Der aktuelle Weltklimabericht der UN-Organisation IPCC liefert alarmierende Daten: Bereits in den frühen 2030er Jahren, also schneller als bisher prognostiziert, könnte der Klimawandel zu einem Anstieg der globalen Erderwärmung um 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau führen. Ohne Gegenmaßnahmen wäre dies eine Entwicklung mit verheerenden Folgen, deren Vorboten wir schon heute zu spüren bekommen: „Je stärker die globale Erwärmung ist, desto häufiger und heftiger werden Wetter- und Klimaextreme. Dazu zählen Hitzewellen, Starkregen und Dürren in bestimmten Weltregionen“, sagt die Physikerin Prof. Veronika Eyring, eine der Mitautorinnen des Klimaberichts: „Deshalb geht es darum, jedes Zehntel Grad Erwärmung zu vermeiden – und nicht bei einer bloßen Unterscheidung zwischen 1,5 Grad und 2 Grad Erwärmung zu bleiben.“

Insbesondere aber geht es für jeden Einzelnen darum, bei dieser notwendigen Vermeidung nicht nur auf Klimaschutzmaßnahmen der Politik zu zählen, sondern gerade im persönlichen Bereich verantwortungsvoll zu handeln. Denn auch einem privaten Haushalt bieten sich zahlreiche Optionen, unnötigen Energieverbräuchen und damit vermeidbaren Emissionen etwas entgegenzusetzen. Allerdings ist vielen Menschen nicht bewusst, welche der vielen gut gemeinten Energiespar-Tipps tatsächlich die effektivsten Auswirkungen haben. Natürlich sollte in unbenutzten Räumen kein Licht brennen, Waschmaschinen und Trockner sollten erst gut gefüllt gestartet werden und elektronische Geräte nicht ständig im Stand-by-Modus verbleiben. Fakt ist jedoch: Auf den gesamten Energieverbrauch eines Haushalts haben diese Maßnahmen nur einen geringen Einfluss. Was sowohl die Nebenkosten als auch die Emissionen viel deutlicher in die Höhe treibt, ist der gesamte Bereich der Wärmeerzeugung, mit Abstand der größte Energieverbraucher in Wohngebäuden.

Wer etwas zum Klimaschutz beitragen möchte, sollte deshalb mit seinen Sparmaßnahmen bei der Heizung und der Warmwasserbereitung ansetzen. Damit sind weder eiskalte Duschbäder noch dicke Pullover am Esstisch gemeint. Schon die regelmäßige Wartung des Heizkessels, eine sinnvolle Programmierung der automatischen Temperatur-Absenkung oder unverstellte Heizkörper können den Energiebedarf deutlich senken. Wer das Klima noch konsequenter schützen möchte, kann seit einiger Zeit auch bereits bei der Brennstoffauswahl auf CO2-Neutralität achten. Bei CO2-kompensierten Energieträgern wird deren Emissionspotenzial durch Investitionen der. Brennstoffhändler in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Dass diese Kompensation korrekt durchgeführt wird, belegt das „RAL-Gütezeichen CO2-kompensierte Energieprodukte“. Es wird erst nach sorgfältiger Kontrolle der entsprechenden Ausgleichsberechnungen und Zertifikate durch neutrale Sachverständige bzw. Prüfstellen verliehen (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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