Ständiges starkes Sodbrennen – offiziell „gastroösophageale Refluxkrankheit“ genannt – gehört zu den häufigsten organischen Oberbaucherkrankungen: Aufsteigender Magensaft reizt die Schleimhaut der Speiseröhre, diese kann sich entzünden und heftig schmerzen. Darüber hinaus erhöht die Refluxkrankheit bei einem Teil der Patienten das Risiko für eine Krebserkrankung der Speiseröhre. „Zwar konnten wir in den vergangenen 30 Jahren die Behandlung grundlegend verbessern“, weiß Prof. Frank A. Granderath, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Neuwerk. „Aber die Medizin unterliegt ja einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren regelmäßig auf den Prüfstand gehören.“

Eine Aktualisierung der geltenden Leitlinien, die sich immer am aktuellsten Stand der Wissenschaft orientieren, ist also für Mediziner ganz besonders wichtig. Umso mehr freute es Granderath, dem ausgewählten Expertengremium anzugehören, das jetzt eine neue Leitlinie zum Thema Refluxkrankheit erarbeitet hat. „Ziel dieser Leitlinie ist es, in der hausärztlichen, internistischen, chirurgischen oder gastroenterologischen Praxis einfach anwendbar zu sein. Darüber hinaus soll die Leitlinie einen Handlungskorridor für häufige Entscheidungen liefern“, erklärt Granderath. Alle Hinweise der Leitlinie seien als Empfehlungen zu verstehen, die im Sinne einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient bzw. dessen Angehörigen getroffen und umgesetzt werden. Zwar ist die immerhin 136 Seiten umfassende Leitlinie für Laien ein wenig kompliziert zu lesen, sie richtet sich aber dennoch auch an interessierte Betroffene, Angehörige, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger.

„Besonders freut mich“, ergänzt Granderath, „dass wir die Leitlinie neben der Refluxkrankheit auch um das Thema der eosinophilen Ösophagitis erweitern konnten. Diese chronische allergieartige Entzündung der Speiseröhre, die zu erheblichen Beschwerden beim Schlucken fester Nahrung führt, ist mittlerweile die zweithäufigste Erkrankung der Speiseröhre.“ Hierzu gab es in Deutschland bisher keine Leitlinie.

„Dass Professor Granderath an dieser wichtigen medizinischen Leitlinie mitwirken und seine anerkannte Fachexpertise einbringen konnte, freut natürlich auch mich sehr“, sagt Sebastian Baum, Geschäftsführer des Krankenhauses Neuwerk, als er das umfassende Dokument jetzt erstmals betrachtet. „Die herausgehobene überregionale Kompetenz von Herrn Prof. Granderath ist ein Eckpfeiler unserer Arbeit und bestätigt sein hervorragendes Expertenwissen.“ Die Leitlinie ist zunächst bis Mitte 2027 gültig, wird aber jährlich auf einen möglichen Aktualisierungsbedarf hin überprüft.

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