Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2021 die Förderung von 32 lokaljournalistischen Projekten für das Land Brandenburg in 2022 bewilligt. Damit geht das in diesem Jahr erstmals aufgelegte Förderprogramm für lokale Rundfunk- und Internetangebote zu Beginn des neuen Jahres nahtlos in die nächste Runde. „Die Zahl der Anträge auf Projektförderung in 2022 ist im Vergleich zur ersten Förderrunde weiter gestiegen. Das Antragsvolumen von 2,2 Millionen Euro übertraf die verfügbaren Fördermittel um mehr als das Doppelte“, erklärt Martin Gorholt, Vorsitzender des mabb-Medienrats. „Wir mussten daher in dieser zweiten Förderrunde nochmal schwierigere Auswahlentscheidungen treffen. Auch wenn wir gern viel mehr Projekte im Sinne einer flächendeckenden und vielfältigen lokalen Informationsversorgung in Brandenburg unterstützen würden, das Wichtigste ist: Die zu Beginn des Jahres erfolgreich begonnene Förderung des Lokaljournalismus in Brandenburg wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Dafür dankt der Medienrat der Landesregierung und den Fraktionen des Brandenburger Landtags, die die Lokaljournalismus-Förderung seit vielen Jahren unterstützen und über den Landeshaushalt wieder die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt haben.“

Im Förderzeitraum vom 1. Januar 2022 bis 31. März 2023 fördert die mabb nun 32 lokaljournalistische Projekte von 19 Medienanbietern. „Wieder sind im Rahmen unserer Förderung alle digitalen Mediengattungen abgedeckt“, so mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken. „In elf Landkreisen sowie zwei kreisfreien Städten Brandenburgs dürfen wir uns auf neue lokaljournalistische Angebote freuen – von Podcasts, über Newsletter, TV-Magazine, Web Stories und Reportagen bis zu Talk- und Interviewformaten.“

Informationen über die geförderten lokaljournalistischen Angebote finden Interessierte ab Januar 2022 auf der Internetseite der mabb.

Fördermittel aus dem Landeshaushalt Brandenburg machen Unterstützung möglich

Dr. Benjamin Grimm, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg und Beauftragter für Medien und Digitalisierung: „Die Bedeutung von lokalem Qualitätsjournalismus für den sozialen Zusammenhalt und für die Teilnahme an demokratischen Prozessen liegt auf der Hand. In den letzten Monaten ist das Interesse an lokaler und regionaler Berichterstattung über alle Medien hinweg stark gewachsen. Deshalb hat das Land Brandenburg auch für das Jahr 2022 eine Million Euro zur Verfügung gestellt und so dafür gesorgt, dass die im letzten Jahr begonnene Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann. Ziel dieser Förderung ist es, Defizite in der lokalen Informationsversorgung vor Ort zu beheben – dazu bedarf es nachhaltiger Ergebnisse.“

Der 2019 novellierte Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg erlaubt die Förderung lokaljournalistischer Angebote durch die mabb. Die Medienanstalt prüft und bewertet die Förderanträge auf Grundlage der Fördersatzung Lokaljournalismus der mabb und der hier definierten Kriterien. Eine inhaltliche Bewertung der beantragten lokaljournalistischen Angebote findet dabei bewusst nicht statt. Voraussetzung für das Förderprogramm ist, dass die Medienanstalt für diesen Zweck Landesmittel oder Mittel Dritter zur eigenverantwortlichen Verwendung erhält. Ende 2020 hat der Landtag Brandenburg in diesem Zusammenhang erstmals eine Million Euro für das Jahr 2021 bereitgestellt. Damit ist Brandenburg in ganz Deutschland Vorreiter bei der Förderung lokaljournalistischer Inhalte.

Über Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Die mabb ist die gemeinsame Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg. Ihr Ziel ist die Sicherung von Medienvielfalt. In diesem Rahmen setzt sich die mabb für die Förderung lokaler Medien und für zeitgemäße Medienregulierung ein. Mit ihrer Medienkompetenzförderung unterstützt die Medienanstalt Projekte und Institutionen, die Nutzerinnen und Nutzern den selbstbestimmten, bewussten, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und Medieninnovation voranbringen. Einrichtungen der mabb sind ALEX Berlin und das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Darüber hinaus ist die mabb gemeinsam mit dem Rundfunk BerlinBrandenburg Gesellschafterin der ems – Electronic Media School. www.mabb.de

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