Die Rotbuche ist Baum des Jahres 2022. Das hat die „Baum des Jahres – Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung“ mitgeteilt. Erstmals erhält eine Baumart diesen Titel damit zum zweiten Mal. Mit der erneuten Wahl der in Europa dominierenden Buchenart soll auch auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden.

„Ich finde die Wahl der Rotbuche sehr passend. Rotbuchenwälder haben ihren Schwerpunkt in Mitteleuropa und Deutschland ist das Kernland der Rotbuche. Sie ist hier heimisch und an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst. Wetterextreme wie die Trockenheit in den vergangenen Jahren haben aber selbst den Rotbuchenbeständen zugesetzt – auch bei uns im Hainich. Besonders alte Buchen an ohnehin trockeneren Hangstandorten, die dort bislang gut gediehen, kommen nun an ihre Grenzen. Es ist ganz deutlich: Der Klimawandel ist auch in Deutschland angekommen und es ist höchste Zeit zum Handeln!“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann.

Initiator Dr. Silvius Wodarz (1930 – 2018) gilt als Umwelt- und Naturschützer der „ersten Stunde“. Der Forstwissenschaftler kam unter Eindruck der Debatte um das Waldsterben in den 1980er- Jahren und angeregt durch Vorbildaktionen wie die Wahl eines „Vogel des Jahres“ auf die Idee, auch eine Baumart besonders herauszustellen. Unter seinem Motto „Man muss Bäume nicht neu erfinden, man muss sie nur neu entdecken!“ erreichte er, dass sich die Menschen in Deutschland mehr für Bäume interessieren und auch stärker für deren Belange sensibilisiert sind. Beginnend mit der Stieleiche hat der von ihm gegründete Verein ab 1989 jeweils einen „Baum des Jahres“ ausgerufen.

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