Diese Baustellen sorgen für Freude: In Bochum-Harpen wird ab dem heutigen Freitag immer dreimal die Woche mit Lego-Steinen gebaut, in der Bunte-Steine-Werkstatt am Lütkendorpweg 12. Nicht weit davon entfernt in der bib der dinge, Auf dem Anger 1, ist in den vergangenen Monaten ein tiny house entstanden – geplant und umgesetzt durch Kinder. Eine Beteiligung ist nach wie vor erwünscht. Beide Projekte wurden durch den Bochum-Fonds ermöglicht.

Wer die Bunte-Steine-Werkstatt in Harpen betritt, befindet sich in einem Lego-Wunderland. Über 100 kg Material liegen hier bereit, um verbaut zu werden. Die Werkstatt soll dazu dienen, dass sowohl Kinder ab fünf Jahren als auch Erwachsene ihrer Bau- und Spielleidenschaft ungezwungen nachgehen können, und gleichzeitig ein Ort sein, an dem sich Lego-Enthusiasten austauschen können. Hinter der Idee stecken Christian Maderwald (48) und Hans Salm (70), die außerdem einen Verein gegründet haben, um dem Projekt einen geordneten Rahmen zu geben. Erste Unterstützer gibt es bereits.

„In der Pandemie gab es einen großen Lego-Hype. Wir wollen das hier als Treff etablieren“, sagt Maderwald, der privat nebenberuflich weltweit mit Lego-Steinen handelt und seine Leidenschaft schon im vergangenen Jahr auf dem Harpener Dorffest präsentiert hat. Nun hat er seinen mit Sammler Hans Salm realisierten Laden zum diesjährigen Dorffest erstmals geöffnet. Anschließend wird das rund 140 qm große Ladenlokal mit fast ebenso großem Lager immer montags (14-18 Uhr), freitags (17-21 Uhr) und samstags (14-18 Uhr) geöffnet sein. Willkommen sind alle Interessierten, das Angebot ist völlig kostenlos.

„Vorbeikommen und los bauen“

„Die Leute können einfach vorbeikommen, sich eine Kiste nehmen und los bauen. Hier soll es um den Spaß gehen, nicht um Dogmatik“, erklärt Maderwald, der wie Salmen mit Rat und Tat zur Seite steht. Wer etwas Spektakuläres kreiert, darf sein Bauwerk anschließend in der lichtdurchfluteten Lego-Werkstatt ausstellen. Verkauft wird hier allerdings nichts. In Ausnahmefällen können aber Steine gegen eine Spende mitgenommen werden, sodass neues Material angeschafft werden kann.

Pläne für die Zukunft

Ein Jahr lang wird die Bunte-Steine-Werkstatt durch den Bochum-Fonds finanziert. „Wir sind froh, dass es durch den Bochum-Fonds gefördert wurde, alleine hätten wir das nicht geschafft“, sagt Maderwald und wirft einen Blick nach vorne: „Nach der Förderzeit werden wir sehen, wie das Angebot angenommen wurde.“ Für die Zukunft gibt es jedenfalls noch einige Pläne, wie etwa Workshops. Natürlich soll auch immer weiteres Material hinzugefügt werden. Und der bunte Steine e. V. würde die Räumlichkeiten auch zur Verfügung stellen, wenn eine Gemeinde, eine Schule oder ein Verein diese nutzen will, um ein Lego-Projekt umzusetzen.

Kontakt: maderwald@gmail.com / bunte-steine-bochum.de

tiny house in der bib der dinge

Schon etwas länger gebaut wird am tiny house in der bib der dinge Am Anger 1. Mitten in der ohnehin vom Bochum-Fonds geförderten Einrichtung, in der sich auf rund 700 qm allerhand Gebrauchsgegenstände ausleihen lassen, ist ein 2,50 m x 2,14 m großes Haus entstanden – und zwar durch Kinderhände. Der Rohbau ist schon fertig, bis Weihnachten soll das tiny house komplett bewohnbar sein. Dafür wird immer freitags von 16 bis 18 Uhr fleißig weiter gewerkelt, neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem kostenlosen Projekt sind herzlich willkommen.

„Es ist großartig zu sehen, wie die Kids selbst Arbeitsprozesse organisieren und ihre Kompetenzen entdecken“, erzählt Najine Ameli von der bib der dinge. Doch es gibt auch noch viel zu tun: Am tiny house wird weiterhin gesägt, gehämmert, gemauert und gebaut, es wird Tapete entworfen, 3D-modelliert und tapeziert. Wer will, kann verputzen, dämmen, Fliesen legen oder das Dach decken. Auch eine Treppe, Türen, Fenster und Möbel sollen noch entstehen. Und natürlich gehört ebenso eine Strom- und Wasserversorgung dazu.

Fachkundige Anleitung

„Wir können auch auf spezielle Interessen eingehen. An dem tiny house lassen sich viele Dinge abbilden, wir wollen die Kinder an die Themen heranführen. Das hier ist gelebter Alltag“, sagt Ameli. Gemeinsam mit anderen ehrenamtlichen Experten unterstützt sie die Kinder bei dem gemeinsamen Bau des tiny houses. Die Kids können selbst mitgestalten. Unter fachkundiger Anleitung lernen sie diverse Gewerke kennen, können ihre eigenen Ideen einbringen und gemeinsam von- und miteinander lernen – Teamwork steht dabei an erster Stelle.

Teilnahme jederzeit möglich

Kinder ab elf Jahren können nach Anmeldung bei der offenen Werkstatt jederzeit mitmachen. Ein Einstieg in das kostenlose Projekt ist ohne weitere Verpflichtungen möglich. Auch nach der Fertigstellung zu Weihnachten soll das tiny house weiter genutzt werden. „Es soll langfristig und nachhaltig sein. Es lassen sich noch viele Projekte daran andocken, zum Beispiel zu den Themen Photovoltaik oder Smart Home. Auch ein tiny house für Tiere wäre möglich“, so Ameli.

Kontakt: info@bib-der-dinge-bochum.de / bib-der-dinge-bochum.de

Bochum-Fonds

Der Bochum-Fonds ist eine der Kernaktivitäten der Bochum Strategie, die die Stadtentwicklung bis 2030 fördern will, und wird seit 2021 von Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum durchgeführt. Alle, die volljährig sind, können gemeinwohlorientierte Ideen für ihre Stadtteile einbringen, ob Privatperson, Initiative, gemeinnützige Organisation oder Verein. Die Bürgerprojekte werden mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro gefördert. Voraussetzung dafür ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten, die auch in Form von Sach- und Arbeitsleistungen erbracht werden kann.

Ideen können weiterhin bei Projektmanagerin Inga Wiesen eingereicht werden, die auch bei der Umsetzung hilft. Kleinere Projekte können bei der Erfüllung aller Voraussetzungen schnell realisiert werden, für Pläne ab 7.501 Euro ist das Gremium zuständig, das sich aus Mitgliedern der Bezirksvertretungen sowie des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa zusammensetzt. Mehr Infos im Netz: Bochum-Fonds

Über die Bochum Marketing GmbH

Die Bochum Marketing GmbH ist vor mehr als 20 Jahren als Public-Private-Partnership mit einem 50-prozentigen städtischen Anteil gegründet worden. Aktuell engagieren sich 65 Gesellschafter für das Unternehmen, das an der Zukunftsfähigkeit Bochums mitarbeitet und alles daransetzt, die Identifizierung der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt zu stärken sowie das Image des 372.000 Einwohner zählenden Oberzentrums weiter zu verbessern bzw. nach außen zu kommunizieren.

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