Nach den heutigen Ausführungen von Ministerin Nonnemacher im zuständigen Ausschuss im Potsdamer Landtag zu schwerwiegenden Haltungsfehlern und der fehlenden Sachkunde der Betreiber im Tierheim Wesendahl, kommentiert Eva Rönspieß, Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin:

„Der Weiterbetrieb des Tierheims Wesendahl ist noch immer ein schrecklicher Fehler und eine Bündnisgrüne Fehlentscheidung. Weiterhin werden schwerwiegende Haltungsfehler festgestellt, die durch die Betreiber verursacht werden. Es fehlt an Tränken und Zugang zu frischem Wasser, es wird falsch und nicht artgerecht gefüttert, Vögeln fehlt z.T. Tageslicht, Exoten die lebensnotwendige Wärme, es werden private Tiere, Tierheimtiere und Pensionstiere vermischt. Die Liste von Mängeln und Problemen ist schier endlos. Hier wird tägliches Tierleid durch die Behörden gebilligt, weil sie meinen, einen Teelichtschein am Ende des Tunnels zu sehen. Dabei ist doch auch davon auszugehen, dass es bei der privaten Tierhaltung kein bisschen besser aussieht. Es ist ein Armutszeugnis für die Behörden, dass sie nicht genauer hinschauen. Wann will Frau Nonnemacher endlich handeln?!“

Das Tierheim Wesendahl im Landkreis Märkisch-Oderland steht seit Februar wegen tierschutzwidriger Zustände vor Ort und unsachgemäßer Tierhaltung in der Kritik. Die schweren Vorwürfe wurden durch Zeugenaussagen und reichhaltiges Foto- und Videomaterial von ehemaligen Mitarbeiterinnen belegt, auch der Brandenburger Landestierschutzbeauftragte Dr. Stefan Heidrich hatte in einem ebenso ausführlichen wie erschütternden Bericht die unhaltbaren Missstände im Tierheim Wesendahl bestätigt.

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Der Tierschutzverein für Berlin, finanziert fast ausschließlich durch Spenden, Nachlässe und Mitgliedsbeiträge, betreibt im Berliner Stadtteil Falkenberg das größte und modernste Tierheim Europas. Auf einer Fläche von mehr als 16 Hektar versorgt der 1841 gegründete Verein jeden Tag etwa 1.400 Tiere.

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