Mit Stichtag 31. Juli 2021 sind in der Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald insgesamt 937 neue Ausbildungsverträge eingetragen worden. Diese Zahl gab Detlev Michalke, Pressesprecher der Handwerkskammer, bekannt. „Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres sind dies 195 Verträge mehr – oder auch 26,3 Prozent“, so Michalke weiter.

Er führte den deutlichen Anstieg auch auf die schlechten Zahlen des Vorjahres zurück, als in der Pandemie viele Betriebe unsicher waren, was die Ausbildung anging. Aktuell gebe es noch „Luft nach oben“, so Michalke, denn 2019, also im Jahr vor Corona, gab es Ende Juli bereits 1.012 neu eingetragene Ausbildungsverträge.

Er verwies darauf, dass aktuell noch mehr als 400 freie Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse online der Handwerkskammer gelistet sind. Darunter sind mehr als 50 etwa für das Berufsbild des Elektronikers. Aber auch für andere Berufe werden noch Bewerberinnen und Bewerber gesucht, etwa als Anlagenmechaniker (SHK), Maler und Lackierer oder Metallbauer. Und auch in den kaufmännischen Berufen gibt es noch freie Lehrstellen. „Unsere Mitgliedsbetriebe haben uns in diesem Jahr sehr viel mehr freie Lehrstellen gemeldet als in den letzten Jahren. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Unternehmen nicht so viele Bewerbungen bekommen haben wie sonst“, so der Sprecher.

Immer noch, so Michalke, könnten sich Schülerinnen und Schüler über die Seiten Berufsorientierung digital auf der Homepage der Kammer zu Ausbildungsberufen informieren. Und in der Lehrstellenbörse könne man nach bestimmten Berufen an bestimmten Orten oder einer Umkreissuche entsprechende freie Ausbildungsplätze finden. Dort finden Interessenten „Roß und Reiter“, also direkte Ansprechpartner, an die man sich wenden könne, erläutert Michalke weiter.

Und wer noch Beratung brauche, der kann sich an die Handwerkskammer wenden, denn in digitalen Beratungsgesprächen per Telefon oder Videochat werden letzte Unsicherheiten abgebaut. Zudem bestehe, so Michalke, die Möglichkeit, sich in den Bewerberpool aufnehmen zu lassen und bei einer vakanten Ausbildungsstelle in den Fokus zu rücken. Diese Brücke zwischen Ausbildungssuchenden und Ausbildungsbetrieben führt im Idealfall direkt zu einem Kennenlernen und schließlich zu einem Ausbildungsvertrag.

Er ist stolz darauf, dass die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe weiterhin sehr hoch ist. „Das Handwerk braucht motivierte Bewerber. Und wer sich jetzt bewirbt, hat gute Chancen, noch in diesem Jahr in eine Karriere mit Lehre zu starten, auch kurzfristig“, sagt Michalke. Die jungen Leute sollten diese Chance ergreifen und sich noch bewerben. Die Handwerksbetriebe sind auch für späte Bewerbungen offen.

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