Das Betreten des Waldes geschieht laut Thüringer Waldgesetz grundsätzlich auf eigene Gefahr. Dennoch gehört die Verkehrssicherung zu den Schwerpunktaufgaben der Ranger im Nationalpark. Alle Ranger haben das Thema Verkehrssicherung während ihres Dienstes im Blick und melden mögliche Gefahrenquellen an die beiden zuständigen Revierleiter Jens Wilhelm und Eike Kinne. Des Weiteren werden einmal jährlich alle Wanderwege und Infrastruktureinrichtungen des Nationalparks gezielt auf Verkehrssicherungsgefahren überprüft. Diese Kontrollgänge fanden in den vergangenen Wochen statt. Derzeit wird die Liste der dabei notierten gefährlichen Bäumen abgearbeitet und die von ihnen ausgehenden Gefahren beseitigt.

Das kann sowohl bedeuten, dass der gesamte Baum zu Boden gebracht werden muss, als auch, dass nur ein einzelner Totholzast oder ein lose in der Krone hängender Ast entfernt werden müssen. Dabei wird der Einsatz der Motorsäge soweit wie möglich vermieden. Wenn es der Baum, der Aufwand und die Unfallgefährdung zulassen, wird der betreffende Baum mit einer Winde zu Boden gebracht oder – wenn nötig – vom Weg gezogen. Der Grund: Auch nach diesen künstlichen Eingriffen soll das Waldbild so natürlich wie möglich aussehen.

„In der Regel werden die Gefahrenquellen von eigenen, besonders geschulten und spezialisierten Rangern beseitigt. Zwei Ranger sind zertifizierte Baumsteiger, vier haben die Berechtigung zum Führen von Hubbühnen und auch für die Problembaumfällung sind gelernte und erfahrene Forstwirte Teil der Nationalparkwacht im Hainich“, so Revierleiter Jens Wilhelm.

Trotz dieser intensiven Bemühungen gibt es keine 100%ige Sicherheit im Wald. An allen Waldeingängen des Nationalparks weisen entsprechende Schilder auf diese sogenannten waldtypischen Gefahren hin. „Jeder Besucher und jede Besucherin muss Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen. Dazu gehört auch, bei angekündigten Stürmen oder Gewittern Wälder nicht zu betreten oder, wenn man schon unterwegs ist, den Wald zügig zu verlassen. Und auch gerade nach Unwettern sollte man bei Waldspaziergängen besondere Vorsicht walten lassen, da nicht alle Gefahren sofort danach beseitigt werden können“, so der Revierleiter weiter.

Durch die Verkehrssicherung und eigenes umsichtiges Verhalten sollte einem ungetrübten Wandererlebnis im Nationalpark Hainich nichts entgegenstehen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Nationalpark-Verwaltung Hainich
Bei der Marktkirche 9
99947 Bad Langensalza
Telefon: +49 (361) 573914000
Telefax: +49 (361) 573914020
http://www.nationalpark-hainich.de/

Ansprechpartner:
Cornelia Otto-Albers
Telefon: +49 (361) 573914-008
Fax: +49 (361) 573914-020
E-Mail: Cornelia.Otto-Albers@NNL.thueringen.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel