Der beliebte Darmkrebsmonat März hat aufgrund der Corona-Pandemie deutlich an Aufmerksamkeit eingebüßt. Die ersten Lockdown-Maßnahmen vor einem Jahr trafen den deutschlandweiten Aktionsmonat exakt Mitte März 2020. Der verlorene Zeitraum wird jetzt nachgeholt und an den Darmkrebsmonat März 2021 angehängt. Die Werbekampagne #Präventiophobie läuft weiter. Die Produktionskapazitäten der Abführdosen wurden erhöht. 

Nach einer spontanen Sondersitzung des Ausschusses des Teamgremiums der Felix Burda Stiftung und des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. verkündeten die Bürochefs um drei Uhr Nachmittags die Entscheidung die bundesweit Gültigkeit haben soll: Der Darmkrebsmonat März 2021 wird einmalig bis einschließlich 15.April 2021 verlängert. In diesem Zeitraum gelten dieselben Regeln, die sich seit Gründung des Awareness-Monats im Jahr 1902 bewährt haben: 

  1. SAS: Über Darmkrebs in der Familie Sprechen, auf Symptome Achten, Spiegeln.
  2. #DontStayatHome: Insbesondere den Hochrisikogruppen ab 50 Jahren wird empfohlen, das Zuhause umgehend zu verlassen und sich zu einem Magen-Darm-Arzt zu begeben. Nur hier kann größtmöglicher Schutz vor Darmkrebs gewährleistet werden. 
  3. Vorsorgen, Vorsorgen, Vorsorgen! Jetzt gehe es darum, möglichst rasch die besonders gefährdeten Personengruppen zu schützen, so ein Sprecher. Deswegen bieten ab sofort Vorsorgezentren im gesamten Bundesgebiet jedem Mann ab 50 Jahren und jeder Frau ab 55 Jahren die Vorsorge-Koloskopie gegen Darmkrebs kostenfrei an. "Wir wollen jedem Anspruchsberechtigten in Deutschland noch bis Juni, Juli oder August ein Vorsorge-Angebot machen," betont einer der es wissen muss.
  4. Klopapier: Insbesondere im Vorfeld der Darmspiegelung kommt es zu einem dramatischen Anstieg des Verbrauchs. Wie vorbildliche Vorsorger berichten, entleere sich ihr Darm solange, bis nur noch klare Flüssigkeit zu sehen sei. Der Verband koloskopiefreundlicher Klopapier-Produzenten (KolKlo) versprach daher unbürokratische Hilfe. Ein Ergebnis wird nach der Sondersitzung erwartet.

"Der Darmkrebsmonat März ist eine seit Jahrhunderten gelebte Tradition in Deutschland", betont der Pressesprecher der Felix Burda Stiftung, Carsten Frederik Buchert. "Im März letzten Jahres aber hat die Corona-Pandemie das Land kalt erwischt. Die Maßnahmen gegen Corona und die wichtige Aufklärung über das Virus sorgten daher für einen dramatischen Einbruch der Awareness für die Darmkrebsvorsorge. Die redaktionelle Berichterstattung brach quasi über Nacht ein. Und tausende Präventionsfans konnten ihre Lieblings-Gastroenterologen nicht besuchen, weil Hygienematerial und Schutzausrüstung fehlte."

Um den Verlust aus 2020 auszugleichen, wolle man nun wenigstens einen Teil der verlorenen Aufmerksamkeit für die Prävention von Darmkrebs zurückgewinnen. Der hart verlängerte "Darmkrebsmonat März bis 15.April 2021", so der offizielle Titel, soll helfen, den Darmkrebs weiter zurückzudrängen.   

Das Deutsche Institut gegen Präventiophobie (DIgP) veröffentlichte hierzu die neuesten Inzidenzen: So erkrankten zuletzt 61.020 Menschen in Deutschland pro Jahr an Darmkrebs. Dies ist ein Anstieg um 580 Fälle im Vergleich zum vorherigen Erhebungszeitraum. Dank der oben beschrieben Maßnahmen aber sei es gelungen, die Anzahl der jährlichen Todesfälle auf zuletzt 24.596 pro Jahr zu senken. Überhaupt seien seit Einführung der Vorsorge-Darmspiegelung in Deutschland bislang 145.000 Todesfälle verhindert worden.

"Diesen Erfolg können wir jetzt weiterführen: Die Hygienekonzepte sind perfekt, die Terminvergabe funktioniert reibungslos, die Vorsorgezentren arbeiten fieberhaft", gibt sich der bereits 2-fach gespiegelte Buchert kämpferisch. 

Ernsthafte Informationen und Online-Schnelltests (kein Witz!) auch über den 1.April hinaus finden Sie spassbefreit auf www.felix-burda-stiftung.de

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