Einlegegurken im Freiland werden im Sommer bei feuchter Witterung häufig verstärkt durch den Falschen Mehltau (Pseudoperonospora cubensis) befallen, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW mit. An den Blättern zeigen sich dann eckige gelbe bis gelbbraune Flecken, die scharf durch die Blattadern begrenzt sind. Später bildet sich an den Blattunterseiten zusätzlich ein bräunlich violetter, samtartiger Sporenrasen. Der Schadpilz ist sehr aggressiv und kann Gurkenbestände innerhalb kurzer Zeit zum Absterben bringen. Schlangengurken im Gewächshaus sind durch den Pilz ebenfalls gefährdet.

Der Anbau von robusten Sorten, wie Diamant, Excelsior, Libelle, Schubert oder Zirkon, kann einem Befall vorbeugen. Wenn es bereits zu einem Befall gekommen ist, sollten die kranken Blätter abgepflückt und beseitigt werden, um den Befall einzudämmen. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Pflanzen am besten nur von unten und rechtzeitig am Tag bewässert werden, damit die Blätter genügend Zeit haben, um bis zur Nacht wieder abzutrocknen.

Um zukünftig die Gefahr für eine Infektion mit dem Schadpilz zu mindern, gibt es zudem die Möglichkeit, die Gurken frühzeitig mit einem für diese Anwendung zugelassenen Pflanzenschutzmittel zu behandeln. Geeignete Mittel gibt es im gut sortierten Fachhandel.

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