertem Styropor® BMB von BASF
  • Sicher, gut gekühlt und ressourcenschonend: Bewährte Eigenschaften von Styropor®, dem expandierbaren Polystyrol (EPS) der BASF, bleiben erhalten

Lieferungen von Unitax werden in diesen Wochen von Kliniken, Pflegeheimen und Impfzentren in ganz Brandenburg sehnlichst erwartet. Der erfahrene Pharmalogistiker verteilt den Corona-Impfstoff exklusiv im Auftrag der Landesregierung. Neben der exakten Einhaltung aller Kriterien bei Lagerung und Transport der sensiblen Fracht ist für das Berliner Unternehmen auch die Nachhaltigkeit der Prozesse wichtig. Bei all diesen Themen setzt Unitax auf die Zusammenarbeit mit der Schaumaplast-Gruppe und BASF.

Schaumaplast entwickelt und produziert unter der Marke Thermocon passive, also stromlos arbeitende Kühlsysteme für die Pharmaindustrie. Die leichten Thermoboxen können mit Spezialakkus für nahezu jeden Temperaturbereich und verschiedene Volumina ausgelegt werden. Diese Flexibilität bei Größe und Kühlung kommt bei der Corona-Impfstofflogistik immer mehr zum Tragen, da zunehmend Vakzine in Bereichen von minus 70, minus 15 bis minus 25 sowie plus zwei bis plus acht Grad Celsius gleichzeitig zu liefern sind.

„Gemeinsam mit unserem Kunden Unitax können wir hier die Stärken von aktivem und passivem Kühltransport ausspielen. Unitax ist somit in der Lage, mit seinen strombetriebenen Kühlaggregaten in den Fahrzeugen und unseren passiven Kühlsystemen mehrere Temperaturbereiche für unterschiedliche Impfstofftypen auf einem Fahrzeug zu kombinieren. Das sorgt auf dem ganzen Transport für sehr konstante und sichere Bedingungen für den Impfstoff“, erklärt Toni Küttner, Geschäftsführer der Schaumaplast Sachsen GmbH im sächsischen Nossen. Der Standort ist einer von mehreren Schaumaplast-Werken, welche die für jeden Kunden spezifizierten und qualifizierten Kühlverpackungen produzieren, darunter mit dem Pallet-Transporter auch das „Flaggschiff“. Dieser Behälter kann eine komplett verpackte bzw. vorkonditionierte Europalette aufnehmen und die temperaturempfindliche Ware teils mehr als fünf Tage sicher kühlen.

Für Unitax-Geschäftsführer André Reich, der in der Unternehmensflotte bereits seit 2017 auch Elektrotransporter einsetzt, spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine große Rolle: „Wir können dank der verschiedenen Kühlsysteme unsere Fahrten optimieren und dadurch auch reduzieren. Das ist wirtschaftlich sinnvoll und gut für die Umwelt. Schaumaplast punktet hier außerdem noch mit einem weiteren Vorteil: Das Unternehmen bietet Verpackungen an, die aus alternativen Rohstoffen hergestellt werden, dabei aber die gleichen hochwertigen Eigenschaften aufweisen wie konventionelle Kunststofflösungen. Diese ‚grüne‘ Box passt zu unserer Unternehmensphilosophie und kommt sozusagen doppelt gut an – mit ihrem sicher gekühlten Inhalt und ihrer Umhausung.“

Die Boxen bestehen aus biomassebilanziertem Styropor® von BASF und haben ein verbessertes Umweltprofil. „Wir sind der erste TÜV-zertifizierte Verarbeiter dieses nachhaltigen Materials im Verpackungsbereich“, informiert Markus Hoffmann, Geschäftsführer der Schaumaplast-Gruppe. Bei der Produktion von Styropor® Biomass Balance (BMB) ersetzt BASF fossile Rohstoffe durch nachwachsende Ressourcen wie Bio-Naphta oder Biogas. Diese aus organischem Abfall oder pflanzlichen Altölen gewonnenen Produkte werden zu Beginn des Herstellungsprozesses im BASF-Verbund eingesetzt. Der biomassebilanzierte Anteil wird über ein zertifiziertes Verfahren den Endprodukten rechnerisch zugeordnet. „Styropor® BMB ist eine von zwei massenbilanzierten, ressourcenschonenden neuen Styropor-Entwicklungen unseres Unternehmens. Damit sorgen wir nicht nur für optimale Isoliereigenschaften der Kühlboxen, sondern leisten auch einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks unserer Produkte. Fossile Rohstoffe wie Naphtha oder Erdgas lassen sich aber inzwischen auch durch chemisch aufbereitete vermischte Kunststoffabfälle ersetzen. Auch das kommt der Umwelt zugute“, sagt Klaus Ries, Leiter des Styrenics-Geschäfts Europa der BASF.

Über Schaumaplast

Die Schaumaplast-Gruppe ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Reilingen. An fünf Produktionsstandorten in Deutschland, Polen und den USA werden technische Formteile aus Partikelschäumen wie Styropor und EPP hergestellt.

Unter der Marke Thermocon entwickelt, qualifiziert und produziert in der Schaumaplast-Gruppe ein eigener Geschäftsbereich Thermoverpackungen für die Pharmaindustrie. In den Thermocon-Systemen werden von Corona-Testkits, Organen, Krebswirkstoffen bis hin zu Tiersamen verschiedenste temperaturempfindliche Produkte transportiert.

Weitere Informationen unter www.schaumaplast.com und www.thermocon.cool 

Über Unitax

Für Hersteller und Großhändler von Arzneimitteln und Medizinprodukten realisiert die Unitax-Pharmalogistik GmbH seit Jahrzehnten die gesamte Logistikkette. Das 1991 gegründete Unternehmen verfügt am Standort Berlin-Schönefeld über ein Logistikterminal mit 20.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche für sensible Pharmaprodukte; jeweils 10.000 Quadratmeter stehen am Standort Großbeeren/GVZ Berlin-Süd sowie im GVZ Nürnberg zur Verfügung. Darüber hinaus ist Unitax Gründungsgesellschafter von GDP network solutions, einem deutschlandweiten Stückgutnetz speziell für Arzneimittel und Medizinprodukte. Unitax bietet Transporte entsprechend der Good Distribution Practice (GDP) sowie zahlreiche zertifizierte Mehrwertleistungen nun auch für die Netzwerkpartner und deren Kunden.

Weitere Informationen unter www.unitax-berlin.de 

Über BASF SE

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 110.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2020 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden Euro. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com und www.styrenicfoams.com

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

BASF SE
Carl-Bosch-Straße 38
67056 Ludwigshafen
Telefon: +49 (621) 60-0
Telefax: +49 (621) 60-42525
http://www.basf-ag.de

Ansprechpartner:
Sven Heppes
Telefon: +49 (621) 60-58772
E-Mail: sven.heppes@basf.com
Ina Reichel
Schaumaplast
Telefon: +49 (172) 6029478
E-Mail: inareichel@ma-reichel.de
Martina Nehls
Unitax
Telefon: +49 (177) 3630471
E-Mail: presse@unitax-berlin.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel