Im Wintersportort Arosa läuten die Alarmglocken. Im Abwasser des Bündner Ferienorts sind bei routinemässigen Untersuchungen erhöhte Milchsäure-Werte festgestellt worden. Die Ursachenforschung läuft. Experten vermuten den hohen Rivella-Konsum als Auslöser.

Bei der turnusmässigen Überprüfung des Abwassers in Arosa sind die Prüfenden auf Verunreinigungen gestossen. In Arosa schrillen nach den Untersuchen von vor einigen Wochen nun die Alarmglocken. Milchsäure, auch 2-Hydroxypropionsäure genannt, ist in zu hohem Masse in den Wasserproben festgestellt worden. Die Säure ist mit wenigen Ausnahmen für alle Lebensmittel ohne Mengenbeschränkungen zugelassen. Bei den Proben aus Arosa sind die Werte nun aber deutlich über dem international festgehaltenen Grenzwert.

Aus Arosa heisst es zu den überraschenden Ergebnissen: „Eine Erklärung für den erhöhten Wert haben wir momentan noch nicht. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um dem Problem auf die Schliche zu kommen. Es besteht jedoch die Vermutung, dass der in Arosa sehr ausgeprägte Konsum von Rivella hierzu geführt haben könnte.“

Die Feriendestination und der Erfrischungsgetränke-Hersteller Rivella AG sind seit einigen Jahren Partner und das Unternehmen aus Rothrist bietet an verschiedenen Stellen im Ort Gratis-Proben seines weltweit bekannten Erfrischungsgetränks an. Dass der Konsum von Rivella im Abwasser nachgewiesen werden kann, ist trotz jahrzehntelanger Erfahrung auch für die Macher des Erfrischungsgetränk neu: „Wenn unser Getränk tatsächlich der Auslöser für die zu hohen Milchsäure-Werte ist, dann wäre das ein Novum. Bislang war uns das nicht bekannt – es würde auf jeden Fall für einen sehr hohen Rivella-Konsum in Arosa sprechen.“

Auch beim zuständigen Amt für Natur und Umwelt gibt man vorsichtig Entwarnung: „Grundsätzlich geht von der Milchsäure keine Gefahr aus. Die Milchsäurebakterien übernehmen sogar wichtige Aufgaben, die die Darmgesundheit unterstützen können. Dennoch schauen wir bei Resultaten, die oberhalb der Norm liegen, besonders genau hin.“

Ob Arosa tatsächlich „nur“ der Rivella-Hotspot der Schweiz ist oder ob doch noch mehr dahintersteckt, werden die bereits laufenden Untersuchen in Kürze zeigen.

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