Im Dormagener Krankenhaus ermitteln Pflegekräfte ab sofort mithilfe von sogenannten Spot-Monitoren eine ganze Reihe an Vitalparametern, die automatisch in die digitale Patientenakte übertragen werden. Das sorgt für mehr Sicherheit und spart Zeit.

Fieber und Blutdruck messen, die Pulsfrequenz ermitteln sowie die Sauerstoffsättigung überprüfen – der Vitalzeichen-Check gehört zur täglichen Routine einer Pflegekraft. Oft dauert das einige Minuten. Im Rheinland Klinikum Dormagen läuft dieser Vorgang nun ganz automatisch ab. Mithilfe von 15 neuangeschafften Spot-Monitoren und der Einrichtung einer digitalen Schnittstelle zwischen der Erfassung und dem Krankenhausinformationssystem (KIS) werden die Parameter innerhalb von 45 Sekunden in die elektronische Patientenakte übertragen. Das erhöht die Sicherheit, da Übertragungsfehler vermieden werden, und ermöglicht den Pflegekräften mehr Zeit am Patientenbett.

Per Knopfdruck können alle Messwerte direkt in der digitalen Patientenkurve gespeichert werden. Damit laufen wichtige Schritte der Pflegedokumentation im Dormagener Krankenhaus komplett digital ab. Das Personal loggt sich hierfür am Monitor ein und scannt anschließend den Code des Patientenarmbands  – dann noch den integrierten Pulsmesser oder die Blutdruckmanschette anlegen und los geht’s. Weitere Parameter wie die Körpergröße oder das Schmerzlevel können manuell über das Touchdisplay hinzugefügt werden. „Dank der neuen Spot-Monitore müssen wir die Vitalparameter nicht mehr händisch in die elektronische Akte übertragen“, sagt Maren Welter, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der interdisziplinären Station 2A. „Ein großer Vorteil ist, dass fehlerhafte Datenübertragungen minimiert werden und die Akte jederzeit für die behandelnden Ärzte und die Pflegekräfte einsehbar ist“, nennt Nora Leder aus der Pflegedirektion Pluspunkte im Vergleich zur Patientenakte aus Papier. Dank der automatischen Übertragung profitiert das Krankenhaus außerdem von einer einheitlichen und stationsübergreifenden Dokumentation.

Ein Großteil der Stationen im Haus an der Dr.-Geldmacher-Straße ist bereits mit den neuen Monitoren ausgestattet. Diese Neuanschaffung ist nur eine von mehreren Maßnahmen im Zuge der Digitalisierungsstrategie des Rheinland Klinikums, zu dem neben dem Dormagener Haus auch das Lukaskrankenhaus in Neuss und das Elisabethkrankenhaus in Grevenbroich gehören: „Durch die Förderung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) haben wir eine Reihe von Digitalisierungsprojekten gestartet, die dem Patienten zugutekommen. Die Spot-Monitore waren der Anfang, weitere Neuerungen werden noch in 2023 folgen“, sagt Dr. Klaus Höffgen, Chief Digital Officer. Auch das Elisabethkrankenhaus Grevenbroich profitiert bereits von der vollautomatischen Datenerfassung.

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