Es ist schon erstaunlich: Inzwischen reagiert man überrascht, wenn es eine gute Nachricht zu lesen gibt. Gleich ob Druck- oder Bildmedien, Social Media oder Radio – wir haben uns an die tägliche Abfolge von Reportagen über Klima, Pandemie und Krieg gewöhnt.

Nun taucht aber plötzlich ein Bericht vom State of the Global Workplace 2022 auf, mit einer Gallup-Umfrage aus 146 Ländern: „Deutsche Arbeitnehmer fühlen sich vergleichsweise selten gestresst.“ Hierfür seien eine weitgehende Arbeitsplatzsicherheit und ein stabiles Gesundheitssystem verantwortlich. Beides bewirke eine emotionale Grundentspanntheit. Zum anderen – und damit bewegen wir uns schon näher an das Thema dieser Publikation heran – steigert sich die Arbeitgeberattraktivität durch die Ermöglichung einer temporären Nutzung des Homeoffice, da die hieraus resultierende Flexibilität der individuellen Zeitplanung den Mitarbeitern entgegenkommt. Der Arbeitsweg entfällt und kleinere familiäre Probleme können deutlich besser bewältigt werden. Auf den zweiten Blick lässt sich dem Umfrageergebnis, bei dem vor allem zwei Aspekte zum Nachdenken anregen, jedoch noch mehr entnehmen: Einerseits steht Deutschland auf jener Rangliste bezüglich Stress und Arbeit keineswegs ganz vorne und rangiert in der Zufriedenheit hinter allen nördlich gelegenen Nachbarländern. Andererseits – und dies gilt allgemein für ganz Europa – empfinden nur weniger als ein Fünftel aller Arbeitnehmer eine starke emotionale Bindung an ihr Unternehmen, was gerade bei Deutschland erstaunt, das ja über große und beliebte Marken und anspruchsvolle Firmen verfügt.

Hier wäre also anzusetzen, wenn es darum ginge, sich des Themas Arbeitsplatz so intensiv zu widmen, dass aus dem „Gut“ ein „Sehr Gut“ oder gar ein „Hervorragend und Beispielhaft“ wird. Denn zweifelsohne dient es nicht nur der Gesundheit und Zufriedenheit der Beteiligten auf Arbeit- nehmer- und Arbeitgeberseite, auf Angestellten- wie auf Leitungsebene, wenn sich Stress gar nicht erst aufbaut, weil beispielsweise die Informations- und Kommunikationswege ideal eingerichtet wurden und Bearbeitungsprozesse flexibel reagieren können. Auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber, sei es ein Zehn-Personen-Büro, ein Mittelständler oder ein Konzern, ist als Basis nicht zu unterschätzen, da sie auf Vertrauen, Verständnis sowie Verlässlichkeit aufbaut und der Produktivität ebenso wie der Außenwirkung zuträglich ist. Ein maßgebliches Element der Generierung einer hochwertigen Arbeitssituation ist zudem die räumliche Qualität. In Kombination mit den genannten Parametern aus dem Kontext der persönlichen Beziehung zum Arbeitgeber und auch Kunden trägt die architektonische Seite immer schon spürbar zur Art der Nutzung und zur Selbstdarstellung von Unternehmen bei.

Dort, wo sich die Produzierenden wohlfühlen, geht die Arbeit gut von der Hand, bleiben die Arbeitnehmer dem Arbeitgeber treu, entwickeln auch die Kunden aus der Erfahrung einer sympathischen Gesamtatmosphäre Vertrauen und Freude an der Zusammenarbeit. Wer die Geschichte der Arbeitskultur betrachtet und sie mit den exemplarischen Lösungen des 21. Jahrhunderts vergleicht, der stellt fest, dass sich sowohl die Investitionen der Unternehmen in diesen Bereich wie auch der Außenauftritt und die Innenraumdisposition der Firmensitze deutlich verändert haben. Repräsentative Fassaden, prunkvolle Ausstattungen von Foyers und Chefbüros sowie die hierarchische Gliederung vom getäfelten Sitzungssaal über Leitungsbüros mit abschottenden Sekretariaten bis hinunter zu Wartefluren für weniger wichtige Kunden und gerasterte Großraumbüros aus Pressspanmöblierung und grauen Kunststoffschreibtischen für die Sachbearbeiter – das war gestern. Allein schon die Durchsicht der vom Callwey Verlag seit 2021 als „Best Workspaces“ vorgestellten Konzepte aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern offenbart, dass wir Zeuge einer regelrechten Revolution werden, die alle Parameter angeht und sich bis hin zur reversiblen Büroarchitektur entwickeln kann. Betroffen sind die innenarchitektonische Raumbildung samt ergonomischer Möblierung, die technische Ausstattung, die Belichtung, die Akustik, das Raumklima, die Sensibilität gegenüber der Umweltverträglichkeit von Materialien sowie gegenüber deren Energieverbrauch – im Zentrum steht der Mensch. Das ganzheitliche Verständnis von „Workspace“ bedingt einen gestalterischen und atmosphärischen Raumanspruch, der in wesentlichen Elementen dem des Wohnens folgt. „Best Workspaces“ leisten dies, indem ihre Gestaltungsbüros in engem Zusammenspiel mit den auftraggebenden Unternehmen das überkommene Prinzip des festen Standardarbeitstisches aufheben und stattdessen eine Arbeitsumgebung schaffen, die sowohl auf die Grundbedingungen des angenehmen Aufenthalts im Innenraum eingeht als auch – sofern sinnvoll und möglich – eine flexible Palette unterschiedlicher Nutzungsweisen integriert: vom Einzelarbeitsplatz und Zellenbüro über Multispaces und Projekträume bis hin zu Präsentationsforen und inspirierenden Lounges, kombiniert mit reizvollen innenarchitektonischen Zusatzangeboten, dank derer sich erfrischende Pausen in grün bepflanzten Zonen, spontane Gruppengespräche oder sogar kurze Sportaktivitäten realisieren lassen.

Der Wettbewerb „Best Workspaces 2023“, dem diese Publikation gewidmet ist, wurde ausgelobt vom Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit „baunetz interior|design“ und „md“ sowie die Büromagazine und -blogs „OFFICE ROXX“ und „OFFICE DEALZZ“. Die Jury aus acht Experten unterschiedlichster Fachrichtung trat im September 2022 zur intensiven Diskussion und Bewertung der Einreichungen zusammen, der Callwey Verlag als Gastgeber moderierte.

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