Bis Ende 2019 waren die Preisänderungen im Großhandel quasi ritualisiert. Umfang und Aufwandl konnte gut abgeschätzt werden.

Ein Preisänderungs-Tsunami überschwemmt den Markt

Ein großer Händler hat berichtet, dass er im Jahr 2019 noch 250 Preisepflege-Projekte hatte.  2020 waren es schon 500, in 2021 verdoppelten sie sich auf 1.000. In 2022 waren es im ersten Quartal schon so viel wie im gesamten Jahr 2020 mit steigender Tendenz. Er rechnet für das gesamte Jahr 2022 mit > 2.000 Preisänderungs-Projekte.

Vollsortimenter trifft des gnadenlos hart

Viele technische Händler haben sich in den letzten Jahren zu Vollsortimentern entwickelt. 1000 Lieferfanten sind mittlerweile keine Ausnahme mehr. In Zeiten von BtB und „Prime“ wollten viele Abnehmer einen Lieferanten für ihren „Alltags-Bedarf“ haben. So hatten sie auch mehr Kapazitäten für die Betreuung der strategisch wichtigen Einkaufsteile und fokussierten sich auf diese Lieferanten.

Für kleinere Händler mit geringen Personalkosten war das Modell „Vollsortimenter“ bis 2019 nahezu eine Goldgrube. Zumindest zeigen dies die Bilanzen auf.

Ein gutes Konzept kollabiert

Diese Vorgehensweise war für die damalige Situation gut und auch richtig. Doch die steigende Inflation unterscheidet nicht zwischen strategischem Material, und Material, das überall eingekauft werden kann. Dies hat viele Händler kalt erwischt. In nicht wenigen ERP- oder auch Warenwirtschaftssystemen ist die Preispflege ausgesprochen zeitaufwändig.

Gerade die Vollsortimenter müssen nun mit dem Preispflege-Tsunami zurechtkommen. Auf einmal stimmen die Verkaufskalkulationen nicht mehr: Nicht nur die Einstandspreise der Handelsware sind gestiegen, gleichzeitig auch ein großer Anteil an internen Kosten. Denken wir nur an die Energiekosten – eine nicht schöne Ausprägung des Akzelerationsprinzip schlägt zu.

Preisänderungsprozess etablieren

Nur  wenige Händler können blitzschnell sagen wie hoch der Zeitaufwand für die Durchführung von Preisänderungen ist.

Solche Fragen waren in den letzten Jahren schlichtweg nicht interessant. Sie wurden eher als kleinkariert abgetan. Heute ist die Situation eine gänzlich andere. Bei den Preiserhöhungen im Großhandel von > als 25 % ist jeder Tag, an dem eine Preiserhöhung nicht in die Warenwirtschaft eingepflegt wird, ausgesprochen gewinnrelevant. Denn es geht nicht mehr um nur 2 bis 4 % Preiserhöhung. 25 % waren bislang nicht vorstellbar.  Diese Größenordnung ist brandgefährlich.

Der Lieferant fakturiert diesen Preis zu dem von ihm genannten Datum. Ist die Preisaktualisierung nicht eingepflegt, ist der Gewinnrückgang enorm. Es gibt nicht wenige Händler, die einen erheblichen Preispflege-Stau haben. Die letzte Zeile der Gewinn- und Verlustrechnung im Jahr 2022 wird für viele eine rote Farbe haben.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass nicht jede Preiserhöhung 1:1 durchgesetzt werden kann. Kommt jetzt noch ein zeitlicher Verzug bei der Aktualisierung hinzu, wird die Situation schnell prekär.

Mit entitys.io sind Preisänderungen schnell umgesetzt

Wir von Entitys.io haben uns intensiv mit dem Thema Preisänderungen beschäftigt und unsere Software entsprechend angepasst. Hierbei ist uns aufgefallen, dass viele Unternehmen komplexe Preisfindungsmethoden haben. Ob sie jemals Sinn gemacht haben, kann  ernsthaft hinterfragt werden. Heute werden sie oftmals zu einem erheblichen Nachteil. Die Umsetzung in der Warenwirtschaft ist  aufwändig. Es werden  einfach zu viel Kapazitäten gebunden..

Ein Händler hat uns berichtet, dass er aktuell 5 Personen für die Umsetzung der Preisänderung gebunden hat. Bei 65 Mitarbeitern sind dies knapp 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Die Konsequenz für ihn ist, dass er aktuell keine neuen Sortimente mehr aufnehmen kann.

Wie schnell Preisänderungen durchgeführt werden können, zeigen wir in dem Video 

entitys.io: Preisupdates (XLSX) – YouTube auf.

Senkung der Gemeinkosten – mehr Flexibilität 

Mittlerweile geht um viel mehr als „nur“ eine Preiserhöhung auf dem Markt umzusetzen. Es geht um Schnelligkeit und um Senkung der mit der Preispflege verbundenen Kosten. Es geht um Schaffung von Flexibilität.

Es betrifft alle – angefangen vom Hersteller bis zum Endkunden. Heute habe ich in einem Finanzblog gelesen „wir haben jahrelang billige Drogen konsumiert“. Die heutigen vermeintlich hohen Preise werden keine Episode sein. Zudem kommen auch hausgemachte Probleme hinzu, die sich eben nicht von heute auf morgen lösen lassen. Dies beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit. Wir werden wieder sehr auf die Kosten zu achten haben.

Auf unserer Webseite haben wir viele Informationen für Sie aufbereitet, wie Sie bei einem guten Stammdatenmanagement Kosten einsparen können  entitys.io – YouTube

 

 

Über entitys.io

Die IFCC GmbH ist seit über zehn Jahren im Bereich Stammdaten tätig und eines der führenden deutschen Unternehmen zu diesem Thema: Produktdatenaufbereitung, Beratungsleistungen und eigens entwickelte IT rund um das Thema Daten gehören zu unserem Portfolio. Ob KMU oder Big Player, national oder international: Wir sorgen für Zukunftsfähigkeit in einem schnelllebigen Markt, in dem Datenqualität mehr und mehr zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal wird.

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