Die Bauwirtschaft blickt auf ein anspruchsvolles vergangenes Jahr zurück, das durch den Ukraine-Krieg, hohe Preissteigerungen und stark steigende Zinsen geprägt war. Im Bauhauptgewerbe konnte der Umsatz zwar nominal um rund 10 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, jedoch zeigte sich preisbereinigt ein Umsatzrückgang. Die Sozialkassen der Bauwirtschaft blicken dennoch auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Bei der Haupt- und Mitgliederversammlung der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK) und der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) teilte SOKA-BAU-Vorstandsmitglied Gregor Asshoff mit: „Die Betriebe haben im vergangenen Jahr noch von den hohen Auftragspolstern profitiert, die Beschäftigung in der Bauwirtschaft hat sogar noch weiter zugenommen. Insbesondere im Wohnungsbau sind aber die Auftragseingänge eingebrochen, was für die nahe Zukunft eine deutlich schwächere Bautätigkeit erwarten lässt. Der Ausblick hat sich lediglich dadurch etwas aufgehellt, dass mit dem deutlichen Rückgang der Inflation auch die Hoffnung auf ein Ende der Zinserhöhungen verbunden ist.“ ULAK und ZVK treten unter der gemeinsamen Dachmarke SOKA-BAU auf. Sie sichern die Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer und finanzieren die Berufsausbildung sowie die zusätzliche Altersversorgung in der Bauwirtschaft.

In der Branche wurden zum Jahresende 41.091 junge Fachkräfte ausgebildet und damit etwas weniger als im Vorjahr (-3,2 %). Die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse ist sogar deutlich gesunken (-10,6 %) und hat sich auch erstmals seit dem Jahr 2019 schlechter entwickelt als in den übrigen Branchen. „Der jüngste Rückgang der Azubizahlen muss auch vor der überdurchschnittlich guten Entwicklung der Vorjahre gesehen werden. Darüber hinaus hat die Branche ihr Angebot an Ausbildungsplätzen weiter ausgeweitet. Dies ist auch ein Verdienst der überbetrieblichen Ausbildungsfinanzierung“, betonte SOKA-BAU-Vorstandsmitglied Dr. Gerhard Mudrack. „In den nächsten Jahren wird uns das Thema Fachkräftemangel perspektivisch noch weiter begleiten und langfristig vor Herausforderungen stellen“, ergänzte er.

Die Bilanzsumme von SOKA-BAU ist 2022 um knapp eine Milliarde Euro auf rund 12 Milliarden Euro gestiegen. Davon entfielen neun Milliarden Euro auf die ZVK und 2,9 Milliarden auf die ULAK. Beide Kassen haben im vergangenen Jahr mehr als 900.000 in- und ausländische Arbeitnehmer, 80.500 in- und ausländische Betriebe, rund 41.000 Azubis und mehr als 320.000 Rentner betreut. Mit fast 2,3 Mio. Anwärtern und Rentnern ist die ZVK zudem die nach Zahl der Versicherten größte Pensionskasse Deutschlands.

Im Kapitalanlagebereich erzielte SOKA-BAU erneut ein hervorragendes Ergebnis. ULAK und ZVK wiesen 2022 Kapitalerträge von rund 365 Millionen Euro aus. Im Rahmen der Anlagestrategie werden seit einigen Jahren zudem ökologische, soziale und Kriterien guter Unternehmensführung berücksichtigt. Auch im vergangenen Jahr ist die Kapitalanlage im Rahmen von internationalen Vergleichen ausgezeichnet worden. „Die Bauwirtschaft kann sich auch in diesen unbeständigen Zeiten auf das Management der Kapitalanlagen verlassen. Wir können unseren Kunden weiterhin eine gute Rendite versprechen“, versicherte Vorstandsmitglied Gregor Asshoff.

Einzelheiten zu den Geschäftsergebnissen finden Sie in den Geschäftsberichten auf www.soka-bau.de.

Über SOKA-BAU

SOKA-BAU ist die Dachmarke für zwei gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.): Die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) ist für die Sicherung von Urlaubsansprüchen und die Finanzierung der Berufsausbildung zuständig. Die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK) bietet allen Beschäftigten der Baubranche eine überbetriebliche zusätzliche Altersversorgung.

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