Was sind die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung? Auf welchen Recruiting-Kanälen findet sich die passende Zielgruppe für mein Unternehmen und wie kann ich mich als Arbeitgeber dabei authentisch präsentieren? Diese und noch weitere Fragen wurden beim A³ Wirtschaftsdialog „Fachkräfte finden und binden: Impulse eines innovativen Recruitings“ der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH in Kooperation mit dem Spitzencluster MAI Carbon beantwortet. Rund 60 Gäste informierten sich am 19. April im Technologiezentrum Augsburg (TZA), um neue Impulse, Anregungen und Kontakte zu knüpfen.

Andreas Thiel, Geschäftsführer Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, und der virtuell zugeschaltete Sven Blanck, Geschäftsführer MAI Carbon, stellten in ihren Grußworten ihre Organisationen und aktuelle Projekte vor. So können sich die Teilnehmer:innen beispielsweise auf die A³-Fachkräftekampagne 2023-2026 freuen oder vom staatlich geförderten Weiterbildungs-Projekt „SIAT“ von MAI Carbon profitieren. „Wir haben gemeinsam noch viel vor“, so Andreas Thiel. „Durch den Zusammenschluss unserer beiden großen Netzwerke können wir für den Wirtschaftsstandort Augsburg noch weitere Synergien schaffen“, bekräftigte Sven Blanck.

DIGITALES RECRUITING: WORAUF ES ANKOMMT

Wussten Sie, dass nur ca. 8% der Beschäftigten akut einen Job suchen, gleichzeitig aber fast 50% durchaus bereit sind, den aktuellen Job zu wechseln? Demgegenüber haben im Jahr 2021 deutsche Unternehmen 18 Milliarden Euro für Recruiting-Maßnahmen ausgegeben. Mit diesen und weiteren Zahlen zeigte Oliver Nowotny, Geschäftsführer SportBrain – Agentur für digitale Sichtbarkeit, in seiner Keynote auf, welches Potenzial im Arbeitsmarkt verborgen schlummert.

Er beleuchtete insbesondere die Notwendigkeit einer ausgereiften Candidate Journey für das Recruiting und betonte, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Entwicklung einer authentischen Employer Brand ist, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Lösungsansätze hatte Oliver Nowotny auch parat: Beispielsweise wird die Erstellung von Kurzvideos und deren Verbreitung in den Social Media für einzigartiges Storytelling zunehmend an Bedeutung gewinnen, ebenso die Gewinnung von sogenannten Corporate Ambassadors für das eigene Unternehmen, das Aktivieren von Mitarbeiter:innen als authentische Social Media-Botschafter.

FÜHRUNG UND KOMMUNIKATION

Im Anschluss folgte eine von Angie Stifter moderierte Podiumsdiskussion mit Vincent Eder (Agentur für Arbeit Augsburg), Simone Schönfeld (Cross Consult GbR), Lena Buschbacher (TEAM23 GmbH), Dr. Philipp Rodrian (Steinbeis Augsburg Business School) und Max Samer (Augsburger Allgemeine). In einer Sache waren sich die Podiums-Teilnehmenden einig: Wir haben einen ausgesprochenen Arbeitnehmermarkt. Und vor dieser Tatsache dürfen sich Unternehmen nicht mehr verschließen. Stattdessen müssen sämtliche Recruiting-Maßnahmen darauf ausgerichtet werden.

So stellten sie außerdem fest, dass das Gehalt allein keineswegs mehr ausschlaggebend für den Eintritt in bzw. den Austritt aus einem Unternehmen ist. Vielmehr spielen Wertschätzung, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung oder z.B. auch die individuelle Weiterbildung und Förderung jedes Einzelnen Schlüsselrollen.

Die Gäste konnten einige wichtige Aspekte für künftige Recruiting-Maßnahmen und zum Thema Mitarbeiter:innen binden mitnehmen, u.a. folgende:

  • Definieren Sie Werte für Ihr Unternehmen und leben Sie diese selbst vor.
  • Rücken Sie Ihre Mitarbeiter:innen in den Mittelpunkt.
  • Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeiter:innen individuelle Weiterbildung.
  • Reflektieren Sie sich selbst bei zu starker Fluktuation.
  • Versetzen Sie sich stets in die Lage des Bewerbers, um ihn finden und binden zu können.
  • Verleihen Sie Ihren Stellenanzeigen eine persönliche Note.
  • Legen Sie in Ihren Stellenanzeigen dar, was der Bewerber vom Unternehmen erwarten kann.
  • Verbreiten Sie Ihre Stellenanzeigen multimedial.
  • Gestalten Sie den Bewerbungsprozess niederschwellig.

Was ein Unternehmen – gerade beim Employer Branding – beachten sollte, ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl nach außen wie nach innen gelebt werden sollte, um für künftige und bestehende Mitarbeiter:innen authentisch zu sein. Gerade Employer Branding ist eines der relevantesten Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

AUSKLANG BEI ANGEREGTEN GESPRÄCHEN

Beim anschließenden Get-together hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit sich auszutauschen, zu vernetzen und mit den Akteuren und Referent:innen ihre Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und weitere Impulse einzuholen.

Über Spitzencluster MAI Carbon

MAI Carbon ist der Spitzencluster des Composites United e.V. (CU) und für dessen Mitglieder in Bayern zuständig. MAI Carbon entstand im Rahmen der Spitzenclusterförderung des BMBF und wird noch heute durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. MAI Carbon vereint über 120 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Organisationen.

Die Mitglieder sind in allen Branchen des Technologiefeldes Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe aktiv, mit besonderem Fokus auf carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Schwerpunkte liegen auf den Anwenderbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinen- und Anlagenbau.

Durch seine intensiven Aktivitäten im Forschungs- und Entwicklungsbereich ist es MAI Carbon mit seinen Partnern gelungen, die Region zu einem global sichtbaren Innovationstreiber im Bereich Faserverbundleichtbau zu entwickeln, der international gut vernetzt ist.

MAI Carbon deckt, wie alle Abteilungen des CU, die gesamte Wertschöpfungskette der CFK-Technologie und des multimaterialen Leichtbaus ab. So unterstützen wir unsere Partner dabei, in diesen Schlüsseltechnologien an die Spitzenposition auf dem Weltmarkt zu gelangen. Zudem ist MAI Carbon sehr aktiv im Aus- und Weiterbildungsbereich.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Spitzencluster MAI Carbon
Am Technologiezentrum 5
86159 Augsburg
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