Aktuell befindet sich die Branche in einer Erholungsphase. Ausflüge sowie übernachtungsrelevante Freizeit- und Geschäftsreisen nehmen wieder zu. Damit steigen auch die Umsätze, die die Querschnittsbranche Tourismus in der Region Stuttgart erwirtschaftet. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass ein funktionierender „Tourismus“ nicht selbstverständlich ist, die Abhängigkeiten sind groß. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für den Tourismus wie auch eine Resilienz des Tourismus zu stärken.

Über 800.000 Übernachtungen brachte der September 2022 in die Beherbergungsbetriebe der Region Stuttgart. Damit liegt das Volumen dieses Monats deutlich über 2021, nur noch fünf Prozent unter dem Wert des starken Tourismusjahres 2019. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden insgesamt knapp 5,5 Mio. Übernachtungen verbucht und damit rund 80 Prozent des Volumens von 2019 erreicht. Nach den ersten schwachen Anfangsmonaten zeigt sich seit Mai die Erholung des Tourismus deutlich, sowohl im Nachfrage- aber auch im Angebotsbereich: der Veranstaltungssektor (Leisure und Business) hat an Fahrt aufgenommen, das Bettenangebot ist mit ca. 65.000 Betten (September 2022) deutlich größer als während und auch vor der Pandemie (ca. 60.000 Betten September 2019).

„Nun gilt es, dieses erreichte Niveau im Tourismus zu halten und mit hoher Qualität auszubauen. Neben der Pandemie beeinflussen auch Krieg und Inflation die Lebenssituation der Menschen und damit auch die Möglichkeiten des Reisens. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, sich über den hohen Wert des Tourismus mit all seinen hochwertigen Angeboten für eine Region auch als Einheimischer bewusst zu sein. Die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Branche zeigen die Ergebnisse einer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg beauftragten Analyse: Rund 6,6 Mrd.€ Bruttoumsatz ermittelte der beauftragte dwif e.V. (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e.V.) für die Region Stuttgart im bisherigen Spitzenjahr 2019. Man kann sich in etwa vorstellen, wie erheblich die Verluste in den Lockdown-Phasen waren. Gerade der Tagestourismus ist mit über 60 Prozent Anteil des Gesamtumsatzes die starke Säule des Wirtschaftsfaktors, knapp 40 Prozent werden vom Übernachtungstourismus generiert. Es profitieren Gastgewerbe und Einzelhandel mit jeweils ca. 40 Prozent zu etwa gleichen Teilen, weitere 20 Prozent gehen in den Dienstleistungssektor. Erhalt und Ausbau des touristischen Angebotes in der Region benötigen dafür ein hohes Maß an Tourismusbewusstsein und Resilienz, um Veränderungen gewachsen zu sein“, so Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH.

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