Industrial Metaverse oder doch gleich die eigene 3D-Plattform?

3D-Plattformen werden eine entscheidende Rolle in unserer digitalen Zukunft spielen. Doch was ist dieses mysteriöse „Industrial Metaverse“, das oft im Kontext mit 3D-Technologien erwähnt wird? Ganz einfach: Wenn man das Metaversum auf den Industriesektor überträgt, dann begleitet uns oft die Vorstellung von Industrie 4.0, mit Smart Industry, Smart Factory und was noch alles an smarten Konzepten gibt.

Tatsächlich ist dieser Gedankengang von dem vermeintlichen Industrial Metaverse nur rudimentär mit den 3D-Plattformen vergleich- und interpretierbar.

Das Metaverse, das hauptsächlich von Meta (Facebook) definiert und geprägt wurde, verfolgt einen ganz anderen Zielansatz: Tatsächlich zielt dieses Metaverse in erster Linie auf VR/AR-Unterhaltung (Entertainment) ab und konzentriert sich auf unsere eigenen persönlichen Daten, Interessen und Gewohnheiten.

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Aus dieser Sicht ist es also nicht verwunderlich, dass nun das Metaverse als die nächste Generation des Internets angesehen wird. Wie in solchen Prozessen üblich sind die zahllosen Trittbrettfahrer und Glücksritter nicht allzu fern und überbieten sich in diesen Hype gegenseitig mit sinnbefreiten Möglichkeiten und für den Geldbeutel gefährlichen Ankündigungen oder wirren Versprechungen.

Tatsächlich soll das Metaverse ein Ort sein, an dem die physische und die digitale Welt zusammenkommen. Die Weiterentwicklung der XR-Technologie soll auch die Interaktion zwischen digitalen 3D-Bildern (siehe digitale Zwillinge) und digitalen 3D-Avataren ermöglichen.

Jedoch sind einige Metaversen in der Tat derzeit keine 3D-Welten, sondern schlecht implementierte 2D-Projektionen, die die scheinbare 3D-Welt simulieren.

Das Metaverse soll einen Raum für unendlich vernetzte virtuelle Gemeinschaften mit VR-Headsets, AR-Brillen, Smartphone-Apps oder anderen Geräten bieten. Insgesamt sollte es einen Sinn und Mehrwert geben, warum das betreffende Metaverse existiert. Alle derzeit bekannten Metaversen nutzen kindliche Neugier und menschlichen Spieltrieb, um Menschen in virtuelle Welten zu locken. Ob VR-Filme, VR/AR-Spiele oder reines VR/AR-Entertainment (Virtual und Augmented Reality).

Was also hat aber Entertainment mit dem vermeintlichen Grundgedanken hinter Industrial Metaverse zu tun und daher an Mehrwert zu bieten? Einzig und allein die XR-Technologie haben Industrial Metaverse und 3D-Plattformen gemein.

3D-Plattformen sind die tatsächliche Grundlage, die eine Verbindung von physikalischen Maschinen zu Ihren digitalen Zwillingen herstellen und tatsächlich das umsetzen, was alles in das Industrial Metaverse hineingeträumt und auch Wunschvorstellungen hineininterpretiert wird.

Auch Fraunhofer beschäftigt sich mit (Industrial) Metaverse

Industrial Metaverse ist somit kein klassisches Buzzword mehr, wenn sich seriöse Unternehmen oder Institutionen mit diesem Thema beschäftigen.

„Wie bei Trendthemen üblich, fehlt es oft an einheitlichen Definitionen und manchmal auch an Substanz. Was ist also dieses Metaverse und für wen ist es warum relevant?“

Mit „Fakt oder Fiktion? Technologien und Use Cases für das (Industrial) Metaverse“ äußert sich Fraunhofer dazu sehr vorsichtig:

➡️ „Es muss sich noch zeigen, ob das Metaverse die Vision einer virtuellen Parallelwelt erfüllen kann, die die Realität flankiert.“

Für Unternehmen ist eine 3D-Plattform die richtige Lösung

Der Einsatz von VR im Unternehmen spiegelt sich oft in Trainingsübungen wider. Ein Beispiel wäre ein Szenario, in dem ein neuer Mitarbeiter an großen technischen Maschinen und Geräten geschult wird. Das Herunterfahren dieser Dienste zu Schulungszwecken wäre ein teurer und störender Prozess für das Unternehmen. VR tritt ein, um dieses Problem zu lindern.

AR kann Organisationen auch dabei helfen, ihre Effizienz zu verbessern. Insbesondere die Funktion  der Fernunterstützung („Sehen, was ich sehe“) und die Möglichkeit, Daten in die reale Welt zu überlagern. Vor-Ort-Montage, Sicherheit und industrielle Wartung sind alles Anwendungsfälle für AR, die in den kommenden Jahren weiter stark wachsen werden.

Es liegt in der Logik der Dinge, dass der Einsatz von Augmented Reality dem größeren Markt im Consumer-Bereich dient. Allerdings funktioniert der Markt hier nur mit 3D-Bildern (digitalen Zwillingen) von Produkten und Maschinen.

Diese Kosten und Ausgaben werden jedoch in der Metaverse-Verlockungen nicht einmal erwähnt. Das bedeutet, dass der Metaverse-Betreiber die Plattform und alles, was dazugehört, zu günstigen Kosten für Dritte bereitstellt. Die eigentliche Arbeit für das „Bespielen“ und „Bespaßen“ bleibt anderen überlassen.

Für Unternehmen und Hersteller ergeben sich folgende Risiken und Probleme: Für CAD/3D-Modelle von Produkten und Maschinen gibt es keine Fälle, in denen die Datensicherheit gewährleistet ist.

Non-Reverse-Engineering / Datensicherheit

Reverse Engineering (auch Back-Engineering genannt) ist in erster Linie der Prozess, Informationen aus einem bestimmten 3D-Modell zu extrahieren und es auf der Grundlage der durch den Reverse Engineering-Prozess extrahierten Informationen zu reproduzieren.

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