Das Landgericht Flensburg hat mit einem wegweisenden Urteil (7 O 140/20) Rechtsgrundlagen für Schmerzensgeldansprüche bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch diffamierende Äußerungen in der Öffentlichkeit geschaffen. Die Entscheidung, die am 16. August 2023 verkündet wurde, betont die Verantwortlichkeit derjenigen, die unwahre Informationen verbreiten und möglicherweise ernsthafte gesundheitliche Folgen für andere Menschen auslösen.

In dem Urteil wurde klargestellt, dass Personen, die aufgrund von öffentlich verbreiteten unwahren Behauptungen erkranken, das Recht auf Schmerzensgeld von den Verursachern dieser Verleumdungen haben. Die Richter des Landgerichts Flensburg hoben die Wichtigkeit der Wahrheit und der verantwortungsbewussten Kommunikation hervor. Die rechtliche Dimension solcher Fälle wurde ebenso betont wie die ethische Verpflichtung, sorgfältig mit Äußerungen umzugehen, die das Leben und die Gesundheit anderer beeinflussen könnten.

Dieses bahnbrechende Urteil stellt einen Meilenstein im Schutz der Opfer von Verleumdungen dar und verdeutlicht die ernsthaften Konsequenzen von Rufschädigungen. Es dient als Erinnerung daran, wie mächtig Worte sein können, insbesondere in der Ära der digitalen Kommunikation, und unterstreicht die Notwendigkeit, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Die Entscheidung des Landgerichts Flensburg markiert einen bedeutsamen Fortschritt im Verleumdungsrecht und schafft dringend benötigte Klarheit für diejenigen, die aufgrund von unwahren öffentlichen Äußerungen gesundheitliche Schäden erleiden. In einer Ära, in der die Macht der digitalen Kommunikation allgegenwärtig ist, betont dieses Urteil die Verantwortung, die mit der Verbreitung von Informationen einhergeht. Es stellt einen wichtigen Schritt zur Wahrung der persönlichen Integrität und Gesundheit in einer vernetzten Welt dar.

Von Oliver Ponleroy, Fachjournalist

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