Ein Film von Stephan Witthöft und Mirko Hempel erhielt im Mai den Preis als „Best Feature Documentary“ beim Courage Film Festival 2023 in Berlin. Die 52-minütige Dokumentation ist in gemeinsamer Produktion von SALVEMEDIA und der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen entstanden.

„Who cares?“ porträtiert vier Ärztinnen, Hebammen und Pflegerinnen in ihrem täglichen Bemühen, Menschen von ihrer Geburt bis zum Tod zu begleiten. So, dass dabei Menschlichkeit, Nähe und Wärme trotz härtester finanzieller Vorgaben und Taktungen, die das Gesundheits- und Pflegesystem in Deutschland einfordert, nicht gänzlich untergehen. Dabei wird dem Betrachtenden einiges zugemutet – wenn ein Mensch auf die Welt kommt und wenn ein Mensch gehen muss. Und alle machen diese Erfahrungen im Laufe ihres Lebens, am eigenen Leib oder bei Lieben und Angehörigen. Die Ambivalenz der Perspektiven, die „Kümmerer“ können morgen schon selbst darauf angewiesen sein, dass sich jemand um sie kümmert, zeigt: Krankheit und Tod, Pflege und Gebrechlichkeit, der Verlust von Selbständigkeit und die Abhängigkeit von helfenden Strukturen gehören untrennbar zum Leben. Der Film versucht mit seiner lyrisch-musischen und künstlerischen Führung, unaufdringlichen und behutsamen Beobachtungsgabe fragile Nähe zu schaffen.

Das internationale Festival richtet sich an Filmemacher und Drehbuchautoren, die in ihrer Arbeit gesellschaftliche Themen und Missstände aufgreifen, die zu Diskussionen und Debatten anregen und einen Beitrag zu positiver Veränderung in der Welt leisten wollen. Ihnen wird eine Plattform gegeben, Geschichten zu teilen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Vorführungen sozialer Organisationen und Workshops zu den Hauptthemen ergänzen die seit 2018 jährlich in Berlin stattfindende Veranstaltung. Die weiteren Preisträger in 2023 in Kategorien wie der besten Regie, Animation, des besten Kurzfilms und experimentellen Spielfilms stammen aus Finnland, England, Kanada, Slowenien und Österreich.

Der Preis setzt in diesem Jahr auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit, indem die Umweltinitiative „Grow my tree“ für jeden einen Baum pflanzt. Klimaschutz durch Wiederaufforstung, mit dem Pflanzen eines Baumes werden 22 Kilogramm CO₂ neutralisiert.

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