Harald Kraus, Vorsitzender des VDV-Personalausschusses, tritt die Nachfolge von Gisbert Schlotzhauer an, der dem VDV-Akademie e.V. über viele Jahre erfolgreich vorgestanden und ganz entscheidend zu seiner Weiterentwicklung beigetragen hat. „Mit Harald Kraus gewinnen wir an der Spitze der VDV-Akademie einen innovativen Kopf, der mit seiner umfangreichen Erfahrung und seiner Tatkraft bereits bewiesen hat, dass er die Themen Personalgewinnung, -bindung und berufliche Weiterbildung erfolgreich in die neue Zeit führen will und kann“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Harald Kraus wurde einstimmig gewählt und ist Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor bei der Dortmunder DSW21.

VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Gisbert Schlotzhauer für seine außerordentlich erfolgreiche, fachlich versierte und umsichtige Arbeit bedanken. Er hat branchenweit immer wieder auf die Themen Personal und Bildung hingewiesen und den Fortschritt nicht nur eingefordert, sondern auch umgesetzt – und die Akademie für die Zukunft aufgestellt. Mit seinem weitsichtigen Wirken hat er die VDV-Akademie wesentlich geprägt und zu einer ausgezeichneten, serviceorientierten Partnerin für die Branche entwickelt. Ein gut bestelltes Haus, wie man so schön sagt. Die VDV-Akademie wird eine entscheidende Rolle spielen, wenn wir in der Branche die Weiterqualifizierung von Beschäftigten in allen Ebenen stärken und voranbringen wollen.“

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff: „Der Fach- und Arbeitskräftemangel ist bereits zum Hemmschuh für mehr Wachstum geworden: Die Güterbahnen könnten aktuell bis zu 50 Prozent mehr Aufträge annehmen, wenn sie ihre Stellen besetzen könnten. Jedes zweite ÖPNV-Unternehmen musste 2022 personalbedingt den Fahrplan zumindest zeitweilig einschränken. Wir zählen bei der erfolgreichen VDV-Arbeitgeberinitiative derzeit branchenweit über 11 000 freien Stellen. All das fordert uns als Branche in völlig neuer Weise heraus. Personal ist eines unserer Top-Themen für das Jahrzehnt. Wir müssen die Qualifikationen dem Transformationsprozess der Branche anpassen. Zudem werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbstbewusster, Teilzeitquoten und Fluktuation steigen, unsere Branche konkurriert mit der Logistik und der Plattformbranche. Harald Kraus hat bereits vor Jahren auf diese Trends hingewiesen und ist derjenige, der ein Stück weit die Branche auch treiben muss. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der neuen Funktion.“

Harald Kraus, Vorsitzender der VDV-Akademie: „Die neue Aufgabe erfüllt mich mit Stolz, gleichzeitig bin ich mir der Verantwortung bewusst. Ich vertrete die Meinung, dass der Fachkräfte- und Arbeitskräfteengpass, den wir gegenwärtig erleben, erst der Anfang ist und dass die Veränderungen, die mit diesem Mangel verbunden sind, für viele in der Branche fordernder sein werden, als sie sich derzeit vorstellen können. Darum müssen wir jetzt viel stärker unsere Hausaufgaben machen. Gleichzeitig wird es darum gehen, unsere Qualitätsstandards im Personalbereich auf sachgerechtem Niveau zu halten, da sich dieses auf die Angebotsqualität auswirkt. Wir müssen unsere Vorzüge als attraktiver Arbeitgeber herausstellen: Betriebsrente, keine unbezahlten Überstunden, Werte, ortsverbunden, sinnstiftend, sicher, zukunftsgerichtet. Wir müssen in der Branche stärker erkennen, dass Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote ein Hebel sind, um Mitarbeitenden Perspektiven zu öffnen und sie so ans Unternehmen und an die Branche zu binden. Bildung ist ein Schlüssel für die Mitarbeiterbindung.“

Über Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs mit über 640 Mitgliedsunternehmen. Branche und Branchenverband sorgen für mehr klimaschonende Beförderung und Transport von Menschen und Gütern bei weniger Verkehr: Rund 7,1 Milliarden Fahrgäste in Deutschland nutzten im Corona-Jahr 2020 den Öffentlichen Personennahverkehr der VDV-Mitgliedsunternehmen. Busse und Bahnen ersetzten damit jeden Tag rund 14 Millionen Autofahrten auf deutschen Straßen. 2020 transportierten die VDV-Unternehmen im Schienengüterverkehr 288 Millionen Tonnen und ersetzten so rund 67.000 voll beladene Lkw auf deutschen Straßen.

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