Im August wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 199.200 Pkw neu zugelassen. Das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Nach sechs Monaten im Rückwärtsgang legt der Pkw-Markt zum ersten Mal seit Februar wieder gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Der Zuwachs ist allerdings lediglich die Folge eines extrem schwachen Vorjahresmonats sowie eines zusätzlichen Arbeitstages im August 2022. In den ersten acht Monaten dieses Jahres sank das Neuzulassungsvolumen insgesamt um 10 Prozent auf 1,64 Millionen Einheiten. Die internationalen Hersteller erreichten in den ersten acht Monaten 2022 einen Marktanteil von 40 Prozent.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), sagte: „Der minimale Zuwachs an Neuzulassungen im August kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der deutsche Pkw-Markt 2022 auf das schlechteste Ergebnis seit rund 30 Jahren zusteuert. Das monatliche Neuzulassungsniveau liegt weiterhin erheblich unter dem langjährigen Durchschnitt. Und auch die Auftragseingänge gehen deutlich zurück.“

Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen lagen im August mit 6 Prozent im Plus. Die Neuzulassungen von Plug-In-Hybriden legten um 1 Prozent zu. Außerdem registrierte das KBA 32.000 neue rein batterieelektrische Pkw (plus 11 Prozent). Mit 28 Prozent Anteil am Gesamtmarkt erreichen die E-Fahrzeuge einen neuen Höchstwert. In den ersten acht Monaten wurden 415.700 batterieelektrische Pkw und Plug-In-Hybride neu zugelassen (minus 1 Prozent).

Im August hatten 18 Prozent aller Neuwagen einen Dieselmotor. Die privaten Neuzulassungen legten im August auf 73.800 Einheiten zu. Nach 8 Monaten bleibt der private Pkw-Markt mit rund 592.000 etwa 3 Prozent im Minus. Der Anteil am Gesamtmarkt liegt aktuell bei 36 Prozent.

Der Nutzfahrzeugmarkt hingegen konnte das Vorjahresniveau nicht erreichen. Er ging um 5 Prozent auf 24.600 Neuzulassungen zurück. Mit knapp 199.000 Einheiten liegt der Lkw-Markt nach 8 Monaten 17 Prozent im Minus.

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Der VDIK vertritt die internationalen Pkw- und Nutzfahrzeughersteller. Die VDIK-Marken stehen für einen Anteil am deutschen Pkw-Markt von rund 40 Prozent. Auch bei Nutzfahrzeugen sind die VDIK-Marken stark. In Händlerstützpunkten und Vertriebszentralen in Deutschland beschäftigen sie über 100.000 Mitarbeiter. Bei den alternativen Antrieben setzen die internationalen Hersteller auf die gesamte technologische Bandbreite. Dazu gehören auch rein-batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-In-Hybride, Hybride ohne Stecker, Gas und insbesondere Wasserstoff.

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