In einer gemeinsamen Pilotphase wurde der Mehrwert der neuen Technologie mit Einsatz künstlicher Intelligenz von Delicious Data demonstriert und ein flächendeckender Rollout über alle 7 Standorte von den Verantwortlichen der ERGO-Gourmet beschlossen. "Wir sind uns sicher, so den nächsten Schritt in einem stetigen Prozess der Ressourcenschonung zu gehen und gleichzeitig unsere Mitarbeiter zu entlasten." so Barret Jähn, Operative Steuerung – Projekte & Prozesse – ERGO Gourmet GmbH.

Zu einer zeitgemäßen Betriebsgastronomie gehört heutzutage neben hochwertigen und abwechslungsreichen Gerichten auch eine stetige Entwicklung im technologischen Bereich. Die preisgekrönte Prognose-Lösung von Delicious Data unterstützt das Personal in der Küche proaktiv mit Prognosen zum erwarteten Gästeaufkommen und den daraus resultierenden Menüs. Die Software nutzt künstliche Intelligenz, um für die gewünschten Menüs eine stetig aktualisierte Prognose abzugeben. Die Menüplanung wird dabei weiterhin vom Leitungsteam der Küche vorgenommen und an das System übermittelt. Im System werden dann Entscheidungsverhalten am Standort in der Vergangenheit analysiert und mit externen Einflussfaktoren kombiniert, zum Beispiel dem Wetterbericht oder Ferien- und Urlaubszeiten. So werden die Einflüsse, die ein Tag mit 30°+ mit sich bringt, ebenso berücksichtigt wie ein Brückentag im jeweiligen Bundesland.

"Für uns ist es ein enormer Mehrwert, dass wir eine so fundierte Hilfe bei der Planung haben und damit Zeit sparen aber auch genauer planen können!" sagt Herr Benedikt Zweckerl, Betriebsleiter Standort Köln, weiter: "Kurzfristige Änderungen in der Planung berücksichtigt die KI und informiert uns. Diese Verlässlichkeit ist eine große Unterstützung im Daily Business." Hierbei hilft eine Besonderheit des Systems: die abhängige Modellierung. So verändern sich die Prognosen für alle Gerichte, wenn aus dem angebotenen Kaiserschmarrn mit Apfelmus auf einmal ein Veggie-Burger mit Pommes wird. Ähnlich wie jeder Gast bei einem veränderten Angebot seine Entscheidung überdenkt, setzt auch das System die Zusammenhänge neu ins Verhältnis und ermöglicht dem Küchenteam so eine zielgerichtete Produktion. Konkret bedeutet diese veränderte Art der Planung auch eine Einsparung bei den eingesetzten Lebensmitteln, so konnte die Wareneinsatzquote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,32 % reduziert werden.

Um herauszufinden, welche Auswirkungen das auf die Menge der Lebensmittelabfälle hat, wurde gemeinsam mit dem Team von ERGO Gourmet ein neues Food Waste Monitoring Feature entwickelt. "Wir wollten festhalten, wie viel Lebensmittelabfall täglich an jedem Standort anfällt. Daher sind wir mit Delicious Data in den Austausch gegangen und haben gemeinsam das Food Waste Monitoring entwickelt. Nun wird an jedem Standort gemessen und durch die digitale Erfassung auch direkt analysiert.", sagt Barret Jähn. Die gesamten Lebensmittelabfälle pro Teller konnten damit beziffert werden und wurden im Testzeitraum um 27 % reduziert. Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen so in den Küchen nun noch mehr Hand in Hand.

Über ERGO Gourmet:

Die ERGO Gourmet GmbH wurde 2009 als Tochter der ERGO Group AG gegründet und beschäftigt derzeit ca. 200 Mitarbeiter am Hauptsitz in Düsseldorf und an sechs weiteren Standorten in Deutschland. Die Dienstleistungen umfassen neben dem Frühstücksangebot vor allem Mittagsverpflegung auf hohem Niveau. Darüber hinaus wird ein Konferenz- und Vorstandsservice sowie Zwischenverpflegung an den Kaffeebars angeboten. Weitere Informationen unter www.ergo-gourmet.de

Über die Delicious Data GmbH

Delicious Data wurde von Valentin Belser und Jakob Breuninger gegründet und ist Vorreiter im Bereich der intelligenten Planungsoptimierung für große Gastronomieunternehmen und Bäckereien. Kunden können damit nicht nur vermeidbare Lebensmittelverluste reduzieren, sondern auch Betriebskosten signifikant senken und mittels datengetriebener Analysen neue Erkenntnisse über ihren Betrieb gewinnen. Bereits im Jahr 2017 konnte Delicious Data den Axel Bohl Preis, den Nachwuchspreis des DIG, gewinnen. Mitte des vergangenen Jahres erhielt das Startup für seine Lösung dann den Bundespreis 2020 "Zu gut für die Tonne". Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, darüber auf der digitalen Preisverleihung: "Delicious Data nutzt die Chancen von Künstlicher Intelligenz, um Überproduktion im Mensabetrieb zu vermeiden. Dies sollte zum Standard werden." Die Prognose-Lösung wird stetig weiterentwickelt und konnte so bereits durch das erwähnte Food Waste Monitoring ergänzt werden. Für die Analyse der Datenmengen, die in einem Betrieb der Gemeinschaftsverpflegung heute anfallen, wurde zudem ein Analyse Dashboard integriert. Auf dieser BI- Plattform können alle relevanten Kennzahlen schnell und zielführend ausgewertet werden. Als nächster Schritt entsteht gerade eine Lösung für die Zwischenverpflegung um hier mit Prognosen auf Stundenbasis bedarfsgenau produzieren zu können. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.delicious-data.com.

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