Insgesamt 308.474 Personen haben im vergangenen Jahr die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besichtigt. Seit dem Frühjahr 2022 nähert sich die Nachfrage nach Führungen wieder den Zahlen von 2019 an. Weiterhin sind knapp 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher Schülerinnen und Schüler. Damit zieht die Gedenkstätte eine rundum positive Bilanz.

Die besucherstärksten Monate waren der Juni mit 35.608 Besucherinnen und Besuchern, die an Rundgängen teilnahmen, sowie der Juli mit 34.492. Hinzu kommen die Ausstellungsbesuche mit 5.685 im Juni und 10.238 im Juli.

„Wir sind sehr glücklich, dass die Zahl der Besucherinnen und Besucher nach der Pandemie im Lauf dieses Jahres wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat. Das zeigt, dass das Interesse an historisch-politischer Information ungebrochen ist“, sagt Dr. Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkstätte. „Vor allem mit dem Blick auf den Angriffskrieg in der Ukraine ist es uns ein wichtiges Anliegen, der jüngeren Generation eine Auseinandersetzung mit den Themen Diktatur und Repression zu ermöglichen.“

Die Gedenkstätte Berlin-Höhenschönhausen wird zu Beginn dieses Jahres neue, auf ein jüngeres Publikum zugeschnittene Akzente setzten: mit einem 3D-Rundgang für Schulklassen und einer neuen Dauerausstellung, die am 23. Februar 2023 eröffnet wird.

Über Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde im Jahr 2000 gegründet. Ihre Aufgabe ist, die Geschichte des Haftortes Berlin-Hohenschönhausen und das System der politischen Justiz in der Deutschen Demokratischen Republik zu erforschen und mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren, um zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Die Gedenkstätte wird aus Mitteln des Landes Berlin und des Bundes gefördert. www.stiftung-hsh.de

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